MTV Vorsfelde Die offizielle Handball-Homepage
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1. Herren - alte saisons

4. Spieltag: ESV Pirna vs. MTV Vorsfelde

Die Defensive stand bei Vorsfelde wirklich gut. Für Pirna-Dresden gab es nur schwer ein Durchkommen. Foto:SSZ

Update vom 23.09.2013 (Quelle: WAZ)

Wieder keine Punkte, aber Knobbe sieht „bestes Spiel"

(jsc) Wieder nichts! Auch im vierten Anlauf gab es in der 3. Handball-Liga für den MTV Vorsfelde keine Punkte. Beim ESV Lok Pirna musste sich das Team von Coach Mike Knobbe mit 23:26 (9:11) geschlagen geben. Nachdem Vorsfelde in den ersten Saisonspielen – vor allem in den ersten Minuten – zu harmlos agiert hatte, gelang der Start dieses Mal besser. Nach kurzer Zeit führten die Gäste mit 2:0 (3.). Auch im weiteren Verlauf wusste das Team aus dem Eichholz zu gefallen – vor allem in der Deckung. Bis zur Pause geriet Vorsfelde zwar wieder in Rückstand, doch hielt sich dieser mit nur zwei Toren in Grenzen. Auch im zweiten Durchgang blieb der MTV lange im Spiel, zweimal gelang sogar noch der Ausgleich. Dass am Ende wieder nichts Zählbares heraussprang, lag laut Knobbe vor allem an zwei Dingen: „Es waren die fehlende Erfahrung und vielleicht auch einfach ein bisschen Unvermögen."Vor allem in den wichtigen Situationen scheint Vorsfelde noch nicht die richtigen Antworten parat zu haben – satte viermal kassierte der MTV bei angezeigtem Zeitspiel gegen den Gegner noch einen Treffer. „Genau durch solche Dinge verliert man solche Spiele letztendlich", sagte Knobbe. Grund zur Panik sieht der MTV-Trainer aber noch nicht: „Auch wenn es erneut keine Punkte gab, das war bisher mit Abstand unser bestes Spiel in der 3. Liga."MTV: Rüger, Krüger – Jovicic (3), Kühlbauch (2), Schwoerke (3), Johow (3), Groenewold (2), Bock, Frerichs, Bangemann (5), Nikolayzik (1), Thiele, Schilling (4), Knaack.

 

Update vom 23.09.2013 (Quelle: www.sportzeitung-online.de)

Erster Saisonsieg für Pirna-Dresden - HSV Lok Pirna Dresden bezwingt MTV Vorsfelde mit 26:23

Erstmals zeigten sich die Vorteile der neuen Kooperation zwischen dem HSV Dresden und dem ESV Lok Pirna so richtig. Der ohnehin dünne Pirnaer Stammkader war vor Beginn des Spiels stark durch Verletzungen und Grippeausfälle von Paul Gärtner, Stefan Helbig sowie Jiri Havlat geschwächt. Daher kamen ein paar Spieler aus der Dresdner Sachsenligamannschaft zu Hilfe und machten Ihre Sache richtig gut. Robert Düsel und Lars Grießbach, welche nur wenige Stunden zuvor in der Sachsenliga gegen den DHFK Leipzig mit 22:27 verloren hatten, eilten der „ersten" Mannschaft zu Hilfe. Trainer Petr Hazl war voll des Lobes: „Hut ab vor den Dresdner Jungs, die nach ihrem Spiel noch zu uns gekommen sind und hier insgesamt drei Tore gemacht haben." In einem Spiel, welches sehr zerfahren anfing, konnten sich die Gastgeber nie so richtig absetzen und gaben kleine Vorsprünge immer wieder her. Zur Halbzeit führten sie mit 11:9 aber kamen diesmal im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen wieder konzentriert aus der Pause. Auch wenn hier und da immer wieder kleine Fehler zu unnützen Ballverlusten führten, gegen den Aufsteiger in die 3.Liga reichte es. Mit 26:23 wurde es in den letzten Minuten der Partie noch ein klein wenig deutlicher. Die Gäste spielten allerdings nicht wie ein Aufsteiger oder gar Tabellenletzter. Gerade in der Defensive waren sie sehr stark, ließen so manchen Pirnaer Torwurf scheitern. Gäste-Trainer Mike Knobbe war nach dem Spiel enttäuscht, denn durchaus hätte es auch anders ausgehen könne. Beim Stand von 24:21 schafften es die Vorsfelder noch einmal auf ein Tor heranzukommen. „Wenn wir da einen draufpacken, kann es ganz anders ausgehen. Aber Pirna war heute einfach einen Tick cleverer", so Knobbe. Für Pirna-Dresden war es das erste von drei Spielen, in denen es zu punkten gilt. Nächsten Samstag kommt Dessau nach Pirna und danach geht es nach Aschersleben. Alles lösbare Aufgaben. Entscheidend wird sein, wie schnell die Jungs um Petr Hazl wieder fit und gesund werden. „Ich muss die Jungs gut pflegen", sagte der Trainer, welcher natürlich auch gesehen hatte, dass gerade Jiri Boucek und Robert Hultsch in diesem Spiel eine Menge einstecken mussten.

 

Update vom 23.09.2013 (Quelle: Homepage ESV Lokomotive Pirna)

Mit Kampf zum ersten Saisonsieg

„Ich möchte mich bei den Fans bedanken, die heute trotz eines schlechten Spiels da waren und uns ausgehalten haben" waren die Schlussworte von Lok-Trainer Petr Hazl auf der Pressekonferenz. Bei diesem Resümee denkt nicht jeder an einen Punktgewinn. Doch am Ende, eines engen und kämpferischen Spiels, hieß es, vor nur rund 320 Zuschauern, 26:23 (11:9)gegen den MTV Vorfselde und die Lok fuhr den ersten Saisonsieg ein. Nach 4 Spielen und 3:5 Punkten rangiert der HSV Lok Pirna Dresden aktuell auf Tabellenplatz 11, wohingegen der MTV weiterhin ohne Punkt auf der Habenseite (0:8) am Tabellenende steht. „Ich denke der Sieg für Pirna war verdient, aber mit etwas Glück können wir hier etwas mitnehmen" kommentierte Mike Knobbe, Trainer der Niedersachsen sichtlich enttäuscht die vergangen 60 Minuten. Die Gäste kamen besser ins Spiel und führten schnell 0:2 (2.) ehe Jiri Boucek und Christian Möbius die Fehler der Vorsfelder nutzen und für die Lok ausglichen (2:2, 5.). Besonders die Anfangsphase wurde von beiden Teams sehr hektische geführt und es gab auf beiden Seiten leichte Fehler und Nachlässigkeiten in der Defensive. Als der vierfache Torschütze Christian Möbius, mit einem sehenswerten Unterarmwurf, die erste Führung des Spiels erzielte (6:5 , 15.), machte sich auch das Pirnaer-Publikum erstmalig lautstark bemerkbar. Doch die Gäste kamen vor allem über einfache Tore zum Erfolg und hielten das Spiel offen. Doch ein sehr starker Mario Percin sorgte mit seinen Paraden mit dafür, dass am Ende der ersten Spielhälfte eine 11:9 Führung zu Buche stand. „Bei so einem Spiel ist der Torwart der entscheidende Mann!" stellte auch Trainer Hazl fest, was auch Morten Michelsen im späteren Verlauf der Partie untermauerte. Bis zur 50. Spielminute nahm das Spiel den gewohnten Verlauf. Lok führte mit 2 Toren und die Gäste zogen nach oder sogar gleich, doch der MTV konnten nie in Führung gehen. Hierfür sorgten auch die drei Spieler der zweiten Mannschaft der HSV Lok Pirna Dresden, die das Team um Mittelmann Jiri Boucek unterstützten und vor allem entlasteten „Großer Dank an die Spieler aus Dresden" lobte Hazl auf der Pressekonferenz den Einsatz von Lars Grießbach, Robert Düsel und Philipp Scholz. In einer engen Schlussphase kämpften sich unser Team immer wieder zum Torerfolg, so erzielte „Toto" Schneider beim Stand von 20:20 (50.) ,in höchster Not des passiven Spiels ein sehenswerten Treffer aus dem Rückraum. Während dieser Phase nahm nun auch Michelsen seinen Platz zwischen den Pfosten ein und hatte großen Anteil daran, dass die Gäste nie in Führung gingen. Diese entscheidende Phase des Spiels war von Hektik und technischen Fehlern geprägt. Doch im Kasten parierte Morten Michelsen stark für die Elbstädter. So brachten zwei Siebenmetertreffer von Dusan Milicevic (52., 54.) Pirna mit 23:21 in Führung. Der immer noch angeschlagene aber trotzdem, besonders in der Defensive, starke Christian Möbius brachte Pirna nach einer weiteren Michelsen Parade mit 24:21 (56.) in Führung. Doch zwei schnelle Treffer der Gäste, begünstigt wiederum durch Fehler im Pirnaer-Angriffspiel, hielten das Spiel offen (24:23 57.). Doch Lok erkämpfte sich über Kreisläufer Robert Ultsch das 25:23 und konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern. 30 Sekunden vor der Schlusssirene war es dann "Aushilfskraft" Lars Grießbach der alle Zweifel beseitigte und das Pirnaer Publikum in Jubel versetzte. 26:23 (11:9) stand zugunsten unserer Mannschaft auf der Anzeigetafel in der spärlich gefüllten Sonnenstein-Arena. Auch wenn es kein Handballleckerbissen war, hat die Mannschaft mit großem Kampf den dünnen Kader kompensiert und gezeigt, dass sich ein Besuch auf dem Sonnenstein lohnt. Am kommenden Samstag ist Dessau zu Gast in der "Hölle-Ost"

Miro Jovicic (blaues Trikot) und der MTV reisen nach Pirna (Photowerk)

Update vom 20.09.2013 (Quelle: WAZ)

Vorsfelde vor dem ersten Kellerduell - MTV beim ebenfalls sieglosen ESV Pirna

(jsc) Nach drei Niederlagen zum Saisonstart sollen für die Handballer des Drittligisten MTV Vorsfelde am Samstag (19.30 Uhr) beim ESV Lokomotive Pirna die ersten Punkte her. Genau wie das Team von Trainer Mike Knobbe ist Pirna noch ohne Sieg in der laufenden Spielzeit, es wird für den MTV das erste Kellerduell der Saison. Für Mike Knobbe spielt der Gegner derweil nur eine untergeordnete Rolle. „Wir haben auch bei unserem ersten Auswärtsspiel in Leipzig beinahe Punkte geholt. Unser Ziel ist auch im kommenden Spiel ganz eindeutig ein Sieg“, so der MTVCoach. Die Ergebnisse sprechen zwar nicht unbedingt für den Aufsteiger, trotzdem will der Trainer nicht alles schlecht geredet wissen. „Wir haben unsere Abwehr seit
dem Saisonstart schon stark verbessert. Meine Jungs können viel besseren Handball spielen, als sie zuletzt gezeigt haben.“ Die hängenden Köpfe nach der 19:31-Pleite gegen Groß Bieberau/Modau will der Trainer ganz schnell vergessen: „Irgendwann fängt jeder an zu zweifeln, aber das ist jetzt Vergangenheit.“ Auch MTV-Teammanager Gunnar Kusian macht der Mannschaft Mut: „Wir haben aus jeder Niederlage eine Menge gelernt. Wenn wir die positiven Seiten mitnehmen, werden wir in kürzester Zeit Punkte einfahren.“ Fehlen wird dem MTV Linksaußen Marco Basile – er hatte sich im ersten Saisonspiel am Oberschenkel verletzt und fällt weiter aus. Wieder mit dabei ist Rückraum-Ass Michael Schwoerke, auch bei Tim Johow könnte es für einen Einsatz reichen. Knobbe: „Wir müssen die Ergebnisse der Trainingswoche abwarten. Wenn Tim spielen kann, fährt er definitiv mit nach Pirna.

3. Spieltag: MTV Vorsfelde vs. MSG Bieberau/Modau

Harte Landung für den MTV (blaue Trikots)

Update vom 15.09.2013

Dritte Niederlage für den MTV (Endstand 19:31 - Halbzeit 4:11)

Erneut nichts zu holen gab es für die Eberstädter gegen die MSG Groß Bieberau/Modau. Besonders im Angriff taten sich die Mannen um Coach Mike Knobbe sehr schwer und erzielten somit das erste Tor nach 14:06 Minuten (1:4). Auf Grund der guten Abwehr und eines starken Christian Rüger im Tor war die Partie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht entschieden, denn auch die Groß Bieberauer taten sich schwer und so stand es nach 23:51 Minuten lediglich 4:7 für die MSG. Ein anschließendes Team Timeout, genommen vom Trainer der MSG, sollte die entscheidende Phase des Spiels werden - denn die Spielgemeinschaft aus der Nähe von Darmstadt zog danach auf 4:14 davon und somit war der Drops gelutscht.

Die ersten Punkte im Blick (Photowerk)

Update vom 12.09.2013 (Quelle: WAZ)

Vorsfelde: Knobbe fordert Vollgas

Nach zwei Niederlagen zum Start der Spielzeit in der 3. Liga wollen die Handballer des MTV Vorsfelde am Wochenende ihre ersten Punkte einfahren. Am Samstag (19.45 Uhr) ist die MSG Groß Bieberau/Modau zu Gast. MTV-Coach Mike Knobbe fordert eine erneute Leistungssteigerung seines Teams. Nachdem es am vergangenen Wochenende bei der 23:27-Niederlage in Leipzig fünfzig Minuten lang sehr gut ausgesehen hatte, sollen diesmal sechzig Minuten Top-Leistung her: „Wenn wir unsere ersten Punkte wollen, dürfen wir uns keine Schwächephase erlauben“. Vor allem zu Beginn der ersten beiden Partien hatte der MTV große Schwierigkeiten – so dauerte es gegen Magdeburg und Leipzig jeweils über sechs Minuten bis zum ersten Vorsfelde-Tor. „Wir müssen mit Vollgas aus der Kabine kommen, egal, ob es um den Spielstart oder die zweite Halbzeit geht“, gibt Knobbe die Richtung vor. Rückraumspieler Tim Johow wird nach seiner starkenLeistung gegen Leipzig nicht rechtzeitig fit – er fehlt ebenso wie Linksaußen Marco Basile, der weiterhin an einer  Oberschenkelverletzung laboriert. Verstärken werden den MTV Christian Bangemann im Rückraum und Jan-Martin Knaack am Kreis. Während Bangemann zuletzt als dreizehnter Spieler draußen saß, wird Knaack nach seiner Verpflichtung seine erste Partie für Vorsfelde
absolvieren. Knobbe: „Wir sind nicht der Favorit, werden aber alles daran setzen, die ersten Punkte zu holen.“

Christian Bangemann war 7x erfolgreich

Update vom 16.09.2013 (Quelle: WAZ)

Nächste Packung! MTV kassiert 19:31

(jsc) Nächste Packung für den MTV! Auch am dritten Spieltag der 3. Handball-Liga blieb Vorsfelde ohne Punkt. Im zweiten Heimspiel kassierte die Mannschaft von Trainer Mike Knobbe gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau eine 19:31-(4:11)-Niederlage. Wie schon in den ersten beiden Saisonspielen erwischte Vorsfelde einen Katastrophen-Start. Nach über 15 Minuten war der MTV noch immer ohne Treffer – beim Stand von 0:4 nahm Trainer Mike Knobbe eine Auszeit. Es half nichts. Zwar zeigten sich die Eberstädter in der Deckung endlich aggressiv und geradlinig, im Angriff brachte der MTV aber erneut nichts zustande. Wenn es mal Chancen gab, wurden diese obendrein teilweise kläglich vergeben. Zwei Strafzeiten gegen Rechtsaußen Yannik Schilling erschwerten eine Aufholjagd noch mehr. Zur Pause war die Partie fast schon entschieden. Auch in den zweiten Durchgang fanden die Gastgeber nicht hinein: Vorsfelde verlor dreimal schnell den Ball und kassierte so die nächsten einfachen Gegentore. Nach 27 Minuten stand es 7:19. Als Schilling dann nach seiner dritten Strafzeit zuschauen musste, war das Spiel endgültig gelaufen. Es wurde ein Debakel. In den letzten 20 Minuten ließ auch die Körpersprache beim MTV merklich nach. Bei den letzten Schnellangriffen der Gäste lief teilweise kaum noch ein Spieler mit zurück. Durch die dementsprechend einfachen Tore schraubte die MSG das Ergebnis noch deutlich in die Höhe. „Wir haben auch in der Höhe verdient verloren, keine Frage", meinte ein geknickter Vorsfelder Coach nach dem Spiel. MTV: Krüger, Rüger – Jovicic (3), Kühlbauch (1), Frerichs, Nikolayzik, Schilling, Bangemann (7), Groenewold (2), Bock, Thiele (2), Borchers (4), Knaack.

Knobbe: Überlegen, ob alles richtig war

(jsc) Langsam wird?s ungemütlich: Das 19:31 gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau war die dritte Pleite im dritten Spiel. MTV-Trainer Mike Knobbe fand bereits in der Halbzeit deutliche Worte. „Nur vier Treffer in einer halben Stunde, das reicht einfach nicht", konstatierte der Coach nach dem Spiel. In der Deckung war Vorsfelde stark, der Angriff versagte aber erneut. „Wir haben teilweise ängstlich ausgesehen. Wir müssen aufhören, parallel zum Kreis zu spielen. Wir müssen die Nahtstellen der Abwehr attackieren", so Knobbe weiter. Auch MTV-Kapitän Pascal Bock war gefrustet: „Da spielen wir endlich mal gut in der Abwehr und kassieren trotzdem eine solche Niederlage. Alles, was wir versucht haben, hat nicht geklappt." Der erfahrene Michael Schwoerke (privat verhindert) fehlte spürbar, ein Lichtblick war Christian Bangemann, der nach zwei Partien in der Reserve nun seine MTV-Drittliga-Premiere gab. Knobbes Plan: „Wir müssen uns alle zusammen überlegen, ob wir bis jetzt alles richtig gemacht haben. Wir müssen anfangen, unser Potenzial umzusetzen." Positiv immerhin, dass die Deckung in der ersten Halbzeit besser stand als in den Spielen zuvor. Jan-Martin Knaack, der sein Debüt gab, griff da auch ordentlich zu. Allein: Es nützte nichts. Vorn konnte der Drittliga-erfahrene Knaack (kam von der HSG Tarp-Wanderup) auch nichts bewegen.

 

Update vom 16.09.2013 (Quelle: www.echo-online.de)

Abwehr ist zwei Punkte wert

Handball, Dritte Liga – 31:19, MSG Groß-Bieberau beim Aufsteiger MTV Vorsfelde souverän

Die MSG Groß-Bieberau/Modau feierte am Samstagabend beim Aufsteiger MTV Vorsfelde dank einer starken Abwehr einen 31:19 (11:4)- Erfolg in der dritten Handball-Bundesliga. Lediglich vier Gegentore fielen in der ersten Halbzeit. Eine Woche nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Eintracht Baunatal war Groß-Bieberau kaum wiederzuerkennen. Obwohl Vorsfelde ein schwächeres Kaliber als der Titelkandidat war, versöhnte der aggressive und konsequente Auftritt. „Man hat sofort gemerkt, dass sie es besser machen wollten, sich für Baunatal rehabilitieren wollten, und das ist auch gelungen", berichtete Co-Trainer Rolf König. Er vertrat Florian Bauer, der bei seiner hochschwangeren Frau blieb.

Der Schlüssel zum zweiten Auswärtserfolg war die starke Abwehr. Den biederen, aber eingespielten Aufsteigern aus Wolfsburg fehlte Torjäger Tim Johow. Sie fanden vor der Pause kaum eine Lücke im Defensivverband der Odenwälder. Was aufs Tor kam, hielt der bärenstarke Torhüter Paul Bar. Die 6:2-Führung (16.) gab Sicherheit. Angetrieben von Michael Malik (9) und Steve Baumgärtel (5) zogen die Südhessen davon. Vier Gegentore nach 30 Minuten, wann hatte es das einmal gegeben? Nach dem Wechsel blieb der Vergleich gegen die punktlosen Niedersachsen einseitig. Lediglich der auf beiden Halbpositionen eingesetzte Christian Bangemann (8 Tore) sorgte hin und wieder für Aufregung in der Deckung der Gäste, sonst kam nicht viel vom Gegner. Souverän spulten sie ihr Programm herunter, gefielen als homogenes Kollektiv. Kritik übte König am Verwerten von hochkarätigen Torchancen: „Über die gesamte Spielzeit haben wir zu viele gute Möglichkeiten liegen gelassen. Das Ergebnis hätte durchaus höher ausfallen können. Das war eigentlich das einzige Manko." Nächsten Samstag möchte Groß-Bieberau gegen Aschersleben nachlegen.

2. Spieltag: SG LVB Leipzig vs. MTV Vorsfelde

Team SG LVB leipzig

Update vom 09.09.2013 (Quelle: Homepage SG LVB leipzig)

Pflichtaufgabe erfüllt

In einer spielerisch schwachen Begegnung setzte sich die SG LVB nach 60 Minuten verdient mit 27:24 (9:11) gegen den MTV Vorsfelde durch. Beide Mannschaften kämpften lange Zeit auf Augenhöhe, ehe sich in der Schlussphase die etwas breitere Bank und größere Erfahrung der Gastgeber durch setzte und der wichtige Heimerfolg unter Dach und Fach gebracht wurde. Die Hausherren starteten zunächst souverän in die Partie. Die 6-0 Abwehr stand sicher und ermöglichte leichte Ballgewinne gegen die anfangs nervösen Aufsteiger aus Niedersachsen. Im Angriff sorgten Sascha Meiner und Georg Eulitz für zwei schnelle Tore und es sah so aus als könnte man die Gäste gleich zu Beginn in die Schranken weisen. „Wir waren in den ersten Minuten klar überlegen und bringen Vorsfelde nur durch fehlende Konsequenz im Torabschluss und technische Fehler ins Spiel.“, so LVB Trainer Torsten Löther. Das war auch auf dem Feld zu sehen. Die Gäste legten mehr und mehr die Scheu ab und drehten angetrieben von Rückraumspieler Tim Johow das Ergebnis nach 13 Minuten gar in eine knappe Führung (5:3). Auch in der Folge ließen die Hausherren im Angriff einiges liegen und hatten in der Defensive Mühe die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste in den Griff zu bekommen. Daher liefen die Schützlinge von Torsten Löther bis auf eine kurze Phase beim 8:8 (23.) immer einem Rückstand hinterher. Diesen nahmen die Messestädter dann auch mit in die Halbzeit (9:11). Scheinbar fielen in der Kabine die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel starteten die Leipziger erneut stark und erzielten schnell den Ausgleich (32.). Doch der Gast hielt weiter dagegen und es entwickelte sich ein Schlagabtausch in dem sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Auch die Intensität in beiden Abwehrreihen nahm mit zunehmender Spieldauer zu. Leider verletzte sich dabei zunächst der stärkste MTV-Akeur Tim Jahow (8 Tore) bei einem unglücklichen Zusammenprall am Knie und konnte nicht weiter mitmischen. Nun lag das Angriffsspiel der Gäste fortan auf den Schultern von Michael Schwoerke (7/3 Tore) im linken Rückraum und war leichter auszurechnen. Auch auf Leipziger-Seite gab es in dieser Phase mit Florian Pfeiffer (Knieverletzung) einen Ausfall zu beklagen. In den letzten zehn Minuten zahlte sich dann aber die breite Leipziger Bank aus. Mit einem kleinen Zwischenspurt von 22:21 bis auf 25:21 (55.) erzwangen die Gastgeber zum einen eine Auszeit durch Gäste-Trainer Mike Knobbe und zum anderen wohl eine kleine Vorentscheidung. Vorsfelde konnte nicht mehr zulegen und so war der wichtige Heimerfolg der Leipziger nicht mehr in Gefahr. „Das war für uns ein absoluter Arbeitssieg, den ich aber gerade zu Hause auch als Pflichtaufgabe von meiner Mannschaft erwartet habe. Ich bin grundsätzlich mit dem Einsatz und Willen gerade in der zweiten Hälfte zufrieden.“, zog Trainer Löther nach dem Spiel ein erstes Fazit und ergänzt: „Ich denke dass wir über die komplette Spielzeit hinweg die etwas bessere Mannschaft waren und daher geht der Sieg auch in Ordnung. Am Ende hätte dieser sicherlich auch höher ausfallen können, doch daran sind wir zum Großteil mit unserer verbesserungswürdigen Chancenverwertung selbst schuld. Insgesamt bin ich froh über die ersten Punkte und für meine Mannschaft war es zudem nochmal eine Standortbestimmung. Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns.“ SG LVB spielte mit: Ziebert, Flemming – Eulitz (7), Meiner (7/4), Uhlig (2), Berthold, Pfeiffer (2), Wendlandt, Höhne, Schiffner (2), Hanner (3), Pulay (3), Sillanpää (1). 

Tim Johow (blaues Trikot)

Update vom 09.09.2013 (Quelle: WAZ)

Johow raus: Vorsfeldes aus!

(jsc) Am zweiten Spieltag mussten die Drittliga-Handballer des MTV Vorsfelde ihre zweite Niederlage hinnehmen. Bei der SG LVB Leipzig verlor der Aufsteiger mit 23:27 (11:9). Eine Verletzung kostete vielleicht den Triumph...
45 Minuten waren gespielt, der MTV beim Stand von 19:19 im Geschäft, da kassierte Tim Johow, mit acht Feldtoren überragender Mann, einen Pferdekuss, schied aus. „Die Verletzung kam natürlich ungelegen. Danach haben wir bei eigener Überzahl noch Treffer kassiert, das hat uns das Spiel gekostet“, so MTV-Trainer Mike Knobbe. Wie im ersten Saisonspiel hatte der MTV Startschwierigkeiten – blieb sechs Minuten ohne Treffer. Dann war es der starke Johow, der den Bann brach. Im Laufe der ersten Hälfte wurden die Eberstädter zunehmend sicherer, zeigten auch die vom Trainer nach dem Debakel gegen Magdeburg II geforderte Härte, spielten leidenschaftlich. MTV-Torhüter Christian Rüger verdiente sich in der ersten Hälfte mit einigen sehenswerten Paraden Bestnoten. Vorsfeldes Pausenführung hätte mit etwas Glück sogar höher ausfallen können. Auch in der zweiten Halbzeit bot der MTV Paroli – bis Johow ausfiel. MTV: Rüger, Krüger – Jovicic, Kühlbauch (2), Schwoerke (7),Johow (8), Basile (1), Groenewold, Bock (2), Frerichs, Nikolayzik,Thiele, Borchers (1), Schilling (2).

 

MTV: Richtige Richtung

(jsc) Zweites Spiel, zweite Pleite, doch diesmal sah der Auftritt von Handball-Drittliga-Aufsteiger MTV Vorsfelde schon ganz anders aus. „Das Spiel war ein großer Schritt in die richtige Richtung“, so MTV-Kapitän Pascal Bock nach dem 23:27 in Leipzig. Zwar sei der MTV nicht zufrieden, die Richtung stimme jedoch: „Wir konnten sehen, dass es für uns auch gegen starke Gegner reichen kann“, so Bock weiter. Auch Trainer Mike Knobbe war angetan vom Auftritt, auch wenn der MTV Leipzigs Rechtsaußen Georg Eulitz (neun Feldtore) nach der Pause nicht mehr stoppen konnte. „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner 50 Minuten gut mitgespielt. Für einen Sieg muss ein Aufsteiger aber 60 Minuten voll da sein. Deswegen haben wir verdient verloren“, so Knobbe. Überraschend mit dabei war Marco Basile. Trotz seiner Oberschenkel-Zerrung reichte es für zehn Minuten. Jetzt wird um Tim Johow gezittert, der bis zum Ausfall überragend agierte. Knobbe: „Ein Pferdekuss ist schmerzhaft, mal sehen, ob es bis zum Wochenende reicht.“

Update vom 08.09.2013 (Quelle: LVZ Online)

Handballer der SG LVB Leipzig feiern mit 27:23 gegen Vorsfelde ersten Saisonsieg

Leipzig. Die Handballer der SG LVB haben ihr Drittliga-Heimspiel in der Brüderstraße gegen MTV Vorsfelde mit 27:23 (9:11) gewonnen und somit im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg gefeiert. Überragender Mann war Georg Eulitz, der neun Feldtore erzielte. Den Doppelpunkt-gewinn eine Woche nach der Auftaktniederlage in Baunatal verdiente sich LVB durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit. Nach 30 Minuten stand es nämlich zur Überraschung der Zuschauer 9:11. Es blieb auch dann lange eine knappe Sache: In der 51. Minute hieß es lediglich 22:21 für die Gastgeber – drei Tore hintereinander durch Eulitz, Alexander Schiffner und Clemens Uhlig sorgten dann aber fünfeinhalb Minuten vor dem Ende für eine 25:21-Führung. Diesen Vorteil gab die Mannschaft von Trainer Torsten Löther nicht mehr aus der Hand. Sieben Tore, darunter vier verwandelte Siebenmeter, steuerte Sascha Meiner bei. Bei den Gästen, die ihre zweite Niederlage kassierten, war Tim Johow achtmal erfolgreich. Michael Schwoerke erzielte sieben Tore.

Kampf ist Trumpf (Photowerk)

Update vom 06.09.2013 (Quelle: WAZ)

MTV in Leipzig: Knobbe will mehr Aggressivität

(jsc) Nachdem die Handballer des MTV Vorsfelde zum Saisonstart in die 3. Liga zu Hause
eine 21:31-Lehrstunde vom SC Magdeburg II bekommen hatten, steht am Samstag nun das erste Auswärtsspiel an. Gastgeber ist die SG LVB Leipzig. Für den MTV wird es beim ersten Auftritt in der Fremde vor allem darum gehen, die positiven Aspekte der Auftaktniederlage mitzunehmen. Nach einer katastrophalen ersten Hälfte (9:19) hatte sich das Team von Trainer Mike Knobbe in der zweiten Halbzeit stark verbessert. „Wir werden nicht erneut eine halbe Stunde brauchen, um ins Spiel zu finden, das passiert uns nicht nochmal“, ist sich Knobbe sicher. Gegen Magdeburg fehlte es vor allem an Aggressivität und Körperspiel – genau dort wurde unter der Woche im Training der Hebel angesetzt. Knobbe, der sein Team davor gewarnt hatte, betont erneut: „Wir müssen unsere Oberliga-Mentalität schnellstmöglich ablegen. Wenn wir so spielen wie im vergangenen Jahr, wird das nicht ausreichen“. Leipzig beendete die vergangene Saison auf dem fünften Platz, startete jedoch genau wie Vorsfelde mit einer Niederlage (25:30 bei Eintracht Baunatal). Die nach dem starken Vorjahres-Abschneiden gestiegene Erwartungshaltung im Lager der Leipziger will der MTV nutzen. „Leipzig steht schon unter Druck, das macht es für sie noch schwerer gegen einen Außenseiter wie uns“, so Knobbe. Zwar wäre es vermessen, von einem Auswärtssieg zu träumen, ganz ausschließen will der Vorsfelder Coach die Sensation jedoch auch nicht. „Von ganz wenig bis ganz viel ist bei meiner Mannschaft alles drin. Wenn wir gut starten, ist alles möglich!“

1. Spieltag: MTV Vorsfelde vs. Magdeburg YoungsterS

MTV Vorsfelde (blau) vs. Magdeburg YoungsterS (grün)

Update vom 01.09.2013 (Quelle: www.vorsfel.de)

Am ersten Spieltag in der Drittel Liga Ost gab es nicht viel zu holen für den MTV.

Gegen eine robuste und körperlich dem MTV überlegene Magdeburger Mannschaft musste um jedes einzelne Tor hart gekämpft werden, während die Elbestädter durch ihren groß gewachsenen Rückraum besonders in der ersten dreißig Minuten zu einfachen Toren kamen.

Das erste MTV-Tor fiel demzufolge auch erst nach 8:40 Minuten durch Miro Jovicic zum zwischenzeitlichen 1:6. In den zweiten dreißig Minuten sah man dem MTV an, das er langsam in der Dritten Liga angekommen war - besonders Yannk Schilling tat sich durch konsequente Abwehrarbeit hervor und konnte so seine Mitspieler zu gleicher Agressivität anspornen. Folge war eine ausgeglichene Partie in der die MTV-Zuschauer ihr Team trotz des hohen Rückstandes immer wieder anfeuerten und jedes Tor frenetisch bejubelten.

Letztlich ging Halbzeit zwei mit 12:12 unentschieden aus, sehr gut Jungs!

Erfolgreichste MTV-Torschützen waren Neuzugang Yannik Schilling mit 5 und Michael Schwoerke mit 4 Toren. Auf Magdeburger Seite waren der Pole Tomasz Geballa (6) und Bert Hartfiel (5) die gefährlichsten Torjäger. Ein Lob aber auch an die starken Schiedsrichter Matthias und Sebastian Klinke, die die faire Partie jederzeit souverän geleitet haben!

Update vom 02.09.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)
MTV zahlt zum Auftakt viel Lehrgeld gegen gnadenlose Magdeburger
Lehrreicher Abend für die Handballer des MTV Vorsfelde. Zum Saisonauftakt der 3. Liga hatte der Aufsteiger gegen die Zweitvertretung des SC Magdeburg mit 21:31 (9:19) das Nachsehen. Der MTV verlor das Spiel schon in der Anfangsphase. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt legten fulminant los und zogen prompt auf 6:0 davon – erst dann gelang Miroslav Jovicic der erste MTV-Treffer in der neuen Spielklasse. Beim Stand von 3:7 startete der SCM die nächste Serie und baute die Führung auf 3:13 aus – die Vorentscheidung. „Wir sind zu nervös gewesen“, meinte MTV-Trainer Mike Knobbe und auch Magdeburg-Trainer Dirk Pauling stimmte ihm zu: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, gegen einen Gegner, der zu viel Respekt vor uns hatte.“ Die Hausherren benötigten die komplette erste Hälfte, um sich auf der neuen Bühne 3. Liga zu akklimatisieren. Beim Halbzeitstand von 9:19 drohte den Vorsfeldern eine empfindliche Pleite, gegen die sich die Mannschaft nach dem Seitenwechsel allerdings aufopferte. „Wir hatten in der zweiten Hälfte nichts mehr zu verlieren und haben uns deutlich gesteigert“, erklärte Knobbe, der sich zugleich über die stimmungsvolle Kulisse in der Halle freute: „Das Publikum hat die Jungs heiß gemacht.“ Die etwa 400 Zuschauer in der Sporthalle im Schulzentrum Eichholz erlebten, wie der MTV anfing, den Magdeburgern Paroli zu bieten. Zwar führten die Gäste beim Stande von 11:26 zwischenzeitlich mit 15 Treffern, doch die Hausherren gaben nicht auf. In der Schlussphase reduzierte der MTV den Rückstand, beendete den zweiten Spielabschnitt mit 10:10 und hielt damit den Zehn-Tore-Abstand vom Halbzeitergebnis. Yannik Schilling avancierte mit fünf Treffern zum treffsichersten MTV-Schützen – auch Kapitän Michael Schwoerke hatte mit vier Toren seinen Anteil an der kleinen Vorsfelder Aufholjagd. Der Kampfgeist seiner Mannschaft imponierte dem Trainer. Knobbe fand für die Einstellung seiner Spieler lobende Worte: „Es ist viel wert, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben hat.“ Zudem bittet der MTV-Trainer um Geduld für seine Mannschaft: „Wir müssen uns noch an die neue Liga gewöhnen, das haben wir in der ersten Halbzeit schwer erfahren müssen. Wir haben sicherlich noch viel Potenzial nach oben, müssen unserer Mannschaft jedoch Zeit geben.“ Im Tor: Rüger, Krüger – Jovicic (1), Kühlbauch (2), Schwoerke (4/1), Johow (3), Basile, Groenewold (2), Bock (1), Frerichs (3), Nikolayzik, Thiele, Borchers, Schilling (5)
Hartes Brot: Selten kam Vorsfelde bei seiner Drittliga-Premiere zu freien Würfen. (Photowerk)

Update vom 02.09.2013 (Quelle: WAZ)

Premieren Lektion - der MTV geht unter

(jsc) Zum Auftakt der Saison in der 3. Liga haben die Handballer des Aufsteigers MTV Vorsfelde eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den SC Magdeburg II setzte es ein 21:31 (9:19). Immerhin: Nach zehn Minuten hatte es ganz schlimm ausgesehen. Kaum war die erste Euphorie des MTV-Kampfschreies verflogen, holte der Gegner den MTV auf den harten Boden der Drittliga-Realität. Nach neun Minuten lagen die Eberstädter mit 0:6 zurück, eine weitere Minute später war es dann Miroslav Jovicic, der den ersten Treffer für Vorsfelde erzielte. Bis dahin hatte der MTV praktisch gar keinen Wurf auf Magdeburgs Tor gebracht. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand das Team von Trainer Mike Knobbe zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Im Angriff waren die Versuche zu zaghaft und zu ungenau, in der Abwehr kassierten die MTV-Torhüter Thomas Krüger und Christian Rüger einen Gegentreffer nach dem anderen – auch, weil die Defensive zu verhalten agierte. „Wir haben uns einfach überrumpeln lassen, wir haben schmerzlich erfahren, was es heißt, in der 3. Liga zu spielen“, fasste MTV-Trainer Mike Knobbe die erste Hälfte zusammen. Nach dem Seitenwechsel nahm Magdeburg den Fuß vom Gas, Vorsfelde kam so mal zu einfachen Toren, auch die Abwehr packte jetzt besser zu. Nachdem die Gäste kurzzeitig mit zwei Spielern weniger spielen mussten, kam der MTV mit den lautstarken Zuschauern im Rücken sogar bis auf 19:28 (54.) heran. Zu mehr als Kosmetik reichte es gegen die Magdeburger Bundesliga-Perspektivspieler jedoch nicht mehr. MTV: Krüger, Rüger – Jovicic (1), Kühlbauch (2), Schwoerke (4), Johow (3), Basile, Groenewold (2), Bock (1), Frerichs (3), Nikolayzik, Thiele, Borchers, Schilling (5).

Update vom 31.08.2013 (Quelle: WolfsburgerAllgemeineZeitung)

Magdeburg II mit Respekt zum MTV

Schenkt ihm sein Team zur Premiere einen Sieg? Dann könnten die Fans jubeln. Und dann könnte Trainer Mike Knobbe ausschlafen. Denn viel Schlaf hatte der Coach des Handball-Drittligisten MTV Vorsfelde vor dem heutigen Heimauftakt gegen den Magdeburger SC II (18 Uhr) nicht. Ein Sieg würde Knobbe helfen, denn: „Wenn wir verlieren, schlafe ich kaum, überlege lange, was wir, was ich hätte besser oder anders machen können." Er ahnt: „Es wird in der neuen Saison Spiele geben, die wehtun." Heute will der MTV so ein Spiel vermeiden, mit Euphorie, aber konzentriert in eine Klasse starten, die besonders ist: so hoch hat seit Ewigkeiten kein heimisches Männerteam gespielt. Unter der Woche hat Knobbe stundenlang Videos geschaut, Gegner studiert, vor allem Magdeburg. Der Gast ist das Perspektivteam des Bundesligisten. Durchschnittsalter knapp 22, top-ausgebildet. Der Gast ist Favorit. Doch das will Dirk Pauling, Trainer des SCM II und zugleich Co-Trainer des Bundesliga-Teams, nicht so stehen lassen. Weil Aufsteiger mit Heimrecht unkalkulierbar sind. Und weil man Respekt habe solle. Unkalkulierbar und unbequem will sich der MTV heute präsentieren. Knobbe hat sein Team auf Ungewohntes eingeschworen. Es wird härter werden, „ohne deswegen unfair zu sein." Die neue Härte - da gelte es nicht weinerlich zu sein. Sondern aufzustehen, weiterzumachen, als ob nichts gewesen wäre. Denn: „Nur so werden wir uns Respekt verdienen." Spartenleiter und Routinier Michael Schwoerke erwartet heute „eine gute Kulisse". Verdient hätte sie der MTV, der soviel Engagement investiert hat. Knobbe: „Ganz viele helfen uns in vielen Bereichen. Dafür sagen wir Danke."

Team Magdeburg YoungsterS 2013/2014

Update vom 29.08.2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Knaack kommt - Knobbe-Team bereit

Es kann losgehen! Gestern unterschrieb mit Jan-Martin Knaack der letzte Zugang von
Handball-Drittliga-Aufsteiger Vorsfelde. Schade nur: Der routinierteste MTV-Zugang wird wohl noch zwei Spiele verpassen. „Er braucht noch einen neuen Spielerpass“, erklärte
Vorsfeldes Teammanager Gunnar Kusian. Knaack (28) ist ein absoluter Routinier, kennt das Niveau in Vorsfeldes neuer Umgebung, hat zuvor nur für die HSG Tarp (bei Flensburg) gespielt, die zur Stammbesetzung der 3. Liga Nord zählt. Raul Del Pino aus dem Vorsfelder Aufstiegskader hatte den Kontakt zu Knaack, der einen Praktikumsplatz suchte, hergestellt. Dann ging es schnell. MTV-Coach Mike Knobbe: „Er passt sportlich und menschlich.“ Wichtig auch: Knaack bringt Robustheit und Erfahrung mit. Und die soll er auch einbringen. Er weiß: „In der dritten Liga wird härter gespielt.“ Und: „Man muss die langen Reisen wegstecken
können.“ Insgesamt 8000 Kilometer warten auf den MTV. Knaack: „Die Saison wird sehr, sehr lang. Aber mit kerniger Deckungsarbeit, Herz und Leidenschaft bleiben wir drin.“ Auch wenn er zur Heimpremiere noch fehlt, appelliert er an die Fans, weil er aus Erfahrung weiß: „Zu Hause muss man es machen.“ Der Coach hat sich mit viel Videostudium auf die Gegner
eingestellt, bestätigt: „Die Teams aus dem Osten spielen robust. Wir dürfen nicht weinerlich
sein, müssen uns Respekt verdienen.“ Und auch er setzt auf die eigenen Fans, sagt: „Die Fans sollten uns Zeit geben, uns zu entwickeln und nie vergessen, wo wir herkommen. Wir haben keinen 500.000-Euro-Etat, keine Stars, dafür Schichtarbeiter in einem Team, das Bock auf diese Liga hat.“

 

Am Samstag startet das große Abenteuer (Quelle: WAZ)

Aufsteiger MTV Vorsfelde erwartet Magdeburg II

(jsc) Am Samstag (18 Uhr) startet für die Handballer des MTV Vorsfelde das Abenteuer 3. Liga. Als erster Gegner in der mit Spannung erwarteten Saison ist der SC Magdeburg II zu Gast. Für das Team von Trainer Mike Knobbe wird die neue Spielzeit in jeder Hinsicht eine
große Herausforderung. Der Trainingsumfang wurde in der Vorbereitung auf ie anstehenden Aufgaben mehr als verdoppelt. Hatte der MTV in der Oberliga noch nur zwei Trainings-einheiten pro Woche, sind es jetzt vier an der Zahl, jede einzelne eine halbe Stunde länger als zuvor. „Das Tempo in der 3. Liga ist um einiges höher als in der Oberliga, dem können wir nur mit mehr Training entgegenwirken“, begründet Knobbe das gestiegene Pensum. Gestiegen ist durch den vielumjubelten Aufstieg auch die Anzahl der Kilometer, die es auf Auswärtsfahrten zurückzulegen gilt. Noch vor kurzem waren die Fahrten maximal 150 Kilometer lang, jetzt sind es im Schnitt 350 Kilometer. „Wir müssen uns so schnell wie möglich akklimatisieren und lernen, wie man nach sechs Stunden im Bus trotzdem noch guten Handball spielt“, fordert Knobbe. Vorsfelde startet als der große Außenseiter. „Einige
Mannschaften können sich sogar Vollprofis leisten. Wir werden mit den Teams aus Aschersleben und Pirna um den Klassenerhalt kämpfen“, ahnt Knobbe. Aber: Mit den „super integrierten“ Neuzugängen sieht der MTV-Coach seine Mannschaft trotzdem in der Lage, das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Denn: „Alle unsere Spieler haben großes Potenzial. Wenn Mannschaften gegen uns nur ihren Stiefel runterspielen wollen, können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Trotzdem: Es wird ein großes Abenteuer
für den MTV, der noch nie so hoch gespielt hat.

 

Update vom 29.08.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

Die Handballer des MTV Vorsfelde starten gegen Magdeburgs Reserve in die Saison.

Von Nico Mohrmann

Wir sind alle aufgeregt und in freudiger Erwartung.“ Mike Knobbe, Trainer des MTV Vorsfelde, beschreibt damit genau die Gefühlslage des gesamten Klubs. Denn die lange Vorbereitung hat ein Ende. Am Samstag startet für die Handballer das Abenteuer 3. Liga.

„Wir haben Lust auf diese Liga, es ist die dritthöchste deutsche Spielklasse.“ Mike Knobbe, Trainer des MTV Vorsfelde, setzt auf positive Herangehensweise.

Die Vorsfelder starten mit einem Heimspiel gegen ein Team mit einem klangvollen Namen: Denn die Eberstädter erwarten am Samstag (Anwurf: 18 Uhr) die zweite Mannschaft des SC Magdeburg in der Halle im Eichholz. Am Montag hat Coach Knobbe schon reichlich Zeit investiert, um perfekt vorbereitet in die Partie zu gehen. In dem Videoportal, das allen Teams ab der 3. Liga zusteht, hat sich der Vorsfelder Trainer mehr als vier Stunden Ausschnitte aus Magdeburger Spielen der Vorsaison angesehen. „Die Mannschaft ist exzellent ausgebildet, was Tempogegenstöße betrifft. Sie hat richtig Zug in der ersten und zweiten Welle“, sagt Knobbe und betont: „Dazu kommt ein stabiler Innenblock mit vier Spielern, die alle fast zwei Meter groß sind. Wenn wir unvorbereitet werfen, kassieren wir sicher Gegentore.“ In der vergangenen Saison kamen die Magdeburger auf den 7. Platz. „Da standen sie im gesunden Mittelfeld mit Blick nach oben. Das wird schon eine richtig schwere Aufgabe“, weiß Knobbe, zumal gerade in dieser Phase der Saison noch schwer einzuschätzen ist, wie das Team aus der ersten Mannschaft und der starken A-Jugend aufgefüllt wird. Aber klar ist auch: Für den MTV wird es das erste schweren Spiel von 30 Partien. Die Vorsfelder gehen mit dem kleinsten Etat in die Saison, konnte sich trotz des Aufstiegs keine großen Sprünge erlauben. Die Neuzugänge Yannik Schilling (Burgdorf II) und Jan-Martin Knaack (TSV Tarp-Wanderup), der gestern unterschrieben hat, sind die einzigen Spieler, die in jüngerer Vergangenheit Drittliga-Erfahrung gesammelt haben. „Es wäre sensationell, wenn wir die Klasse halten“, betont er. So sensationell es wäre – der Coach glaubt an sein Team und setzt auf den Motivationseffekt. „Wir haben Lust auf diese Liga, es ist die dritthöchste deutsche Spielklasse. Wir hoffen, dass die Halle voll wird“, sagt Knobbe und fügt an: „Und krönen können wir das mit einer richtig guten Leistung und zwei Punkten.“

 

Und so sieht´s der Gegner: 

Saisonstart für die YoungsterS
Am Samstag, den 31.08.2013, um 18:00 Uhr wird für die YoungsterS die Saison 2013/2014 in der Liga3 Staffel Ost angepfiffen. Es geht zum letzjährigen Niedersachsenmeister MTV Vorsfelde bei Braunschweig. Die Staffel Ost ist geblieben, nur die Wege zu den Gegnern werden lang, denn der Osten reicht nun bis in die Gegend von Frankfurt am Main. Schwer ist es daher auch, die Stärke der Gegner einzuschätzen. Für Trainer Dirk Pauling steht auch in dieser Saison wieder die individuelle Fortentwicklung der Spieler im Vordergrund und weniger das Erreichen eines bestimmten Tabellenplatzes. Eine Vergleichsweise kurze Auswärtsfährt erwartet Paulings Team dagegen am Sonnabend. Der MTV Vorsfelde ist für unsere YoungsterS noch ein unbekannter Gegner. Es fehlt an Material, um sich gezielt vorbereiten zu können. Deshalb hofft der Coach auf eine gute Trainingswoche.
Vorsfelde ist neu in der Liga und wurde in der vorigen Saison Niedersachsenmeister. Kurios waren die Umstände am letzten Spieltag. Neben Vorsfelde machten sich am 1. Juni noch Soltau und Northeim berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg. Soltau war nach Punktverlust in Duderstadt aus dem Rennen, aber Northeim hatte zum Ende mit Punkten und Toren gleichgezogen. Als alle von einem zusätzlichen Entscheidungsspiel ausgingen, erinnerte man sich in Vorsfelde daran, dass im Ergebnisdienst für ihren Sieg gegen Helmstedt nur ein 33:20 statt der tatsächlichen 34:20 eingetragen wurde. Nachdem diese Information an den niedersächsischen Handballverband weiter geleitet wurde, überprüfte dieser noch einmal die Spielberichte und bestätigte den Vorsfeldern dann um 22:30 Uhr die Meisterschaft.
Die am letzten Sonntag beim Saisoneröffnungsturnier gezeigten Leistungen lassen otimistisch auf den ersten Liga-Auftritt der YoungsterS schauen.
Kraft- und Schnelligkeitstraining Magdeburg YoungsterS

Update vom 30.08.2013 (Quelle: www.volksstimme.de)

SCM-YoungsterS zu Gast beim Neuling MTV Vorsfelde

Samstag um 18 Uhr bestreiten die SCM-Youngsters ihr erstes Spiel in der neuen Drittliga-Saison, müssen beim Aufsteiger MTV Vorsfelde ran. Heute Abend werden sich die jungen Elbestädter erstmals beim Videostudium näher mit den Niedersachsen beschäftigen, für die die 3. Handball-Liga Ost absolutes Neuland ist. "Die Fans sollten uns Zeit geben, uns zu entwickeln und nie vergessen, wo wir herkommen. Wir haben keinen 500000-Euro-Etat, keine Stars, dafür Schichtarbeiter in einem Team, das Bock auf diese Liga hat", wurde MTV-Trainer Mike Knobbe gestern in der lokalen Wolfsburger Presse zitiert. Die Vorsfelder haben mit Yannick Schilling (HSV Burgdorf II) und dem noch nicht spielberechtigten Jan Martin Knaack (HSG Tarp-Wanderup) nur zwei drittligaerfahrene Zugänge, trainierten bis vor kurzem nur zweimal die Woche. Gegen MTV-Spartenleiter und Kapitän Michael Schwoerke hat Youngsters-Coach Dirk Pauling noch selbst als Aktiver gespielt. Auch wenn die Elbestädter als vermeintlicher Favorit zum Neuling reisen, warnt Pauling: "Es ist immer schwer beim Aufsteiger, noch zumal im ersten Saisonspiel, wo niemand so richtig weiß, wo man steht. Der MTV hat starke Rückraumwerfer, die aus zehn Metern abziehen." Da Keeper Philip Ambrosius ebenso wieder fit ist wie Sven Vogel, auch Alexander Saul wieder mittrainierte, kann Pauling auf einige A-Jugendliche, die zeitgleich beim Internationalen Börde-Cup aktiv sind, verzichten. "Wir fahren mit zehn Feldspielern und zwei Torhütern nach Vorsfelde. Ich sehe uns nicht unbedingt als Favorit. Wir reisen schon mit dem nötigen Respekt an", meinte Youngsters-Coach Pauling zum Pflichtspielstart, will dennoch zwei Punkte. "Wir wollen unser Spiel durchziehen. Mal sehen, wie das unsere Abwehr gegen den Rückraum hinbekommt. Wichtig sind natürlich die einfachen Tore."

Team 1. Herren Saison 2013/2014

Update vom 27.08.2013

Manschaftsfoto der 1. Herren Saison 2013/2014

Endlich, nach einiger Zeit des Wartens hier nun das erste offizielle Mannschaftsfoto unserer Drittliga-Truppe des MTV Vorsfelde.

Hinten von links: Marco Basile (7), Andre´Frerichs (13), Michael Schwoerke (4) und Sascha Kühlbauch (3).

Mitte von links: Betreuer Ulrich Brauße, Konditionstrainer Stefan Klüber, Mentalcoach Martina Klüber, Marius Thiele (24), Pascal Bock (11), Finn Gronewold (10), Christian Bangemann (14), Tim Johow (5), Alexander Klocke (Physio), Mike Knobbe (Trainer) und Gunnar Kusian (Manager)

Vorne von links: Miroslav Jovicic (2), Yannik Schilling (38), Thomas Krüger (23), Klaas Nikolayzik (20) und Nils Borchers (25). Es fehlt: Christian Rüger (Torwart)

Ein Team ...

Update vom 25.08.2013

3. Liga Ost vs. 3. Liga Nord / MTV vs. Anderten 22:33 (11:18)

Nach etlichen Vorbereitungsspielen gegen Teams aus der Landesliga, Verbandsliga oder Oberliga stellte sich am gestrigen Samstag Abend (24.08.2013) mit dem TSV Hannover Anderten ein etablierter Drittligist aus der Nordstaffel im Eichholz zum Trainingsspiel vor. Von Beginn an stellte der letztjährige Tabellendritte seine Qualitäten den ca. 100 Zuschauer unter Beweis und ließ die MTV-Truppe besonders in der Anfangsphase den Unterschied von der Ober- zur Dritten Liga spüren. Eine gut zupackende Abwehr, schnelle und präzise Tempogegenstösse und ein variables Angriffsspiel standen auf dem Programm, jedoch konnten sich die Eberstädter von Minute zu Minute an die neue Gangart gewöhnen um schließlich nach ca. 20 Minuten auf 9:12 zu verkürzen. Doch einige leichte Fehler und unkonzentrierte Würfe ließen die Hannoveraner mit einer beruhigenden 18:11 Pausenführung in die Halbzeit gehen. In der Folgezeit hielt der TSV seine Führung und zeigte weiterhin deutlich auf, was den MTV in der am kommenden Samstag beginnenden 3. Liga Saison erwarten wird ... Teams die durch die Bank weg physich und athletisch Top drauf sind und das Tempo konstant hoch halten. Doch Coach Mike Knobbe wird seine Jungs für das erste Spiel einer MTV-Mannschaft in der 3. Liga entsprechend vorbereiten und motivieren, so dass ein spannendes Spiel vor hoffentlich vollem Haus gegen die Magdeburger Bundesligareserve zu erwarten sein wird - und spätestens seit Samstag weiß jeder, das es nur mit 100% Kampf, Willen und voll durchgezogenen Würfen ein erfolgreiches Debüt geben kann.

Entspannung nach der Kanutour

Update vom 12.08.2013 (Quelle: WolfsburgerAllgemeineZeitung)

Vorsfelde feiert 34:28-Testsieg Handball: „Sehr ordentliche Leistung“

(jsc) Nächster Schritt in die richtige Richtung: Die Drittliga-Handballer des MTV Vorsfelde feierten gegen den mitteldeutschen Oberligisten SV Oebisfelde einen 34:28-(14:9)-Testsieg. Eine „sehr ordentliche Leistung“ sah Trainer Mike Knobbe. Vorsfelde zog früh das Tempo an, zeigte sich vor allem in Sachen Passspiel und Geschwindigkeit stark verbessert. Zwischendurch gab‘s zwar immer noch kleinere Abstimmungsprobleme. Daran störte Knobbe sich aber nicht: „Wir waren vor allem in der Deckung sehr aggressiv, die Arbeit mit dem Ball macht sich langsam bezahlt.“ Der nächste Test findet am Sonntag gegen Hondelage statt. Knobbe: „Wir werden uns weiter verbessern.“

Kanu-Tour: „Härter als Training“

Handball: Drittligist Vorsfelde geht in der Oker baden – Teamabend rundet Ausflug ab (jsc)

Raus aus der Halle, rein in die Boote – Handball-Drittligist MTV Vorsfelde nutzte den Samstag zum Teambuilding, war in Kanus auf der Oker unterwegs. „Das war härter als die meisten Einheiten“, sagte Kapitän Michael Schwoerke. „Bis auf ein Boot sind alle gekentert. Das letzte haben wir dann zusammen zum Umkippen gebracht“, so Schwoerke schmunzelnd. Anschließend ließ das Team den Tag nach fünf Stunden auf dem Wasser mit Frauen und Kindern in einer Braunschweiger Strandbar an der Oker ausklingen. Schwoerke: „Ein super Abend!“

Neuzugang? Jan-Martin Knaack

Update vom 29.07.2013 (Quelle: WolfsburgerAllgemeineZeitung)

Klappt?s? Drittligist testet Kreisläufer

(rau/jsc) Handball-Drittligist MTV Vorsfelde verabschiedete sich mit zwei weiteren Siegen aus seinem Test-Marathon in eine einwöchige Trainingspause. Und hofft auf weitere Verstärkung: Am Samstag spielte beim 32:21 (15:10) gegen Oberligist SG Hohnhorst/Haste Jan-Martin Knaack (28) mit. Der erfahrene Kreisläufer spielte zuletzt für Zweitliga-Aufsteiger TSV Tarp-Wanderup. MTV-Coach Mike Knobbe setzt alle Hebel in Bewegung, um den physisch starken Knaack als Ersatz für Nils Kahler zu bekommen. Ein Praktikumsplatz bei Volkswagen steht für den Studenten bereit. Knaack: „Die Zusage habe ich." Allerdings ist damit noch nicht alles in trockenen Tüchern. Knobbe: „Es kann noch zwei Wochen dauern, ich hoffe es klappt. Wir versuchen, die Rahmenbedingungen zu schaffen." Der Klub muss noch Wohnraum und wahrscheinlich eine Aufwands-Entschädigung für Knaack klarmachen. Der Neue machte einen ordentlichen Eindruck. „Unser Team gefällt ihm", sagt Knobbe. „Es hat Spaß gemacht", bestätigte Knaack, der meist für Tarp und auch mal für Flensburg gespielt hat. Gegen Hohnhorst machte der MTV, bei dem etliche Spieler wegen Urlaub und privater Verpflichtungen fehlten, den Klassenunterschied streckenweise deutlich. Gestern war es gegen Landesligist Zweidorf/Bortfeld beim 37:30 nicht anders, allerdings ließen bei Vorsfelde da im dritten Test binnen drei Tagen sichtbar die Kräfte nach. Deutlich wurde auch, dass Vorsfelde spielerisch noch zulegen muss. Und kann. Das Training mit Ball beginnt erst am Wochenende. Knobbe: „Das war ein anstrengendes Wochenende, eine schöne Konditionseinheit. Wir haben gesehen, dass oft noch der letzte Pass gefehlt hat."

Jan-Martin Knaack (Nr. 23) und Pascal Bock. Foto: Joachim Mottl/regios24/Archiv

Update vom 29.07.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

MTV will Kreisläufer Jan-Martin Knaack

Vorsfelde Vorsfelder Handball-Drittligist gewinnt zwei weitere Testspiele.

Von Nico Mohrmann

Die Handballer des MTV Vorsfelde gewannen das Testspiel gegen die SG Hohnhorst/Haste mit 32:21. Das erste Testwochenende ist für die Handballer von Drittliga-Aufsteiger MTV Vorsfelde erfolgreich verlaufen. Nach dem Sieg am Freitag gegen den VfB Fallersleben gab es auch am Samstag und Sonntag jeweils Siege für die Eberstädter. Am Samstag stand der Härtetest des Wochenendes auf dem Programm. Aber auch gegen die SG Hohnhorst/Haste (Oberliga) verkauften sich die Vorsfelder gut, obwohl am Vormittag noch eine Trainingseinheit auf dem Programm gestanden hatte. Nach einem regulären Spiel über 60 Minuten stand es 32:21 für die Vorsfelder. Mit dabei war auch ein Testspieler, den der MTV gern verpflichten würde. Kreisläufer Jan-Martin Knaack spielte in der vergangenen Saison noch für den TSV Tarp-Wanderup und stieg mit dem Team in die zweite Liga auf. Er wäre eine richtige Verstärkung für den MTV. „Jan-Martin hat einen guten Eindruck hinterlassen, steht aber noch nicht bei uns unter Vertrag", berichtete MTV-Manager Gunnar Kusian. Zum dritten Spiel des Wochenendes war der Landesligist SG Zweidorf/Bortfeld zu Gast im Eichholz. Wie schon am Freitag gegen Fallersleben spielten die beiden Teams über dreimal 25 Minuten. Auch dort setzte sich der MTV durch. Der Favorit gewann mit 37:30. Nach anstrengenden Wochen dürfen die Spieler jetzt erstmal ein wenig durchschnaufen. MTV-Trainer Mike Knobbe gewährte seinen Jungs fünf Tage Pause. Danach geht die Vorbereitung auf das Abenteuer 3. Liga weiter.

Yannik Schilling
Update vom 28.07.2013 (Quelle: WolfsburgerAllgemeineZeitung)
Schilling stark: MTV 32:19 beim VfB
(rau/jsc) Kraftraubender Test: Handball-Landesligist VfB Fallersleben prüfte gestern in eigener Halle Drittliga-Aufsteiger MTV Vorsfelde, verkaufte sich gut, während die Gäste ihren ersten Saisontest standesgemäß gewannen. Die Partie über dreimal 25 Minuten gewann der MTV mit 32:19 (9:4, 11:9, 12:6). Fallersleben, das schon etwas mehr Spielpraxis hat, begann besser, der MTV, der gerade einmal zwei Trainingseinheiten mit Ball (ansonsten viel Ausdauer- und Koordinationstraining) hinter sich hat, brauchte elf Minuten bis zum ersten Tor. Dann kam das Team von Trainer Mike Knobbe aber in die Gänge. Beide Mannschaften agierten recht konzentriert in der Abwehr, im Angriff blieb erwartungsgemäß manches noch Stückwerk. Beide Teams hatten ihre Neuen an Bord, Akzente setzte vor allem einer: Yannik Schilling, der Vorsfelder, der aus dem Perspektivkader von Bundesligist TSV Burgdorf heimgekehrt ist. Mit acht Treffern war er Vorsfeldes bester Werfer, verwertete in der Mitte des Spiels mal vier Tempo-Gegenstöße in Folge. VfB-Trainer Uwe Wacker: „Wir haben es gegen einen starken Gegner gut gemacht, müssen aber am Angriffswillen arbeiten, da war manches halbherzig." MTV-Coach Knobbe: „Das Spiel war keine Standortbestimmung. Wir haben gesehen, dass wird den Ball schnell machen können. Wir wollen noch schneller werden."Vorsfelde spielt heute (16 Uhr) gegen Oberligist SG Hohnhorst/Haste, und auch morgen wird im Eichholz ein Freundschaftsspiel ausgetragen – zu Gast ist um 15 Uhr Landesligist SG Zweidorf/Bortfeld.

Update vom 28.07.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

MTV meistert Testspielauftakt mühelos

Vorsfelde Handball-Drittligist Vorsfelde siegt 33:19 gegen Fallersleben. Heute und morgen stehen weitere Partien an.

Von Nico Mohrmann

Yannik Schilling, einer der Neuzugänge des MTV Vorsfelde, führte sich beim deutlichen Testspielerfolg gegen den VfB Fallersleben gut ein. Nach anstrengenden Trainingswochen dürfen sich die Handballer von Drittliga-Aufsteiger MTV Vorsfelde jetzt auf gleich drei Testspiele freuen. Das ganze Wochenende über ist das Team aktiv. Die erste Partie gab es bereits gestern Abend. „Es geht nicht darum, die großen Siege einzufahren. Die Jungs sollen sich vor allem einspielen, Spaß haben und mit dem Ball arbeiten."Mike Knobbe, Trainer des MTV Vorsfelde, zum Testspiel-Wochenende. In Fallersleben testeten die Eberstädter gegen den Landesligisten VfB. Am Ende gab es einen 33:19-Sieg für den Favoriten nach drei Spielabschnitten von jeweils 25 Minuten. „Es war eine gute Konditionseinheit, auch wenn die Abstimmung noch nicht immer gepasst hat", bilanzierte MTV-Trainer Mike Knobbe. Insgesamt sei er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden gewesen, „man hat aber gesehen, dass wir noch nicht viel mit dem Ball trainiert haben." Heute steht der wohl größte Härtetest des Wochenendes an. Von 16 Uhr an geht es in eigener Halle gegen den Staffelkonkurrenten der Vorsaison, die SG Hohnhorst/Haste. Der Oberligist dürfte den MTV schon ein wenig fordern, zumal für die Vorsfelder am Vormittag noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. „Haste ist eine reizvolle Aufgabe. Da wird noch einmal der Wille der Jungs gefordert", sagt MTV-Trainer Mike Knobbe. Das Ergebnis der Partie gegen die SG ist für Knobbe indes sekundär. „Es geht nicht darum, die großen Siege einzufahren. Die Jungs sollen sich vor allem einspielen, Spaß haben und mit dem Ball arbeiten." Denn bisher war die Vorbereitung ein ziemlicher Kampf für die Spieler. „Wir haben jedenfalls nicht gefaulenzt", sagt Knobbe augenzwinkernd. Den Abschluss des Testspiel-Wochenendes bildet morgen ab 15 Uhr die Partie gegen Landesligist SG Zweidorf/Bortfeld im Vorsfelder Eichholz. „Wir setzen damit noch einmal eine kleine Spitze, bevor wir anschließend fünf Tage freimachen", erklärt der MTV-Trainer.

Pascal Bock und seine MTV-Kollegen werden mit Mental- und Fitnesstraining auf die neue Saison vorbereitet. Foto: Helge Landmann

Update vom 11.07.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

Vorsfelder trainieren Geist und Körper

Vorsfelde Mentalcoach Martina Klüber und Physiotherapeut Alexander Klocke unterstützen die MTV-Handballer bei der Vorbereitung auf die 3. Liga.

Von Nico Mohrmann

Trotz des kleinen Etats arbeiten die Handballer des MTV Vorsfelde fleißig daran, perfekt vorbereitet in die erste Drittligasaison der Vereinsgeschichte zu gehen. Dazu wird auch im mentalen Bereich gearbeitet. Außerdem gibt es einen neuen Physiotherapeuten. Martina Klüber heißt die Mentaltrainerin der Vorsfelder. Bereits vor einiger Zeit arbeitete sie mit den Spielern zusammen. Dabei ging es auch darum, auf den Punkt konzentriert zu sein und diese Konzentration auch im Spiel zu halten. Nun leitet sie zusätzlich Konzentrations- und Koordinationsübungen. Ihr Mann Stefan ist übrigens Konditionstrainer der Vorsfelder. „Die beiden hängen sich voll rein“, freut sich Trainer Mike Knobbe über das große Engagement des Ehepaars. Als neuer Physiotherapeut steht den Eberstädtern Alexander Klocke zur Verfügung, der auch schon für den VfB Fallersleben im Einsatz war. Neben seiner Arbeit als Physiotherapeut hat er am Dienstag bereits Übungen im Schnelligkeits- und Kraftbereich geleitet. „Das hat er richtig gut gemacht“, lobt Knobbe. „Gut ist, dass er auch beim Training dabei ist und dann erkennen kann, warum ein Spieler Probleme an einer bestimmten Stelle hat“, erklärt Knobbe zur Arbeit Klockes. Damit ist der MTV in Hintergrund schon richtig gut aufgestellt. Ob sich im Team noch etwas tut, ist derzeit offen. Bis zum Saisonstart ist aber auch noch etwas Zeit. Am 31. August geht es gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg los. Die Begegnung wurde übrigens vorverlegt, beginnt schon um 18 Uhr in der Halle im Eichholz. „Magdeburg hat mit seiner zweiten Mannschaft Probleme mit dem Termin, weil sie aus der Zweiten und der A-Jugend zusammengesetzt ist. Am Liebsten hätten sie in der Woche gespielt“, berichtet Knobbe. Das ging aber nicht, weil dann den Vorsfelder einige Spieler wegen der Schicht fehlen würden. „Also hat der Magdeburger Trainer gefragt, ob wir früher spielen können. Dem haben wir dann zugestimmt“, so der MTV-Coach. Auch sonst tut sich in der Handballsparte einiges. Denn auch die erste Frauen-Mannschaft hat einen neuen Trainer gefunden. Es wird Udo Falkenroth, der selbst früher für die Vorsfelder Handballer spielte. Eigentlich sollte Falkenroth den Neuaufbau bei den Handballerinnen des VfL Wolfsburg als Trainer mit antreiben. Nun hat er sich aber für den MTV entschieden und wird mit der Landesliga-Mannschaft in der neuen Saison angreifen.

Gunnar Kusian und Alexander Klocke

Update vom 10.07.2013 (Quelle: WAZ)

Vorsfelde verstärkt sich im Umfeld
Handball – 3. Liga: Physiotherapeut kommt zum MTV

(rau) Kleiner Etat, viel Engagement und ein paar kreative Ideen – mit diesem Motto hofft Handball-Drittliga-Neuling MTV Vorsfelde einen guten  Griff getan zu haben. Das Team hat einen neuen Physiotherapeuten,  der zugleich als Fitnesstrainer arbeiten wird: Alexander Klocke (25), der auch schonmal für den VfB Fallersleben tätig war. Vorsfeldes Coach Mike Knobbe: „Das war ein Tipp, man hat ihn mir ans Herz gelegt. Er ist jung, passt bei uns rein – und er ist unglaublich engagiert.“ Klocke reist zukünftig regelmäßig an, arbeitet in einer Physiotherapie-Praxis in Ilsenburg. „Ich mag Handball“, sagt er, „habe nie gespielt, aber die Arbeit mit Handballern macht mir Spaß.“ Der augebildete Sportphysiotherapeut wird bei den Drittliga-Handballern auch Kraft- und Schnelligkeitsübungen leiten. Und in diesem Bereich will und müsse der MTV neue Schwerpunkte setzen, glaubt Knobbe. Außer für den VfB und Halberstadts Handballer hat Klocke auch schon mal bei Bundesligist Flensburg-Handewitt einige Spiele hospitiert. Knobbe froh: „Im Fitnessbereich müssen wir viel arbeiten. Da ist er ein Gewinn.“ Auch, weil der Neue viel Engagement reinsteckt, den Etat laut Knobbe
nicht zu sehr belastet.

Urteil des HVN-Verbandssportgericht

Update vom 05.07.2013 (Quelle: MTV Vorsfelde)

Urteil des HVN-Verbandssportgericht

Laut offiziellem Urteil des HVN-Verbandssportgericht vom 02.07.2013 wurde der Einspruch des Northeimer HC vom 04.06.2013 gegen die Meisterschaftswertung 2012/2013 in der Oberliga Niedersachsen der Männer als unbegründet abgewiesen.

Somit spielt die 1. Herren des MTV Vorsfelde in der Saison 2013/2014 definitiv in der 3. Liga Ost!

Update vom 04. Juli 2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Youngster, Riese und ein Routinier

MTV Vorsfelde holt Spieler mit Biss und Perspektive

(rau) Stars kann sich Handball-Drittliga-Neuling MTV Vorsfelde nicht leisten. Er muss die Klasse mit dem kleinsten Etat der Liga halten. Neuzugänge kamen nicht viele, aber für Ehrgeiz, Altersschnitt und  Größe hat Coach Mike Knobbe trotzdem gesorgt. Es kamen zwei  Youngster, ein Riese und ein Routinier.

Youngster I: Yannik Schilling (20) ist Vorsfelder, gehörte zu Burgdorfs Bundesliga-Perspektivteam. Doch zum Bundesliga-Profi reichte es (noch) nicht, jetzt gibt der Linkshänder dem Beruf Priorität.
Youngster II: Klaas Nikolayzik. Der 20-Jährige kam vom MTV Braunschweig, hat als Jugend-Landesauswahlspieler am Nationalteam geschnuppert, war im ersten Seniorenjahr länger verletzt. „Nach einem
Probetraining hat mir Trainer Knobbe gesagt, dass er mit mir arbeiten will, jetzt will ich mir Spielzeit in der 3. Liga erkämpfen.“
Der Routinier: Christian Rüger ist mit 30 kein Frischling, er kommt von
Oberligist MTV Warberg: „Da sah es nicht so toll aus und ich wollte noch Leistungshandball spielen.“
Der Riese: Marius Thiele (2,03 Meter) kommt ebenfalls aus Warberg. „Dritte Liga, traumhaft“, sagt der 22-Jährige. Bei seiner Zusage war das
nicht absehbar. „In Vorsfelde kenne ich Spieler, mit Pascal Bock studiere
ich sogar, insofern wollte ich gern kommen“, sagt Thiele.

Er hat Basketballer-Größe – „aber ich komme aus einer Handballerfamilie.“

Trainer und Manager mit den Neuzugängen (Foto: Helge Landmann)

Update vom 03. Juli 2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

Mit neuem Quartett zum Klassenerhalt

Die MTV-Offiziellen stellen die Neuzugänge vor:

Mit vier Neuzugängen sind die Handballer des Drittliga-Aufsteigers MTV Vorsfelde gestern in die Vorbereitung gestartet. Für jeden Neuen gilt eine andere Ausgangssituation – aber alle sind heiß auf den Klassenerhalt. Der namhafteste Neuzugang ist Yannik Schilling, der von Bundesligist TSV Burgdorf kam, dort aber hauptsächlich für die Zweite in der 3. Liga gespielt hat. Der Rechtsaußen weiß um seine Aufgabe in der neuen Saison. „Es ist ein Vorteil für mich, dass ich die 3. Liga schon kenne. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft damit auch ein wenig helfen kann“, sagt der Linkshänder, der trotz seines jungen Alters schon viel Verantwortung übernehmen will. Richtig auffällig ist Marius Thiele. Grund: Der vom MTV Warberg gekommene Neuzugang ist über zwei Meter groß und soll seine Größe auch ausspielen – sowohl offensiv als Rückraumspieler als auch in der Abwehr. Er ist ein wenig zufällig in die 3. Liga gerutscht. „Ich hatte schon Ende Januar für die neue Saison zugesagt“, erklärt Thiele. Da war der Aufstieg noch weit weg. Umso heißer ist er jetzt auf die große Aufgabe. „Es ist schon immer mein Traum gewesen, in der 3. Liga zu spielen.“ Einen richtig großen Sprung hat Claas Nikolayzik vor sich. Der Kreisläufer kommt vom MTV Braunschweig aus der Verbandsliga. „Ich bin nach einer Schulter-OP nach Braunschweig gegangen, um in der Verbandsliga wieder fit zu werden“, erklärt er. „Ich war dann aber nicht so glücklich, weil ich nicht viele Spielanteile bekommen habe.“ Also absolvierte Nikolayzik ein Probetraining in Vorsfelde – und Trainer Mike Knobbe war interessiert. „Er hat mir gesagt, dass er gerne mit mir arbeiten möchte und junge Spieler weiterentwickeln will.“ Der Vierte im Bunde ist Christian Rüger, der wie Thiele aus Warberg nach Vorsfelde kam. Mit 30 Jahren ist er erfahren und soll Druck auf Stammtorwart Thomas Krüger ausüben. Mit einem Lauf vom MTV-Center aus rund um den Allersee ging es gestern los. Es war die erste von vielen anstrengenden Einheiten auf dem Weg ins Abenteuer 3. Liga, das trotz des kleinsten Etats von allen Teams mit dem Klassenerhalt enden soll.

Schwitzen für den Drittligaerhalt (Foto: Photowerk)

Update vom 03. Juli 2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Unfall: Schwoerke im Glück

Handball – 3. Liga: Trainingsauftakt beim MTV Vorsfelde – Routinier unverletzt – Neue dabei

Aufgalopp ins Abenteuer! Handball-Drittliga-Aufsteiger MTV Vorsfelde hat die Vorbereitung aufgenommen. Mit einem Lauf zum und um den Allersee ging es los, anschließend ging es noch 60 Minuten in den Kraftraum. Pech: Routinier Michael Schwoerke hatte auf dem Weg zum Training einen Unfall. Mit dabei waren die vier Zugänge: Rückraum-Riese Marius Thiele (MTV Warberg), der 2,03 Meter misst, Nachwuchstalent  Klaas Nikolayzik (MTV Braunschweig), Keeper Christian Rüger (MTV Warberg) und Yannik Schilling (TSV Burgdorf). Der Linkshänder ist  in seinen Heimatort zurückgekehrt. Alle vier sind heiß, denn: Zugesagt hatten sie bei einem Oberligisten, jetzt kommen sie zu einem Regionalligisten. „Das ist eine schöne Herausforderung, auf die man sich freut“, sagte Rüger. Die anderen Neuen urteilten genauso. Komplett war der MTV (noch) nicht. Keeper Thomas Krüger musste arbeiten, Miroslav  Jovicic macht Urlaub in Kroatien. Und Schwoerke wurde auf dem Weg zum Auftakttraining auf der Meinstraße gebremst, war an einem Auffahrunfall beteiligt. „Mir ist nichts passiert“, versicherte der Rückraumspieler. Den ersten Test des MTV Vorsfelde gibt es am 27. Juli in eigener Halle gegen Oberligist SG Hohnhorst/Haste. Richtig spannend wird es am 24. August – eine Woche vor dem Punktspielstart misst sich  der MTV mit dem Nord-Drittligisten Anderten. Eine gute Standortbestimmung, bevor der MTV am Samstag, 31. August  (19.45 Uhr), mit dem Heimspiel gegen den SC Magdeburg II in die Spielzeit der 3. Liga Ost startet.



Update vom 01. Juli 2013

Trainingsauftakt am heutigen Montag für die Eberstädter.

Ab 18 Uhr bittet Coach Mike Knobbe seine Mannschaft in die Vorbereitung für die am 31. August beginnende Saison. Dann sind auch die bisherigen Neuzugänge Claas Nikolayzik vom Verbandsligisten MTV Braunschweig, Christian Rüger und Marius Thiele vom Oberligisten MTV Warberg und Yannik Schilling vom Drittligisten TSV Burgdorf mit dabei. Zum Saisonauftakt erwarten die Eberstädter im heimischen Eichholz die Bundesligareserve aus Magdeburg, die Magdeburg YoungsterS. Um für die Premiere in der dritten Liga gut gerüstet zu sein wird in den ersten drei Wochen 4x die Woche trainiert, Schwerpunkte liegen dann im konditionellen sowie im Kraft- und Schnelligkeitsbereich. Ab der vierten Trainingswoche steigert sich die Trainingsintensität dann auf sechs Trainingstage mit in Summe bis zu neun Trainingseinheiten. Hier liegt dann der Schwerpunkt auf Taktik und Spielverhalten aber werden weiterhin auch die „klassischen" Kraft- und Schnelligkeitsübungen nicht vernachlässigt. Zusätzlich zu den genannten Einheiten steht einmal die Woche Training mit der Gesundheits- und Coaching Expertin Martina Klüber (www.gesundheit-und-coaching-wolfsburg.de) auf dem Programm. Damit die Jungs aber auch das Handball spielen nicht verlernen, stehen diverse Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Folgende Termine sind momentan geplant: Am 27.07. um 16 Uhr kommt Oberligist SG Hohnhorst/Haste ins Eichholz, am 03.08. kommt es um 15 Uhr zum Aufeinandertreffen beim MTV Nienburg (Oberliga Niedersachsen). Am 11.08. kommt der Mitteldeutsche Oberligist SV Oebisfelde um 16 Uhr nach Vorsfelde und am 18.08. tritt die Truppe aus Vorsfelde beim Verbandsligisten MTV Hondelage (15 Uhr) an. Den Abschluss bilden dann am 24.08. um 19 Uhr das Heimspiel gegen Drittligist TSV Anderten und der alljährliche Wolfsburger WAZ-Cup am 24. und 25.08.2013 in der Ballsporthalle in Wolfsburg/Mörse.

Update vom 28.06.2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Vorsfelde: Die Gallier in der neuen Liga

MTV startet in die Vorbereitung – „Kleinster Etat von allen“

(rau) Im berühmten Comic wehrt sich der Gallier Asterix mit seinem Dorf erfolgreich gegen übermächtige Römer. Der MTV Vorsfelde ist nun das gallische Dorf der 3. Handball-Liga. Nur, dass den Vorsfeldern anders als den Galliern der Zaubertrank fehlt. Coach Mike Knobbe trotzig: „Die Klasse zu halten, wäre eine noch größere Sensation als der Aufstieg, aber nichts anderes haben wir vor.“ Am Montag startet er mit seinem Team in die Vorbereitung. In der Vorbereitung setzt Knobbe (bevor es nach vier Wochen eine Woche Pause gibt) neue Schwerpunkte: „Alle müssen an Kraft und Schnelligkeit zulegen.“ Er bereitet sich schon vor, sammelt Videos der Gegner in der 3. Liga Ost, studiert sie, weiß: „Physisch kommen nun andere Kaliber auf uns zu.“ In der Saison wird viermal in der Woche trainiert. Öfter als früher. „Eigentlich Wahnsinn, schließlich sind wir lupenreine Amateure“, so der Coach. Viermal Training– dazu kommt: Gespielt wird an Samstagen, die Reisen sind teils 450 Kilometer weit, Rückkehr wird oft nach Mitternacht sein. Da sind die Spieler sonntags platt. Der MTV hat keine Profis, keine Ausländer im Kader. Und dass der Trainer Vollzeit arbeitet (wie Knobbe) ist auch nicht die Regel. Die Konkurrenz ist knackig. Etwa die SG Wallau, Nachfolgeverein des früheren deutschen Meisters Wallau-Massenheim. Oder der HSV Blankenburg, der sich einen lettischen Nationalspieler leistet. Beide Klubs sind Aufsteiger – ohne Verlustpunkt! „Wir können uns Ausländer nicht leisten, haben den kleinsten Etat von allen“, sagt Knobbe. Doch wie die Gallier wollen die Vorsfelder wehrhaft sein: „Wir sind der Außenseiter, aber wir sind nicht aufgestiegen, um zuzuschauen, sondern um drinzubleiben.“

Update vom 27.06.2013

Staffeleinteilung 3. Liga Ost

Seit gestern sind die Drittliga-Staffeln Nord, Ost, Süd und West veröffentlicht wobei die Eberstädter in die Ost-Staffel eingegliedert wurde. Folgende Teams spielen in der Saison 2013/2014 in der 3. Liga Ost. In Klammern die jeweilige Entfernung von Vorsfelde aus:

Pirna (324 km), Leipzig (201 km), Aschersleben (134 km), Dessau/Roßlau (148 km), Elbflorenz (310 km), Magedeburg (84 km), Bernburg (124 km), Bad Blankenburg (113 km), Münden (176 km), Groß-Umstadt (408 km), Groß-Bieberau (427 km), Wallau (391 km), Kirchzell (439 km), Baunatal (203 km), Nieder-Roden (388 km) und Vorsfelde.

Update vom 27.06.2013 (Quelle: WAZ)

3. Liga: MTV Vorsfelde landet in der Ost-Staffel

Heimspiel gegen Magdeburg II zum Auftakt
(hot) Seit gestern wissen Vorsfeldes Handballer, wohin sie das Abenteuer 3. Liga führen wird: Der MTV wurde in die Ost-Staffel gesteckt – den meisten Schrecken verursachen allerdings die Reisen in den Süden...
Statt Burgdorf, Großburgwedel oder Burgdorf II in der Nord-Staffel heißen die Gegner jetzt HSG Rodgau Nieder Roden, SG Wallau oder Eintracht Baunatal. „Viermal in den Frankfurter Raum – rund 400 Kilometer pro Weg“, musste MTV-Spartenchef und Rückraumspieler Michael Schwoerke auch erstmal schlucken. Aber er weiß auch: „Weite Fahrten hätten wir auch in der anderen Staffel gehabt.“ Den Begriff Derby muss Vorsfelde allerdings etwas weiter fassen: Allenfalls der SC Magdeburg II und die TG Münden gehen so gerade noch als Nachbarschaftsduelle durch. Schwoerke: „Wir hätten nicht gedacht, dass die Klubs aus Hessen auch in die Ost-Staffel kommen. Aber sportlich ist das jetzt nicht weniger attraktiv.“ Und zum Start wird‘s gleich richtig attraktiv: Am 31. August kommt Magdeburgs Reserve ins Vorsfelder Eichholz. Der Spartenchef freut sich: „Ein Heimspiel zum Auftakt – das ist schon einmal klasse für uns.“ Am 7. September muss der MTV dann das erste Mal auswärts ran, es geht zum LVB Leipzig.

Christian Rüger (Neuzugang vom MTV Warberg)

Update vom 18.06.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

Perfekt: Torwart Rüger zum MTV

Der vierte Neuzugang beim MTV Vorsfelde ist perfekt.

Von Markus Kutscher

Christian Rüger steht in der neuen Saison für den MTV Vorsfelde zwischen den Pfosten. Torwart Christian Rüger (30) wechselt vom Handball-Oberligisten MTV Warberg zum Aufsteiger in die 3. Liga. „Christian hat uns zugesagt. Er ist sehr ehrgeizig und passt auch menschlich gut zu uns", sagte MTV-Trainer Mike Knobbe. Rüger soll Sebastian Funk ersetzen, der aus dem MTV-Kader ausscheidet, und sich einen Zweikampf mit Thomas Krüger liefern. „Thomas hat in der vergangenen Saison keine großen Schwächephasen gehabt und konstant gute Leistungen gezeigt", betonte Knobbe. Ein Vorteil für Krüger sei dies aber nicht. „Wir werden sehen, wie es in der Vorbereitung läuft. Wir brauchen ein Gespann, das sich versteht. Wenn der eine Torwart mal nicht so gut drauf ist, dann spielt eben der andere", so Knobbe weiter. Vor Rüger hatte der MTV bereits die Neuzugänge Marius Thiele (MTV Warberg), Claas Nikolayzik (MTV Braunschweig) und Yannik Schilling (TSV Hannover-Burgdorf) bekanntgegeben. Hinzu kommt Rückkehrer Pascal Bock, der zuletzt wegen seines Studiums in Südafrika weilte. Eine weitere Neuverpflichtung steht noch in Aussicht. „Es geht noch um einen Arbeitsplatz. Da müssen wir noch ein bisschen abwarten", sagte Knobbe. Immerhin können sich die Vorsfelder, die am 1. Juli mit der Saisonvorbereitung beginnen, schon einmal mit ihren Gegnern beschäftigen. In der 3. Liga, Staffel Nord, treten aller Voraussicht nach folgende Mannschaften an: TSV Minden II, HSG Lemgo II, HSV Hannover, TSV Burgdorf II, TS Großburgwedel, HF Springe, SV Beckdorf, VfL Fredenbeck, Wilhelmshavener HV, OHV Aurich, HSG Varel-Friesland, SV Post Schwerin, SV Henstedt-Ulzburg, ATSV Habenhausen und THW Kiel II.

MTV Vorsfelde: Fans in Nienburg

Update vom 04.06.2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Northeims Protest: Vorsfelde ohne Angst

Sportgericht: Verfahren kann sechs Wochen dauern

Erst feierte Northeim, dann Vorsfelde – nach den Ergebnissen der Handball-Oberligasaison ist Vorsfelde Meister. Weil aber ein einziges Törchen den Titel entschied und dieses Törchen in der offiziellen Verbandstabelle vor dem letzten Spiel fehlte, legt Northeim Einspruch ein, will Entscheidungsspiele gegen den MTV. Vorsfeldes Spartenchef Michael Schwoerke gestern: „Wir machen uns da keine Sorgen.“ Northeim wird den Protest damit begründen, dass man davon ausgegangen sei, dass im Fall der Fälle 14 Tore Vorsprung im eigenen Finale ausreichen. Der Einspruch ist per Email angekündigt, jetzt wartet der Verbandsportgerichts-Vorsitzende Werner Beie auf das angekündigte Einschreiben. Er weiß: „In 20 Jahren meiner Tätigkeit im Sportgericht habe ich so einen Fall noch nicht gehabt.“ Knifflig allerdings: „Läuft es optimal, gibt es eine Entscheidung in vier bis sechs Wochen, schneller geht es nicht.“ Das ist eigentlich für beide Mannschaften zu spät, oder? Schwoerke: „Was wäre wenn und würde wird nicht zum Tragen kommen. Wir steigen auf. Davon gehen wir aus.“ Northeim übrigens hatte zum Feiern gar keinen Grund gehabt. Der Stand, den der HC als ausreichend für den Titelgewinn angesehen hatte, hätte nur für Entscheidungsspiele gegen Vorsfelde gereicht – bis ein Törchen diese kippte.

Trainer Mike Knobbe

Update vom 04.06.2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

So plant Knobbe für die 3.Liga

Handball: Aufwand für Aufsteiger MTV wird viel größer

Er ballte die Fäuste, schrie seinen Jubel heraus, dann aber fing sich Mike Knobbe schnell wieder. „Nach so einem Erfolg kann man eigentlich aufhören“, sagte er im Scherz. Nach dem Titel in der Oberliga will der Trainer mit seinem Klub, für den er immer aktiv war, in der 3. Liga bestehen. Dafür ist noch Einiges zu tun. Knobbes Warnung: „Hoffentlich wissen alle, was 3. Liga bedeutet.“ Für die Spieler etwa bedeutet es mehr Aufwand. „Viermal in der Woche werden wir trainieren müssen.“ Und: „Wir brauchen einen Co-Trainer, einen Physiotherapeuten, der bei
den Spielen dabei ist.“ Sein Wunsch: „Wir können jede Unterstützung gebrauchen, auch von Arbeitgebern.“ Der MTV in der 3. Liga – bedeutet es auch mehr Kosten?
Der Kader blieb im Wesentlichen beisammen, ausländische Asse leistet sich der Klub nicht, Claas Nikolayzik, Marius Thiele, Yannik Schilling und Keeper Christian Rüger kommen, mit einem Kreisläufer ist sich der MTV fast einig. Spartenchef Michael Schwoerke: „Im Grunde sind wir dann von der Kopfstärke her gut aufgestellt.“ Ob man noch einen Spieler draufpacken könne, werde auch von Sponsoren abhängen. „Erhöhte Reisekosten deckt der Verein“, so Klubchef Werner Reimer. Die VW-Sportförderung habe zudem ein höheres Engagement versprochen. Ihm ist wichtig: „Auch wenn wir wieder absteigen sollten, wollen wir
ein Fundament haben, nicht auseinanderfallen.“ Bedeutet auch: „Und wenn wir keinen Punkt holen – Mike Knobbe bleibt Coach.“ Schwoerke betont: „Wir haben
uns im Vorfeld auf den Aufstieg vorbereitet, wir wissen, was noch zu tun ist. Die Zulassung zur 3. Liga haben wir.“

Update vom 03.06.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

MTV-Handballer feiern Meisterschaft und Aufstieg

Der MTV Vorsfelde ist Meister in der Handball-Oberliga der Männer und steigt in die dritte Liga auf!

Von Daniel Reckel

„Ein Traum wird wahr, 3. Liga wir sind endlich da!" Die MTV-Handballer zeigten ihre Aufstiegs-Shirts. Am letzten Spieltag am Samstag verlor die Mannschaft von Trainer Mike Knobbe vor 100 mitgereisten Fans bei Gastgeber HSG Nienburg mit 34:35 (17:16). Was dann folgte, war nichts für schwache Nerven. Die Ergebnisse der Verfolger Soltau und Northeim standen noch aus. Dann der erste Jubel: Soltau spielte in Duderstadt nur 27:27-unentschieden, war nun zwar punktgleich mit dem MTV, hatte aber das schlechtere Torverhältnis. Northeim dagegen gewann sein Heimspiel gegen Eiche Dingelbe mit 14 Toren Vorsprung und war nun punkt- und torgleich mit den Vorsfeldern. Es herrschte ungläubiges Staunen in der Nienburger Meerbachhalle angesichts einer solch dramatischen Konstellation. Die Verantwortlichen des Handballverbands Niedersachsen verzichteten auf die geplante Ehrung. Sie gingen von einem Entscheidungsspiel zwischen Vorsfelde und Northeim aus. MTV-Manager Gunnar Kusian: „Wir waren zu dem Zeitpunkt wirklich fertig mit den Nerven. Unglaublich, was hier passiert ist." Nach einer langen Saison mit 30 Spielen fehlte den Vorsfeldern also womöglich nur ein Tor für den direkten Aufstieg. Doch dann wurde in der MTV-Kabine ein altes Ergebnis in Erinnerung gerufen. Das Spiel gegen Helmstedt/Büddenstedt am 4. Mai hatte der MTV mit 14 Toren Vorsprung (34:20) gewonnen. In den offiziellen Ergebnisdienst (SIS-Handball) hatte Helmstedt aber 33:20 eingetragen – ein Fehler. MTV-Trainer Knobbe informierte daraufhin sofort Staffelleiter Manfred Herzog. Gebannt warteten alle auf den erlösenden Rückruf. „Wir müssen abwarten. Der Staffelleiter sieht sich noch einmal alle Spielberichte an", erklärte Knobbe. Und endlich: Um 22.30 Uhr kam der ersehnte Anruf. Der Jubel im Fanbus kannte keine Grenzen mehr. Mitgereiste Zuschauer und Spieler feierten gemeinsam die Meisterschaft. „Das ist einfach genial. Dass am Ende ein Tor entscheidet, ist unglaublich. Tim Johow hat mich erst wieder auf die Idee mit dem Helmstedt-Spiel gebracht. Jetzt können wir feiern", meinte Knobbe. Der Bus hielt auf der Rückfahrt auf einem Rastplatz. Dort folgten etwas verspätet die obligatorischen Bierduschen. Kurz nach Mitternacht traf der Bus dann in Vorsfelde ein. Für die Mannschaft ging es am Abend noch weiter zum Essen. Im Anschluss wurde im Kaufhof und in der Diskothek Tao noch kräftig gefeiert. „Ein paar von uns haben überhaupt nicht geschlafen", berichtete Kapitän Michael Schwoerke. Am Sonntagmittag ging es für die Handballer noch zum Schützenumzug. Am Nachmittag gab es einen Empfang am MTV-Center durch den Verein.

Update vom 03.06.2013 (Quelle: WAZ)

Aufstieg per Telefon: Vorsfelde Drittligist

Handball: Weil die Tabelle nicht stimmte, beginnt die Party erst im Bus

Die Handballer des MTV Vorsfelde sind Drittligist. Höchstwahrscheinlich zumindest. Ein Protest steht aus.
Das ist das Ergebnis der Dramen am letzten Spieltag der Oberliga. Die MTVer wurden am Samstag Meister – dreieinhalb Stunden, nachdem sie in Nienburg
traurig vom Feld gegangen waren. Fassungslosigkeit und Frust verwandelten sich in Freude, die MTVer holten die Meister-Shirts raus und begannen die lange Party.
Nach einer 34:35-Niederlage zuvor hatte es finster, zumindest nach Entscheidungsspielen ausgesehen. Handball-Wahnsinn. Vorsfelde als Erster, Soltau als Zweiter und Northeim konnten am finalen Tag noch den Titel holen. Am
Ende schlug die Stunde von Northeim. Northeim holte mit dem 36:22 gegen Dingelbe zwei Punkte auf den MTV auf. Und 14 Treffer. Jetzt schien passiert, woran keiner geglaubt hatte: Alle drei Teams punktgleich – mit exakt der gleichen
Tordifferenz aber schienen Northeim und Vorsfelde die Saison beendet zu haben.
Vorsfelde feierte nach einer Fehlinformation Sekunden lang in Nienburg, und sackte in Frust. Northeim feierte Stunden...
Dann fiel Tim Johow auf Vorsfeldes Rückfahrt ein, woran sich auch der Coach erinnerte: In der Tabelle das Verbandes war ein Fehler, das Ergebnis der Partie
zwischen Helmstedt und Vorsfelde am 4. Mai war irrtümlich mit 20:33 statt mit 20:34 eingerechnet. Staffelleiter Manfred Herzog wurde informiert, er überprüfte es, korrigierte die Tabelle und informierte das Team um 21:28 Uhr: „Vorsfelde
ist Erster.“ Im Bus wurde es laut. Um Mitternacht traf das Team in der „Kupferkanne“ ein, danach ging die Party im Kaufhof und im „Tao“ weiter. „Einfach riesig“, jubelte Torjäger André Frerichs. Routinier und Spartenleiter
Michael Schwoerke sagte: „Wahnsinn, 3. Liga wird nicht leicht, aber wir sind aufgestiegen, um drinzubleiben.“ Coach Mike Knobbe mahnt: „Ich hoffe, alle
wissen, was auf uns zukommt.“ Christian Rüger (MTV Warberg) ist der vierte
Neuzugang.

Oberliga Niedersachsen - Saison 2012/2013

Aufsteiger, Aufsteiger!

Showdown mit Nervenschlacht

Handball-Oberliga: Der MTV Vorsfelde verliert in Nienburg mit 34:35 – 400 Zuschauer sehen tolles Spiel

Der Showdown in Nienburg endete in einer mehrstündigen Nervenschlacht, bis der Aufstieg des MTV Vorsfelde in die 3. Handball-Liga (vorerst) feststand (siehe
Bericht). Das hätte sich der MTV sparen können. Doch vor den gut 400 Zuschauern, davon rund 80 aus Wolfsburg, machte Vorsfelde gegen hochmotivierte Gastgeber nicht alles richtig, hatte teils keine optimale Form, etwas Pech und verlor 34:35 (17:16). Ein Spitzenspiel war es aber doch. Nienburg – zielstrebig, auf schnellen Abschluss bedacht – unterstrich, warum das Team seit
Monaten in eigener Halle alles gewinnt. Vorsfelde hatte nie Zeit zum Luftschnappen, arbeitete aber konzentrierter als noch vor einer Woche gegen
Rosdorf. Nur: Mehrfach verschleuderte der MTV vor der Pause die Chance, einen Zwei-Tore-Vorsprung auszubauen. Nach der Pause trafen die Gastgeber, allen voran ihre Torjäger Arnar Gudmundsson und Kristaps Ince, wie ein Uhrwerk.
Die beiden Vorsfelde-Keeper Sebastian Funk und Thomas Krüger hatten keinen
so guten Tag wie ihr Gegenüber Bastian Bormann. Bei 24:24 war Nienburg dran. André Frerichs scheiterte mit einem Siebenmeter, im Gegenzug gelang Nienburg die Führung, als der Fehlwurf vom im Aus stehenden Schiedsrichter wieder in Nienburger Hand sprang. Mit einem Ballverlust beim Anwurf handelte sich Vorsfelde das 26:29 ein. Doch nun ging der Kampf erst richtig los. Vorsfelde kam zum 30:30, fiel auf 30:33 zurück, kam auf 33:34 heran und hatte 30 Sekunden Zeit, bei 34:35-Rückstand und Überzahl den Ausgleich zu erzielen.

MTV: Krüger, Funk, Poley – Basile (2), Schwoerke (7), Jovicic (5), Groenewold, Johow (2), Frerichs (8), Bangemann (7), Kühlbauch (3), Borchers, Kahler, del Pino,Wernecke.

Das Team des MTV Vorsfelde (Foto: Anja Weber/regios24)

Update vom 30.05.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

MTV will Geschichte schreiben

Die Vorsfelder Oberliga-Handballer treten am letzten Spieltag bei der HSG Nienburg an.

Es ist die große Chance, Geschichte zu schreiben! „Das wäre der größte Erfolg für Vorsfelde", ist sich Mike Knobbe sicher. Der Trainer der Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde kann am Samstag (Anwurf 17 Uhr) mit seinem Team aufsteigen. Alles, was die Eberstädter dazu brauchen, ist ein Sieg in Nienburg im letzten Spiel. „Das wäre der größte Erfolg für Vorsfelde" so Mike Knobbe, Trainer des MTV Vorsfelde, vor dem entscheidenden Spiel. Aufgrund einer sensationellen Rückrunde hat sich der MTV diese besondere Chance verdient. Nur drei Punkte gaben die Vorsfelder in der zweiten Saisonhälfte ab. „Wir wollen eine sehr gute Saison mit dem bestmöglichen Ergebnis abschließen. Das wäre das Größte, was der MTV Vorsfelde bisher erreicht hätte", sagt Knobbe. Die Ausgangssituation ist einfach. Als Tabellenführer haben die Vorsfelder (45:13 Punkte) ihr Schicksal selbst in der Hand. Bei einem Sieg wären Aufstieg und Meisterschaft perfekt. Ein Punkt dürfte auch reichen, da die Vorsfelder das deutlich bessere Torverhältnis im Vergleich zu Verfolger Soltau (44:14 Punkte) haben. Aber: „Wir spielen auf Sieg. Ein Remis kommt eh nicht oft vor. Aber wenn es am Ende ein Punkt wird und der uns reicht, nehme ich den auch", meint Knobbe. Besondere Maßnahmen ergreift der Coach in der Woche vor dem Entscheidungsspiel aber nicht. „Es ist ein ganz normaler Trainingsbetrieb. Es gibt auch keinen Grund, etwas zu ändern. Wir sind seit zwölf Spielen ungeschlagen", betont Knobbe. Und an starken Nerven kann man ohnehin nicht arbeiten. „Da würde ich die Jungs eher noch mehr verunsichern, wenn wir etwas anders machen würden." Ganz normal soll das Team auch die Partie angehen. „Die Jungs sollen das Spiel so sehen, als wäre es am fünften Spieltag. Wir wollen einfach nach Nienburg fahren und die Partie gewinnen", meint Knobbe, der wieder auf Niels Kahler bauen kann und wahrscheinlich auch auf Torwart Thomas Krüger. „Er hat wieder mittrainiert, und es sah ganz gut aus. Er ist wahrscheinlich eine Alternative. Wir gehen aber kein Risiko ein." Knobbe ist aber auch klar, dass Wehwehchen in diesem Spiel keine Rolle spielen. Denn jeder Akteur will dabei sein, wenn Geschichte geschrieben wird.

 

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Mit Fans und Mut: Vorsfelde will hoch! Sieg in Nienburg – und der MTV ist Drittligist

(rau) Das gab es so auch noch nicht! Oberligist MTV Vorsfelde darf am Samstag mit viel Unterstützung rechnen, ein Fanbus (schon voll) fährt. Die Anhänger wollen ihr Team zum größten Handball-Erfolg der Klubgeschichte peitschen – mit einem Sieg bei der HSG Nienburg (Sa., 17 Uhr) wäre der MTV Oberliga-Meister und Drittliga-Aufsteiger. Der MTV verteidigt seit einigen Wochen die Spitzenposition erfolgreich. Meister – danach hatte es lange nicht ausgesehen. Jetzt ist es machbar. Und Coach Mike Knobbe hält ganz bewusst den Ball flach, sagt: „Es geht auch in diesem Spiel nur um zwei Punkte. Wir werden versuchen, 60 Minuten gut zu spielen, dann haben wir gute Chancen auf zwei Punkte.“ Dass Verfolger Soltau (einen Punkt zurück) in Duderstadt ebenfalls ein schweres Spiel hat, dass es für den MTV ein Highlight ist, dass es gute Nerven braucht, derlei Worte vermeidet Knobbe. Er will die Spannung nicht noch erhöhen. Denn angespannt war sein Team. Am Samstag gab es gegen Rosdorf einen Zittersieg. „Schlimmer kann es nicht mehr werden“, gestand Routinier Michael Schwoerke hinterher, glaubt deshalb: „Wir werden gewinnen, denn so nervös spielen wir nicht zweimal, wir haben den Willen, die Stärke und diesmal sogar auswärts viel Fan-nterstützung.“ Die Gastgeber bewiesen zuletzt, dass sie die Saison nicht austrudeln lassen, schenkten Alfeld 41 Tore ein, haben mit dem lettischen Linksaußen Kristaps Ince einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen, gewannen ihre vergangenen zehn Heimspiele. Es wird nicht leicht, Knobbe unterschätzt keinen Gegner, aber er impft seinen Jungs auch Mut und Selbstbewusstsein ein: „Wir fahren nicht als Letzter dorthin. Wir sind Erster, haben von den letzten zwölf Spielen keins verloren.“

 

Und so sieht´s die HSG Nienburg:

Zum Saisonfinale kommt Vorsfelde

Für die Handballer der HSG Nienburg steht zum Saisonfinale ein echter Kracher ins Haus: Kein geringerer als der Tabellenführer MTV Vorsfelde ist am Sonnabend um 17 Uhr zu Gast. Das bedeutet für die Wittenberg Truppe nochmal ein richtiges Highlight! Nicht nur dass man den eigenen fünften Platz mit aller Macht verteidigen und somit ein Strich unter die beste Saison der HSG-Geschichte ziehen möchte - Nein, denn gerade für die Vorsfelder ist dies ein absolutes Endspiel. Mit einem Sieg sind die Kreis-Wolfsburger nächstes Jahr ein Drittligist und selbst ein Unentschieden dürfte reichen, wenn davon auszugehen ist, dass der direkte Vergleich zählen wird. Aber auch sportlich dürfte der Zweitplatzierte MTV Soltau keinen Kantersieg beim Sechsten, dem TV Jahn Duderstadt, einfahren, um noch die Tordifferenz für sich zu entscheiden. Die Vorsfelder haben im Aufstiegsrennen den Vorteil, alles in der eigenen Hand zu haben. Dass es am letzten Spieltag noch zu einem solchen Endspiel für die "Rot-Schwarzen" kommt, ist für die Mannschaft nur ein positiver Nebeneffekt. "Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Wir verfolgen unsere eigenen Ziele, unabhängig vom Nebenschauplatz Aufstieg bzw. Nichtaufstieg", macht Trainer Claas Wittenberg die Lage deutlich klar. Bei diesem Duell werden vermutlich nur Kleinigkeiten und die Tagesform entscheiden, denn es treffen die beiden besten Mannschaften der Liga aufeinander, wenn man lediglich die letzten 20 Spiele betrachtet. Den großen Wurf will der MTV mit Hilfe eigens eingesetzter Fanbusse schaffen, drei an der Zahl wurden im Vorfeld angekündigt. Da Nienburgs Meerbachhalle eh immer gut besucht ist, werden die Gäste-Fans zu einem echten Spektakel beitragen. "Es geht für beide Mannschaften noch um etwas, die Halle wird proppenvoll sein, was will man mehr?!", freut sich Kapitän Christian Koop auf das Duell. Leider wird es auch ein Tag des Abschieds sein. Mit Sebastian Nülle, Helge Michaelis und Torhüter Bastian Bormann verlassen gleich drei Stützen das Team und werden menschlich als auch sportlich eine große Lücke hinterlassen. Alle drei werden aber nochmal bis in die Haarspitzen motiviert sein, sich von ihrem Publikum mit einem Sieg zu verabschieden. Personell wird Wittenberg lediglich auf Linkshänder Manuel Rasch verzichten müssen, der privat verhindert ist. Beim MTV wird sich sicherlich keiner dieses Spiel entgehen lassen, so dass mit einem vollen Kader zu rechnen ist. Gerade im Rückraum sind die Gäste mit Schwörke, Bangemann, Del Pino und Jovicic äußerst stark und ausgeglichen besetzt. Bester Torschütze ist allerdings Rechtsaußen André Frerichs mit 120 Treffern. Am Kreis wirbelt mit Niels Kahler ebenfalls ein erfahrener Mann. "Die Mannschaft steht nicht umsonst an der Tabellenspitze, aber wir glauben an unsere Heimstärke. Wir haben lediglich drei Heimspiele und das mit jeweils einem Tor Unterschied verloren und der MTV konnte bei uns auch noch nie gewinnen. Zusätzlich haben wir zhen Heimspiele in Folge gewonnen. Wir sind optimistisch, dass wir diese Serie mit in die neue Saison nehmen", sagt der wiedererstarkte Daniel Fromme.

Sascha Kühlbauch (Foto: Anja Weber regios24)

Update vom 27.05.2013 (Quelle: WAZ)

Bangemann geht voran: MTV schafft Zittersieg

(rau) Der Meisterschaftskampf in der Handball-Oberliga – nichts für Nervenschwache. Der MTV Vorsfelde hielt am vorletzten Spieltag mit einem Zähler Vorsprung die Spitzenposition. Aber wie ... darüber sagt das Endergebnis von 24:21 (11:13) gegen die HG Rosdorf nichts aus. Soltau und Vorsfelde (in Nienburg) ermitteln im Fernduell am kommenden Wochenende den Meister und Drittliga-Aufsteiger. Die Halle gut gefüllt, auf den Rängen mehr Fans und Trommler als sonst. „Vielen Dank dafür, die Stimmung war super", freute sich MTV-Coach Mike Knobbe. Doch bei dem hatten sich zuvor von Minute zu Minute tiefere Sorgenfalten in die Stirn gegraben. Vorsfelde hatte nervös begonnen, lag schnell 0:4 hinten. Vorn klappte nichts, kam Pech dazu. Auf der anderen Seite hatte Gerrit Kupzog einen Lauf, traf vor der Pause siebenmal. Dass sich MTV-Keeper Sebastian Funk ein, zwei Bälle fast selbst reinboxte, passte ins Bild. Die Gäste spielten ruhig, wollten den Favoriten ärgern. Vorsfelde wirkte verkrampft, „und die Laufbereitschaft hat auch ein wenig gefehlt", monierte Knobbe. Doch die individuelle Klasse hielt die Gastgeber im Spiel, Raul del Pino etwa, der wie Damir Sokolov, Funk und Lasse Wernecke verabschiedet wurde, warf zum rechten Zeitpunkt ein paar schlitzohrige Treffer, aber nach 53 Minuten hieß es immer noch 17:20. Doch Funk wurde immer besser, dann packte Christian Bangemann ein paar Kracher aus, Michael Schwoerke wuchtete sich durch. Nach 55 Minuten hatte der MTV erstmals ausgeglichen (20:20), lag aber gleich wieder hinten. Zum letzten Mal allerdings. Jetzt war der Spitzenreiter nicht mehr zu stoppen, Miro Jovicic markierte den Schlusspunkt. MTV: Funk, Poley – Wernecke, Kühlbauch (3), Schwoerke (5), Bangemann (5), Jovicic (2), Johow (2), Groenewold (2), Frerichs (3), del Pino (2), Basile, Borchers.

 

Schilling drückt Daumen

(rau) Der Neuzugang zitterte auf der Tribüne, freute sich mit den zukünftigen Kollegen bei Handball-Oberligist Vorsfelde. „Das hätte ja gefehlt, wenn sie verlieren, wo ich mal zuschaue", meinte Yannik Schilling. Der Linkshänder (20) stößt vom Bundesligisten TSV Burgdorf zum MTV, kehrt zurück in die Heimat. Als 13-Jähriger hatte er sich dem TSV angeschlossen, war bis zum 18. Geburtstag bis zu viermal die Woche mit dem Zug nach Burgdorf gefahren. Zuletzt spielte er meist für das Drittliga-Team, hatte aber auch sechs Bun-desliga-Einsätze. Burgdorf hätte ihn gern im Perspektivkader behalten, „aber da hätte ich auch morgens trainieren müssen", so Schilling. Mit seiner Arbeit in der VW-Druckerei war das nicht zu vereinbaren. So kehrt er zurück nach Vorsfelde und hofft „natürlich, dass sie in die dritte Liga aufsteigen." „Wir bekommen einen guten Spieler", ist Coach Mike Knobbe überzeugt. „Eine Verstärkung", sagt auch Spartenleiter Michael Schwoerke, der selbst mal für Burgdorf in der 2. Liga gespielt hat. Überraschend verlor Vorsfelde noch einen Außenspieler. Auch Damir Sokolov wurde am Samstag verabschiedet. „Es gab keine Einigung", so Doppelfunktionär Schwoerke, der dieser Tage viel Arbeit hat. Im Oberliga-Team ist er nämlich ein Schlüsselspieler. Den Drittliga-Aufstieg hat Vorsfelde am letzten Spieltag selbst in der Hand. „Wir gewinnen in Nienburg", ist Knobbe überzeugt. Schwoerke glaubt: „So nervös, wie wir gegen Rosdorf waren, werden wir nicht noch einmal sein."

 

(Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

Aufstiegs-Fernduell am letzten Spieltag

Vorsfelde Vorsfelder Oberliga-Handballer besiegen Rosdorf und haben weiterhin die beste Ausgangsposition.

Von Nico Mohrmann

Schwer zu kämpfen hatten Sascha Kühlbauch und der MTV Vorsfelde gegen die HG Rosdorf-Grone. Es kommt zu den beiden Endspielen in der Handball-Oberliga der Männer! Am vorletzten Spieltag gab sich das Spitzentrio keine Blöße. Der MTV Vorsfelde erfüllte seine Aufgabe und gewann zu Hause mit 24:21 (11:13) gegen die HG Rosdorf-Grone. Die Eberstädter gehen als Tabellenführer in den letzten Spieltag mit einem Punkt Vorsprung auf Soltau und zwei Zählern auf Northeim. MTV-Trainer Mike Knobbe nimmt aber bewusst den Druck von seinen Spielern: „Egal, was am letzten Spieltag dabei herauskommt: Wir haben eine sensationelle Saison gespielt. Die können wir mit einem Sieg in Nienburg krönen", sagt Knobbe.

Dass das Thema Aufstieg aber dennoch nicht ganz aus den Köpfen der Spieler herauszubekommen ist, zeigte sich am Samstag. Ziemlich nervös agierten die Gastgeber in ihrem letzten Heimspiel und lagen im Verlauf der ersten Halbzeit sogar zwischenzeitlich mit fünf Toren zurück. Mit 11:13 ging es in die Pause.

Auch danach lief es noch nicht wirklich besser beim MTV. „Rosdorf hat uns das Leben aber auch schwergemacht und unsere Schwächephasen immer wieder ausgenutzt", erklärt Knobbe. Das gelang den Gästen aber nur bis zur 52. Minute.

Dann nahm der Coach eine Auszeit – und fand offenbar die richtigen Worte. Angetrieben von der guten Kulisse und den fleißigen Trommlern drehte Vorsfelde auf und gewann. „Das zeigt unsere Moral. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie den Sieg will", meint Knobbe. „Wir waren in der Schlussphase dann auch physisch überlegen", so der Vorsfelder Trainer weiter. Nun kommt es zum Fernduell um den Aufstieg am letzten Spieltag. „Jede Mannschaft hat Druck. Alle Mannschaften wollen aufsteigen, haben für die 3. Liga gemeldet." Die beste Ausgangslage hat der MTV. Knobbe: „Wir wollen uns nicht mehr aufhalten lassen."

MTV Vorsfelde: Funk, Poley – Jovicic (2), Kühlbauch (3), del Pino (2), Schwoerke (5), Johow (2), Basile, Groenewold (2), Frerichs (3), Bangemann (6), Borchers, Wernecke.

Michael Schwoerke ... ALLES oder NICHT´S

Update vom 25.05.2013 (Quelle: WN vom 23.05.2013)

Letztes Heimspiel für den MTV - Vorsfelder Handball-Oberligist erwartet Rosdorf. Yannik Schilling weiterer Neuzugang.

Von Nico Mohrmann

Noch zwei Spiele bis zum Aufstieg! Zweimal müssen die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde noch gewinnen, dann sind sie in der dritten Liga angekommen. Am Samstag (15 Uhr) steht erst einmal das letzte Heimspiel auf dem Programm. Die HG Rosdorf-Grone ist zu Gast. Während der Saisonendspurt läuft, stellen die Vorsfelder auch die Weichen für die neue Saison und vermelden einen weiteren Neuzugang: Yannik Schilling kommt zurück zum MTV. Bis er 13 Jahre alt war, spielte er bereits für die Eberstädter, ging dann nach Burgdorf. Für den Bundesligisten absolvierte der 20-Jährige bereits fünf Einsätze, kam sonst hauptsächlich in der zweiten Mannschaft in Liga 3 zum Einsatz. „Wir freuen uns, dass Yannik nach Vorsfelde zurückkehrt", sagt MTV-Trainer Mike Knobbe über den Linkshänder, der sowohl Rechtsaußen als auch im Rückraum eingesetzt werden kann. Noch ohne Schilling wollen die Vorsfelder erst einmal den Drittliga-Aufstieg perfekt machen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Rosdorf. „Wir wollen gewinnen", macht Knobbe unmissverständlich klar. Aufgrund des Ausfalls der Partie gegen Großenheidorn und des freien Pfingstwochenendes ist der MTV ein wenig aus dem Rhythmus gekommen. Knobbe glaubt aber nicht, dass das ein Problem darstellt. „Die letzten zwei Punkte haben wir geschenkt bekommen. Jetzt müssen wir wieder darum kämpfen", fordert der Coach von seinen Spielern. Dabei hofft Knobbe im letzten Heimspiel auch auf eine große Kulisse. „Ich hoffe, dass viele Leute kommen und uns anfeuern. Das haben sich die Jungs verdient, vor einer großen Kulisse zu spielen", betont Knobbe. Außerdem könnten die Zuschauer mit ihrer Unterstützung dabei helfen, die personellen Probleme ein wenig zu kompensieren. Torwart Thomas Krüger wird weiter ausfallen. Er hat sich nicht schlimmer am Knie verletzt, sondern nur die Bänder überdehnt. Dennoch kommt ein Einsatz gegen Rosdorf zu früh. Außerdem fällt weiterhin Damir Sokolov mit seinem Kreuzbandriss aus. Zudem wird Niels Kahler aus privaten Gründen fehlen. André Frerichs und Nils Borchers sind angeschlagen. „Daher ist es ganz wichtig für die Jungs, dass die Zuschauer da sind", verdeutlicht Knobbe noch einmal.

 

(Quelle: WAZ vom 23.05.2013)

Aufstiegstraum: Letzte Heimhürde
(rau) Vorletzte Hürde oder vielleicht sogar schon die letzte vor dem größten Handball-Triumph des MTV Vorsfelde, auf jeden Fall das wichtigste Heimspiel der Klubgeschichte. Der Oberligist erwartet am Samstag zu ungewohnter Zeit um 15 Uhr die HG Rosdorf-Grone. Zwei Spieltage vor Schluss liegt Spitzenreiter Vorsfelde einen Zähler vor dem MTV Soltau... Klar ist: Patzt Soltau am gleichen Tag, kann Vorsfelde abends schon den Drittliga-Aufstieg feiern. Vielleicht sogar mit den Fans, wenn die bleiben wollen. Denn abends soll das Champions-League-Finale im benachbarten MTV-Action-Center übertragen werden.  Vorsfelde geht allerdings nicht davon aus, dass Soltau patzt, will selbst alles dafür tun, auch am letzten Spieltag (da geht es nach Nienburg) alles selbst in der Hand zu haben. Die Gäste sind „talentiert“, weiß MTV-Coach Mike Knobbe. „Im Hinspiel haben wir es zu spüren bekommen.“ Da unterlag Vorsfelde. Allerdings, so erinnert sich Knobbe: „Wir waren da auch nicht gut, wie man an nur 20 erzielten Toren ablesen kann. Und in Rosdorf tun wir uns oft schwer. Aber in eigener Halle kommen wir gut gegen sie klar.“ Für die Gäste geht es um nichts mehr. „Das allerdings“, so warnt der Coach, „darf uns nicht in Sicherheit wiegen, gerade dann weiß man nie, was so eine Mannschaft anbietet und kann böse überrascht werden.“ Auf eine böse Überraschung hat Vorsfelde keine Lust. Der Aufstiegstraum soll sich erfüllen. Verabschiedet werden vor dem Schlüsselspiel Nils Kahler, Raul Del Pino, Lasse Wernecke und Sebastian Funk, wobei Kahler und Del Pino ihre Pässe in Vorsfelde lassen. „Im Notfall würden sie dann mal zur Verfügung stehen können“, freut sich Knobbe. Zukunftsmusik. Am Samstag will sein Team alles geben. Der Coach zuversichtlich: „Ich weiß, dass die Jungs es wollen.“
Michael Schwoerke

Update vom 17.05.2013 (Quelle: WAZ)

„Wir können es kaum abwarten"

Handball-Oberligist Vorsfelde brennt
(hot) Noch acht Tage, dann beginnt für den MTV Vorsfelde die heiße Phase in der
Handball-Oberliga. Durch insgesamt zwei spielfreie Wochenenden können kleine
Wehwehchen beim Spitzenreiter auskuriert werden. Dabei verrät Spartenchef und
Kapitän Michael Schwoerke: „Wir können es kaum abwarten, die Jungs brennen alle!" Am vergangenen Spieltag hatte es einen kampflosen Sieg gegen Großenheidorn gegeben, an diesem Wochenende ist ohnehin frei. Besondere Maßnahmen werden da beim MTV nicht ergriffen. „Ich denke, wir sollten unsere Lockerheit behalten. Alles, was wir jetzt verändern würden, würde nur verunsichern", so Coach Mike Knobbe. Am vergangenen Wochenende gemeinsamer Besuch der Drömling-Messe, am Dienstag eine lockere Einheit mit Fußball und gestern wurde wieder Handball gespielt. Vorsfeldes Trainer weiter: „Einige können in dieser Zeit nochmal Kraft tanken. Denn sicherlich treffen wir nicht auf die schlechtesten Gegner." Samstag in einer Woche (17 Uhr) kommt der Sechste Rosdorf-Grone zum Vorsfelder Heim-Finale, eine Woche später gibt's den mutmaßlichen Showdown beim Siebten HSG Nienburg. Der Fan-Bus des MTV ist
schon seit Wochen ausverkauft, „und ich denke, uns werden auch noch viele privat folgen", so Schwoerke, dem die Vorfreude anzumerken ist: „In den vergangenen Jahren war alles früh entschieden. In diesem Jahr spürt man: Etwas ist anders." Vielleicht auch für Thomas Krüger: Der Keeper darf sich Hoffnung machen, trotz Knieverletzung noch vor Saisonende zurückzukehren. Knobbe: „Er ist sehr wichtig für uns, aber: wenn's nicht geht, geht's nicht. Wir riskieren nichts."

Michael Schwoerke

Update vom 11.05.2013 (Quelle: WAZ vom 11.05.2013)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsfeldes Handballer: Heimspiel fällt aus

(gef) Schade für den MTV Vorsfelde und seine Fans – aber nachvollziehbar: Handball-Oberligist MTV Vorsfelde muss auf das vorletzte Saison-Heimspiel verzichten. Die für heute angesetzte Partie gegen Großenheidorn fällt ersatzlos aus, Spitzenreiter MTV kommt kampflos zu Punkten. Großenheidorn hatte um die Absetzung gebeten. Grund: Ein Spieler des MTV ist am Donnerstag schwer verunglückt. „Wir hätten natürlich gerne gespielt", sagt MTV-Trainer Mike Knobbe, „aber wir akzeptieren die Entscheidung voll und ganz." Mit Zustimmung beider Klubs wird es durch den Verband keine Neuansetzung geben – und somit werden die Punkte dem MTV zugesprochen. Damit bleibt das Knobbe-Team mit nunmehr 43:13 Punkten weiter an der Tabellenspitze. Rein sportlich hat der Ausfall zwei Seiten. Theoretisch hätte der MTV sein ohnehin gutes Torverhältnis noch verbessern können. Denn für den kampflosen Sieg werden keine Tore gewertet, stattdessen wird für das Torverhältnis ein 0:0 gerechnet. Der MTV wäre klarer Favorit gewesen. Andererseits, so weiß Abteilungsleiter Michael Schwoerke: „Die Punkte muss man immer erstmal holen. So haben wir sie sicher." Angesichts von nur einem Minuspunkt Vorsprung auf Soltau auch nicht schlecht. Sein letztes Saison-Heimspiel (das vorletzte Match der Saison) bestreitet der MTV am 25. Mai (17 Uhr) gegen die HSG Rosdorf-Grone.

Alle für einen ...

Update vom 06.05.2013 (Quelle: WN vom 06.05.2013)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Schock: MTV-Torwart Krüger verletzt

Vorsfelde 33:20-Sieg von Tabellenführer Vorsfelde in der Handball-Oberliga der Männer über Büddenstedt wird getrübt.

Von Nico Mohrmann: Die Spieler des MTV Vorsfelde tragen ihren verletzten Torwart Thomas Krüger in einer Turnmatte vom Feld. Der Keeper war mit einem Helmstedter Spieler zusammengestossen.

Der nächste Schritt Richtung Aufstieg ist gemacht. Die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde haben ihre Pflichtaufgabe bei HF Helmstedt-Büddenstedt souverän gelöst. Die Eberstädter gewannen mit 33:20 (14:9). Einen Verfolger haben die Vorsfelder am vergangenen Spieltag auch wieder distanziert. Northeim kam in Duderstadt nicht über ein Remis hinaus. Damit ist der Tabellendritte nun wieder zwei Zähler hinter dem MTV. „Jetzt ist es ein wenig ärgerlich, dass wir gegen Lehrte einen Punkt liegengelassen haben", sagte MTV-Trainer Mike Knobbe, der aber gesehen hat, dass seine Mannschaft sich weiterhin stabil präsentiert. „In Helmstedt ist nichts angebrannt. Das war eine gute Leistung", berichtete Knobbe. Von Anfang an waren die Vorsfelder in Helmstedt überlegen. Mit 4:0 zogen sie gleich zu Beginn davon. Kleiner wurde der Vorsprung zu keinem Zeitpunkt mehr. Eher erhöhte der MTV seine Führung, auch wenn zur Pause nur ein Fünf-Tore-Vorsprung stand. Den bauten die Gäste nach dem Wechsel aber aus, führten bald mit 21:13, später auch mit 31:17. Die Partie war entschieden. Angeschlagene Spieler wie André Frerichs durften sich schonen, auch Kapitän Michael Schwoerke kam nur etwa 20 Minuten zum Einsatz. Einen Schockmoment gab es aber noch. Torwart Thomas Krüger, der gerade erst seine muskulären Probleme überstanden hatte, verletzte sich wieder. „Ich wollte ihn eigentlich schon runternehmen", sagte Knobbe. Dann passierte es. Bei einem Abpraller kam der Helmstedter Kreisläufer an den Ball, fiel dann ins Bein von Krüger. „Thomas hat sich am Knie verletzt", berichtete Knobbe. Die Ärzte gaben aber schon Entwarnung. „Der Bänderapparat ist wohl in Ordnung", sagte der Vorsfelder Coach. Heute soll eine weitere Untersuchung endgültig Klarheit bringen.

MTV Vorsfelde: Funk, Krüger – Jovicic (2), Kühlbauch (1), Schwoerke (3), del Pino (4), Basile (1), Johow (3), Kahler (2), Groenewold (6), Frerichs (4), Bangemann (4), Borchers (4), Wernecke.

Christian Bangemann (li.)

Update vom 06.05.2013 (Quelle: WAZ vom 06.05.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

34:20! Lockerer Derbysieg für Vorsfelde in Helmstedt

(gef) Der erste Sieg als Oberliga-Spitzenreiter! Hatten Vorsfeldes Handballer in der Vorwoche nur ein Remis gegen Lehrte eingefahren, gab es bei Kellerkind HF Helmstedt-Büddenstedt zu einem nie gefährdeten 34:20 (14:9). In dem Derby lief?s für die Gäste wie am Schnürchen, der MTV holte sich schnell eine 6:1-Führung. Vor allem, weil die Abwehr sicher stand und Keeper Thomas Krüger gleich dreimal stark parierte. Das Fünf-Tore-Polster zur Pause war also schon beruhigend, als Vorsfelde gleich danach sogar auf 21:12 davonzog, war die Partie im Grunde entschieden. So leistete sich der MTV sogar den Luxus, die angeschlagenen Leistungsträger Michael Schwoerke und André Frerichs zu schonen. Einziger Wermutstropfen der Partie: Krüger verletzte sich in der 45. Minute bei dem Versuch, auch den Abpraller des gegnerischen Kreisläufers zu halten. Der MTV-Torwart sprang ihm entgegen, der Helmstedter rutschte ihm ins Knie. So ging?s gleich ins Krankenhaus, die erste Diagnose: Prellung. Heute soll ein MRT gemacht werden. Coach Mike Knobbe seufzend: „Sein Ausfall wäre für uns natürlich nicht schön, aber auch das würden wir kompensieren müssen." Eine gute Nachricht kam noch aus einer anderen Oberliga-Halle: Zwar gab sich Hauptkonkurrent Soltau (33:23 gegen Aue Liebenau) ebenfalls keine Blöße, dafür patzte der Tabellendritte Northeim beim 22:22 in Duderstadt, der Abstand auf Northeim beträgt somit zwei Punkte. Soltau bleibt einen Zähler hinter dem MTV. Knobbe: „Aber Soltau muss noch nach Duderstadt und da wird es Punkte lassen." MTV: Krüger, Funk – Kahler (2), Schwoerke (3), Groenewold (6), Bangemann (4), Frerichs (4), Jovicic (2), Borchers (4), Johow (3), Basile (1), del Pino (4), Kühlbauch (1), Wernecke.

 

Und so sieht´s der Gegner (Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 06.05.2013)

Mollenhauer: Eine glasklare Geschichte

Helmstedt Handball-Oberliga: HF Helmstedt-Büddenstedt sind beim 20:34 gegen Spitzenreiter Vorsfelde völlig chancenlos.

Von Jörg Kleinert: Enrico Herrmann und die HF Helmstedt-Büddenstedt kassierten gegen den MTV Vorsfelde eine deutliche 20:34-Niederlage.

Für die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt rückt der Klassenerhalt in der Oberliga in immer weitere Ferne. Dass die Helmstedter indes in ihrem Heimspiel gegen Spitzenreiter MTV Vorsfelde Zählbares sammeln, hatten nur kühne Optimisten vermutet. Am Ende kam es wie erwartet: Vorsfelde setzte sich im Julianum im Schongang mit 34:20 (14:9) durch. „Das war eine glasklare Geschichte – vom Anfang bis zum Ende", erzählte HF-Trainer Gunnar Mollenhauer, dessen Team nur in der ersten Halbzeit einigermaßen mithielt. „Mit ein bisschen mehr Cleverness hätten wir zur Pause vielleicht nur mit zwei statt mit fünf Toren zurückgelegen", sagte der HF-Coach weiter. Nach dem Seitenwechsel klärten die Vorsfelder die Verhältnisse jedoch, als sie sich von 15:12 auf 23:13 absetzten. „Das ist eine sehr abgeklärte Truppe, die nie locker lässt und manchmal ganz simple Tore wirft", beschrieb Mollenhauer die Vorzüge der Gäste. Helmstedts Trainer hatte in dieser Phase mehrfach wechseln müssen. Spieler wie Hagen Sommerfeld oder Florian Bethge, die aus unterschiedlichen Gründen zuletzt wenig trainiert hatten, blieb die Luft weg. Doch anders als bei Vorsfelde gab es danach bei den Helmstedtern leistungsmäßige Unterschiede. „Wenn die Vorsfelder wechseln, dann merkt man das gar nicht. Bei denen haben auch die Jungs von der Bank eine hohe Qualität", so Mollenhauer.

Sascha Kühlbauch

Update vom 02.05.2013 (Quelle: WAZ vom 02.05.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Startet Vorsfelde die Meisterserie?

(gef) Vier Handball-Spieltage stehen noch zwischen dem MTV Vorsfelde und dem Regionalliga-Aufstieg. Die einfache Rechnung: alle vier gewinnen – und dann den Oberliga-Titel feiern. Dazu muss aber eine meisterhafte Serie her. Der erste Schritt am Samstag (16.30 Uhr) bei den HF Helmstedt/Büddenstedt sollte der leichteste sein. In Helmstedt, gegen Großenheidorn und Rosdorf sowie in Nienburg – der Schwierigkeitsgrad steigt bis Saisonende gradlinig an. Mit den Handball-Freunden hatte der MTV im Hinspiel-Derby allerdings wenig Mühe, setzte sich mit 34:21 durch. Jetzt steht Helmstedt/Büddenstedt allerdings unter Druck, muss im Kampf um den Klassenerhalt siegen. „Aber von uns können sie keinen Punkt erwarten", so MTV-Coach Mike Knobbe kämpferisch. „Wir werden uns ordentlich vorbereiten auf Helmstedt, denn wir wollen vor den folgenden schweren Spielen Punkte sammeln." Zuletzt hatte der MTV gegen Lehrte gewackelt. „Wir sind gewarnt", so Knobbe darum, „wir müssen in den verbleibenden vier Spielen noch einmal richtig Gas geben." Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von André Frerichs (Knieprobleme) und Thomas Krüger (Leistenzerrung). Knobbe: „Ich bin mir sicher: Unsere medizinische Abteilung wird alles tun, dass die beiden wieder spielen können. Gerade ein Ausfall von Krüger wäre eine erhebliche Schwächung für uns." Der MTV-Blick geht auch nach Duderstadt, wo der TV Jahn gegen den Northeimer SC Schützenhilfe leisten könnte. „Das wäre super", so Knobbe dessen Team dann vielleicht mit einem kleinen Polster auf die Zielgerade der Saison gehen könnte.

 

Update vom 02.05.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 02.05.2013)

Knobbe bangt um ein Duo - Handball-Oberligist MTV Vorsfelde reist zum Vorletzten HF Helmstedt-Büddenstedt.

Von Nico Mohrmann

Der Countdown läuft: Noch vier Siege bis zum Aufstieg brauchen die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde. Am Samstag (16.30 Uhr) steht die nächste Partie an. Die Eberstädter spielen beim Tabellenvorletzten HF Helmstedt-Büddenstedt. „Die Ausgangssituation ist gut. Die Chancen stehen gut, dass wir den Aufstieg schaffen." Mike Knobbe, MTV-Trainer, vor den letzten vier Saisonspielen.

Abgeschrieben sind die Helmstedter noch nicht. Aber: „Sie werden noch einige Punkte holen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen", betont MTV-Trainer Mike Knobbe und ergänzt: „Ich glaube aber nicht, dass Helmstedt diese Punkte gegen uns einplant." Dennoch erwartet der Vorsfelder Coach einen schweren Gang, da die Gastgeber auf jeden Fall um ihre Chance kämpfen werden. „Keine Mannschaft wird unkonzentriert in dieses Spiel gehen", ist sich Knobbe sicher. Und er ist gewarnt. Denn die Helmstedter haben durchaus respektable Ergebnisse abgeliefert. MTV-Verfolger Soltau beispielsweise verlor dort. Auch Hameln, immerhin Tabellenvierter, tat sich schwer und setzte sich nur knapp durch. „Wir müssen vorsichtig sein. Die Ergebnisse zuletzt waren alle nicht so schlecht", warnt Knobbe. Den Coach plagen derweil ein paar Personalsorgen. Torwart Thomas Krüger musste am vergangenen Wochenende mit muskulären Problemen das Feld verlassen. André Frerichs hat Knieprobleme. Beide wollen auf die Zähne beißen, doch Knobbe ist vorsichtig. „Wir müssen abwarten, ob sie spielen können. Es wäre wichtig, dass sie in den beiden anschließenden Heimspielen wieder voll dabei sind", betont der Vorsfelder Trainer. Im Tor wäre Sebastian Funk auch wieder einsatzbereit, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte. Wie auch immer die Aufstellung aussieht: Der MTV will den nächsten Sieg, um weiter von der 3. Liga träumen zu dürfen. „Der Druck ist da. Wir müssen alles gewinnen. Aber die Ausgangssituation ist gut. Die Chancen stehen gut, dass wir den Aufstieg schaffen", geht Knobbe zuversichtlich in die letzten Spiele.

 

Und so sieht´s der Gegner (Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 02.05.2013)

Der Aufstiegsfavorit kommt - Handballfreunde sind gegen Spitzenreiter Vorsfelde unter Zugzwang.

Von Jörg Kleinert: Die April-Bilanz ist ernüchternd: 4 Spiele, 4 Niederlagen. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt haben nach starkem Start ins Handball-Jahr 2013 nach der Osterpause im Abstiegskampf den Anschluss verloren. Vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter MTV Vorsfelde (Samstag, 16.30 Uhr, Julianum-Halle) sind die HF nur noch Vorletzter. „Vorsfeldes Mannschaft befindet sich auf dem Zenit. Sie war von Beginn der Saison an mein Aufstiegsfavorit." so Gunnar Mollenhauer, Trainer der Handballfreunde, zum Gegner: „Ganz realistisch betrachtet brauchen wir aus vier Spielen noch drei Siege, am besten vier", sagt Helmstedts Trainer Gunnar Mollenhauer. Die Aufgabe gegen Vorsfelde, trotz des jüngsten Ausrutschers gegen Lehrte (30:30) Top-Favorit auf den Aufstieg in Liga 3, kommt für die Helmstedter zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. „Die werden gegen uns nicht locker lassen", ahnt Mollenhauer. Sein Team sei „krasser Außenseiter", sagt Helmstedts Coach. Eine Einschätzung, die er nicht exklusiv hat. Zu unterschiedlich sind beide Teams im Vergleich. Die Gäste haben mehr Alternativen auf allen Positionen, sind erfahrener und spielen einen sicheren, schnellen Ball. Mollenhauer bringt es auf den Punkt: „Vorsfeldes Mannschaft befindet sich auf dem Zenit. Sie war von Beginn der Saison an mein Aufstiegsfavorit." Von seiner Mannschaft erwartet Mollenhauer nach den Nullnummern in den vergangenen 4 Partien vor allem, dass sich die Spieler in der Abwehr zerreißen, um Vorsfelde das Torewerfen so schwer wie möglich zu machen. Wenigstens personell ist bei den Helmstedtern alles im Lot. Mollenhauer kann auf alle Spieler zurückgreifen.

Tim Johow

Update vom 29.04.2013 (Quelle: WAZ vom 29.04.2013)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde 30:30! Aufholjagd rettet die Spitzenposition

(gef) Nur Remis – aber trotzdem weiter Spitzenreiter. Gegen den Lehrter SV spielten die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde 30:30 (16:15). Weil aber Konkurrent Soltau in Warberg auch nur einen Punkt holte, reichte das dem Team von Mike Knobbe, um die Top-Position zu verteidigen. Der MTV-Coach: „Wir haben einen Drei-Tore-Rückstand aufgeholt, das war kämpferisch stark." Vorsfelde begann sehr nervös, Lehrte war ebenbürtig. Die MTV-Nervosität zeigte sich auch am Siebenmeter-Punkt; gleich vier vergab der MTV in Durchgang eins. Nach der Pause konnte sich der Gast auf zwei Tore absetzen und diesen kleinen Vorsprung bis zur 45. Minute halten. Vorsfelde nahm da den Mittelspieler und Macher der Lehrter, Marcel Wendt, in Sonderbewachung, so dass zumindest der Fluss der Lehrter unterbrochen wurde. Das klappte zunächst, doch der SV holte wieder auf, glich aus. Vorsfelde vergab wiederum zwei Strafwürfe und die Gäste zogen auf 30:27 davon. Immer wieder fand Vorsfelde kein Rezept gegen Lehrtes Torhüter Moritz Meyer. Aber dann: Der Primus riss sich in den letzten vier Minuten zusammen, Christian Bangemann brachte mit seinem Ausgleich in der 60. Minute den MTV ins Spiel zurück. Der Gegenangriff: Lehrte hatte die Siegchance, aber Jens Kahler verhinderte den freien Wurf durch ein Foul, kassierte Rot, glücklicherweise nur eine Matchstrafe. Jetzt hätte sogar Vorsfelde noch das Siegtor werfen können, Bangemann vergab aber einen direkten Freistoß aus 15 Metern knapp. „Die Aufholjagd war gut für die Moral", lobte Knobbe. „Wenn man ganz oben steht, dann wird man gejagt, das ist nun einmal so. Wir müssen jetzt einfach die letzten vier Spiele gewinnen." MTV: Poley, Krüger – Kahler (1), Schwoerke (6), Groenewold (1) , Bangemann (4), Frerichs (4), Jovicic (1), Borchers (6), Johow (6), Basile, del Pino (1), Kühlbauch, Wernecke.

Andre`Frerichs

Update vom 25.04.2013 (Quelle: WAZ vom 25.04.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Heimspiel für den Ersten!

(rau) Die Handballer des MTV Vorsfelde kratzen am größten Erfolg der Vereinsgeschichte, sie haben sich Platz eins in der Oberliga gekrallt. „Den wollen wir jetzt auch nicht mehr hergeben", sagt Trainer Mike Knobbe, hofft, dass sein Team am Samstag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Lehrter SV von noch mehr Fans nach vorn Richtung Regionalliga gepeitscht wird. Der Coach weiß: „Wir können etwas Einmaliges schaffen. So hoch hat Vorsfelde noch nie gespielt." Und er weiß: „Bei uns hebt keiner ab." Vor einer Woche hatte sich Vorsfelde durch einen Sieg in Haste den Spitzenplatz erobert, aus dem Patzer Soltaus sofort Kapital geschlagen. Knobbe: „Am Ende war es sehr souverän. Damit hatte ich nicht gerechnet." Denn weil sein Team die Chance auf Platz eins hatte, hatte er Nervenflattern befürchtet. Das war dann auch spürbar, doch der MTV legte es nach einer Weile ab. Knobbe: „Das sollte auch so sein, schließlich haben wir auch genug Erfahrung im Team. Und inzwischen sind wir auch sehr stabil." Stabiler, als mancher nach drei Niederlagen vom Saisonstart weg erwartet hatte. Der Coach: „Viele hatten zwar Soltau, Hameln und Duderstadt auf der Rechnung, uns aber nicht." Vorsfelde flog unter dem Radar hindurch und setzt nun zum Höhenflug an. Knobbe, ein Vorsfelder Urgestein, mit dem der Klub den Vertrag (läuft bis 2014) gern vorzeitig verlängern möchte, ahnt aber: „Unsere Gegner werden nun noch motivierter sein. Das weiß ich aus eigener Erfahrung gegen Spitzenreiter." Hinzu komme: „Lehrte ist eine Mannschaft mit etlichen Talenten aus Andertens Bundesliga-A-Jugend. An guten Tagen sind die sehr gefährlich." Es könnte packend werden – nur will sich der MTV nicht packen lassen.

Michael Schwoerke

Update vom 24.04.2013 (Quelle: WAZ vom 22.04.2013)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde will in die dritte Liga
Handball-Oberliga: Der Kader steht fast, der Trainer bleibt

(rau) Handball-Oberligist MTV Vorsfelde ist Erster, klopft ans Tor zur Regionalliga. Fünf Spieltage muss der MTV die Spitzenposition verteidigen, dann ist er Drittligist. Wie schwer wird es, steht der Kader, was ist noch zu tun? Antworten
auf die wichtigsten Fragen, auch von MTV-Abteilungsleiter und Torjäger Michael Schwoerke.

Will Vorsfelde hoch? „Definitiv", so Schwoerke, „wir haben die Möglichkeit einkalkuliert, wir wollen aufsteigen." Finanziell würde es aufwendiger. Schwoerke: „Sponsoren sind immer willkommen."
Wer wären da die Gegner? Die Fahrten wären weiter. Ob der MTV in Staffel Ost (unter anderem mit Magdeburg und Aschersleben) oder Nord (unter anderem mit Klubs aus Hannover) eingeordnet wird, entscheidet sich erst nach der Saison. Im Norden spielen unter anderem viele Bundesliga-Reserven, etwa aus Lemgo oder Minden mit.
Reicht der Kader? „Dass wir den Aufstieg einkalkuliert haben, zeigt die Tatsache, dass bis auf eine Ausnahme alle Spieler für ein weiteres Jahr gebunden sind", so Schwoerke. „Aber wir bräuchten einen Torwart, weil Sebastian Funk aufhört. Und weil sich Linksaußen Damir Sokolov einen Kreuzbandriss zugezogen hat, würde uns ein Linkshänder gut tun."

Bleibt der Trainer? MikeKnobbe, früher Spieler, ein Vorsfelder Urgestein (Vater war lange Abteilungsleiter) ist vertraglich gebunden.
Wie schwer wird's? „Schwer wird auf jeden Fall das nächste Heimspiel am Samstag, 19.30 Uhr, gegen Lehrte", sagt Schwoerke. Zum ersten Mal muss der MTV als Spitzenreiter antreten, zeigen, ob er mit der Rolle klar kommt. Und das letzte Saisonspiel in Nienburg wird brisant. Schwoerke: „Ich hoffe, dass es dann
für uns egal ist. Nienburg ist extrem heimstark."

Wer ist Konkurrent? Aufgereiht wie auf einer perlenschnur jeweils mit einem Punkt Abstand liegen Soltau, Northeim, Hameln und Duderstadt hinter Vorsfelde. Hameln hat abgebaut, „ist aus dem Rennen", glaubt Schwoerke. „Soltau und Northeim sind unsere härtesten Konkurrenten." Am Wochenende das pikanteste
Spiel: Northeim erwartet Hameln. MTV-Plus: Das beste Torverhältnis.

Michael Schwoerke

Update vom 22.04.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

31:22! Vorsfelde stürmt an die Oberliga-Spitze

Jetzt ist das Traumziel greifbar: Handball-Oberligist MTV Vorsfelde übernahm gestern Abend die Tabellenführung in der Handball-Oberliga der Männer. Am Vortag hatte der bisherige Spitzenreiter Soltau gepatzt, da nutzte der MTV die Gunst der Stunde, sprang durch sein 31:22 (15:13) bei der SG Hohnhorst/Haste an die Spitze. Doch abgehoben wird noch nicht. „Das ist eine schöne Moment-aufnahme, mehr nicht", sagte Coach Mike Knobbe. Er fuhr direkt nach dem Spiel nach Hause, denn „die Jungs sollen das allein genießen. Ich bin Trainer und muss mich schon auf das nächste Spiel vorbereiten", erklärte er. Doch auch die Aktiven blieben auf dem Teppich. „Wir haben darauf hingearbeitet, dass wir mal oben stehen, aber noch reicht es nicht. Wir haben noch fünf Spiele vor uns", sagte Spartenleiter Michael Schwoerke. „Es war nach dem Spiel sehr leise in der Kabine." Zum einen, weil schon die Arbeitswoche wieder beginnt, zum anderen aber auch, „weil der Spitzenplatz und die Aufstiegschance erst einmal bei allen richtig ankommen muss." Zum Spiel: Um die Chance wissend, begann Vorsfelde leicht nervös und verkrampft. Doch in der zweiten Halbzeit zog der VfL dann ganz schnell ab auf 26:17. „Da hatten wir eine gute Phase, standen in der Abwehr gut und haben im Angriff unsere Chancen genutzt", zeigte sich Knobbe zufrieden.

MTV: Poley, Krüger - Kahler (2), Schwoerke (4), Groenewold, Bangemann (2), Frerichs (6), Jovicic (4), Borchers (3), Johow (6), Basile (2), del Pino (2), Kühlbauch, Wernecke.

Nils Borchers

Update vom 15.04.2013 (Quelle: WAZ vom 15.04.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde bleibt an Soltau dran

(gef) Klar und deutlich: Mit 35:21 (16:11) gewann der MTV Vorsfelde in der Handball-Oberliga der Männer beim MTV Warberg – und bleibt damit weiterhin dem Spitzenreiter MTV Soltau auf den Fersen. Ein Punkt trennt die Kontrahenten voneinander. Vorsfelde muss hoffen, dass Soltau noch einmal stolpert, um die Führung zu übernehmen. Am Ende zählt nämlich nicht der direkte Vergleich wie zuvor üblich, sondern die Tordifferenz. Und da ist Vorsfelde derzeit besser! Sollte die Differenz jedoch gleich sein, wird es ein Hin- und Rückspiel um den Aufstieg geben. Zum Spiel: In der ersten Halbzeit fehlte es den Vorsfeldern an Einstellung und guter Abwehrarbeit. Bis zum 5:5 war das Spiel ausgeglichen, doch dann konnten sich die Gäste auf 11:7 absetzen und gingen mit einer Fünf-Tore-Führung in die Kabine. Die Ansprache von Mike Knobbe rüttelte die Mannschaft wach. Der Coach forderte mehr Konzentration: „Wenn du weißt, dass du gewinnst, ist es immer schwer, konzentriert zu spielen. Wir sind zu locker in dieses Spiel gegangen." In der zweiten Halbzeit gab Vorsfelde Gas und erhöhte den Vorsprung auf 28:16. „Einen Glanzpunkt gab es in diesem Derby nicht, es war ein faires Spiel, das so dahinplätscherte", so Knobbe. Warberg hatte nur eine dünne Personaldecke und am Ende fehlte den Gastgebern die Kraft.

MTV:Funk,Krüger – Kahler (5),Schwoerke (2), Groenewold (1), Bangemann (3), Frerichs (4), Jovicic (4), Borchers (4), Johow (4), Basile (6), del Pino (1), Kühlbauch, Wernecke (1).

Update vom 11.04.2013 (Quelle: WAZ vom 11.04.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorfreude in Vorsfelde

(gef) Derby unter alten Bekannten: Der MTV Vorsfelde muss in der Handball-Oberliga am Samstag (18.30 Uhr) zu Kellerkind MTV Warberg und sollte keine Probleme haben, einen Sieg einzufahren. Da bleibt Zeit, sich auf alte Bekannte zu freuen. Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe und sein Gegenüber Jürgen Thiele kennen sich schon lange. „Ich freue mich, ihn wiederzusehen", sagt Knobbe. Trainersohn Marius Thiele ist für die Gäste ebenfalls kein Unbekannter, der Rückraumspieler wird ab Sommer im Vorsfelder Trikot auflaufen. Ihn und Jan Przemus sollte die Vorsfelder Abwehr allerdings in den Griff bekommen, zumal den Gastgebern mit Torjäger Carl-Philipp Seekamp (Auslandsaufenthalt) eine wichtige Entlastung für Thiele fehlt. Trotz des 36:28-Erfolgs im Hinspiel und der großen Wiedersehensfreude – auf die leichte Schulter kann der Tabellenzweite die Partie nicht nehmen. Warberg braucht dringend Punkte, um sich von der Abstiegszone zu entfernen. Vorsfelde will den Druck auf Spitzenreiter Soltau (zwei Punkte vor dem MTV) dagegen hochhalten. Knobbe: „Wir sind doppelt so gut besetzt wie Warberg, wollen die Punkte mitnehmen." Auf Damir Sokolov wird er erstmal verzichten müssen. Der Außen verletzte sich im vergangenen Spiel am Knie, eine Diagnose steht noch aus.

Update vom 08.04.2013 (Quelle: WAZ vom 08.04.2013)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde gewinnt klar, aber Sokolov verletzt sich

(gef) Das war deutlich, das war souverän: Mit 36:24 (17:7) fertigten die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde Schlusslicht SV Aue Liebenau ab. Allerdings wurde es nichts mit dem erhofften Sprung an die Spitze. Und: Damir Sokolov verletzte sich schwer. Vorsfelde bleibt Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter MTV Soltau. Denn die Rechnung von Trainer Mike Knobbe, dass Soltau bei Rosdorf-Grone verlieren könnte, ging nicht auf – der Tabellenführer gewann mit 34:27. „Aber es sind ja noch sieben Spiele. Und vorerst müssen wir ohnehin erst einmal auf uns schauen und selbst alle Spiele gewinnen", so Vorsfeldes Coach. Gegen Liebenau zeigte der MTV sofort, wer der Herr im Hause ist, und zog auf 5:1 davon. „Und das, ohne großen Aufwand zu betreiben", so Knobbe. Bis zur Pause war angesichts der Vorsfelder 17:7-Führung längst die Vorentscheidung gefallen. Ganz bitter allerdings die schwere Verletzung von Sokolov, der sich das Knie verdrehte, starke Schmerzen hatte und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Das ist sehr schade für ihn", sagte der MTV-Trainer. „Die Diagnose steht noch nicht fest, wir müssen die CT-Untersuchung abwarten." Nach der Pause wechselte Knobbe munter durch, jeder Spieler bekam seine Spielanteile. „Das hatte zur Folge, dass einige Spieler auch auf ungewohnten Positionen und in ungewohnter Formation spielten", erklärte Knobbe, warum Vorsfelde in der zweiten Halbzeit nur zwei Tore mehr warf als Liebenau. „So ein Spiel kann man auch mit 25 bis 30 Toren Differenz gewinnen, aber man passt sich auch dem Gegner an und die Konzentration lässt nach." MTV: Poley, Funk – Kahler, Schwoerke (5), Groenewold (3), Sokolov (1), Bangemann (2), Frerichs (8), Jovicic (1), Borchers (4), Johow (3), Basile (2), del Pino (3), Kühlbauch (4).

Update vom 04.04.2013 (Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde jetzt auf Titeljagd

(gef) Was geht für Vorsfelde in Richtung Meisterschaft der Handball-Oberliga? Seit Hamelns Niederlage gegen den TV Jahn Duderstadt ist der MTV wieder dick im Rennen – und bleibt es, wenn er am Samstagabend (19.30 Uhr) in eigener Halle gegen Schlusslicht SV Aue Liebenau gewinnt. Die Ausgangslage: Vorsfelde ist jetzt Zweiter, punktgleich mit dem Dritten VfL Hameln. Davor liegt, nur um einen Zähler besser, Spitzenreiter MTV Soltau – acht Spieltage vor Schluss ist also für die Vorsfelder noch alles drin. Vielleicht winkt am Wochenende sogar der Sprung an die Spitze. Denn während der MTV gegen Liebenau als klarer Favorit gilt, hat Soltau beim Sechsten HG Rosdorf-Grone die ungleich schwerere Aufgabe. „Dieses Spiel muss Soltau erst mal gewinnen", so Vorsfelde-Trainer Mike Knobbe. Die spielfreien Wochen hat Knobbe für intensives Training genutzt – mit bis zu drei Einheiten pro Woche. Jetzt will der Trainer den ersten Lohn der Mühen einfahren: „Gegen den Letzten zählt nichts anderes als ein Sieg – und das erwartet man auch von uns. Die Mannschaft ist total heiß, wir werden das schaffen."Für Gegner Liebenau geht es um die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt. „Da müssen wir aufpassen", so Knobbe. Rückraumspieler Malte Grabisch (mit 189 Toren zweitbester Torschütze der Liga) und der Ex-Vorsfelder Felix Holzbrecher im Tor sind die Top-Spieler des Gegners, der insgesamt aber nicht so gut besetzt ist wie der MTV.

Ein Team für den Traum von Liga 3: MTV-Trainer Mike Knobbe (von links), der neue Manager Gunnar Kusian und Spartenleiter Michael Schwoerke. Foto: regios24/Weber

Update vom 27.03.2013 (Quelle: Wolfsburger Nachrichten)

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Ein starkes Trio für Liga 3

Vorsfelde: Zusammen mit ihrem neuen Manager Gunnar Kusian wollen die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde den Traum von Liga 3 verwirklichen.

Von Nico Mohrmann

Die 3. Liga haben die Oberliga-Handballer fest im Visier. Um auch im Hintergrund gut aufgestellt zu sein, verstärkt Gunnar Kusian den MTV Vorsfelde in organisatorischen Dingen (wir berichteten). Der 46-Jährige stellte sich nun offiziell vor. Nur noch einen Punkt trennt die Vorsfelder von der Tabellenspitze in der Oberliga. Die aktuelle Form spricht klar für den MTV. Das heißt aber auch: Die Eberstädter müssen zweigleisig planen. „Wir sind in einer Situation, in der wir in Vorsfelde noch nie waren. Wir können in die dritthöchste Spielklasse aufsteigen", sagt Trainer Mike Knobbe. Deswegen geht es auch schon jetzt darum, Grundlagen zu schaffen – und das ist Kusians Aufgabe. „Ich kümmere mich um das Marketing, das Sponsoring und um die Verträge mit den Spielern", berichtet der neue Manager. Und er hat auch gleich eine richtige Mammutaufgabe vor sich: „Wir wollen versuchen, einen Hauptsponsor zu finden", sagt Kusian. Denn in der 3. Liga haben selbst die Vereine, die gegen den Abstieg spielen, Etats in sechsstelliger Höhe. Dimensionen, von denen man beim MTV bisher nur träumen konnte. Was in der neuen Ausrichtung für Kusian auch wichtig ist, ist das Miteinander. „Wir sind ein Team, das die Richtung vorgibt", sagt er über sich, Trainer Knobbe und Spartenleiter Michael Schwoerke. Aber: Der Manager will auch alle Vorsfelder ins Boot holen, will die Mannschaft zum Aushängeschild für den ganzen Ortsteil machen. „Ich kenne viele Leute hier. Es ist auch wichtig, dass die Vorsfelder Sponsoren bei uns bleiben und sich wohlfühlen. Und wir wollen versuchen, die Mannschaft nach außen zu tragen", betont er. Kusian weiß, wovon er spricht. Er ist selbst gebürtiger Vorsfelder, seine beiden Kinder spielen bereits für den MTV Handball. So kam auch der Kontakt zustande. „Wenn die Kinder hier spielen, ist es ganz normal, dass man auch als Vater regelmäßig hier ist. Und wer weiß: Vielleicht darf Kusian im Sommer bereits den Aufstieg mit dem Team feiern. Kusian: „Ich sehe auf jeden Fall das Potenzial."

Update (Quelle: WAZ vom 11.03.2013)

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Problemlos: Vorsfelde siegt in Dingelbe 30:20

(gef) Es kam wie erwartet: Der MTV Vorsfelde siegte in der Handball-Oberliga deutlich mit 30:20 (16:11) beim TV Eiche Dingelbe. „Es war kein schönes Spiel, wir haben uns dem Gegner angepasst", war MTV-Coach Mike Knobbe jedoch nicht wirklich glücklich. Schon in den Anfangsminuten übernahm Vorsfelde die Führung, bei 8:8 konnten die Gastgeber jedoch noch einmal ausgleichen. Aber danach ließ der MTV nichts mehr anbrennen, ging bereits mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit zog Vorsfelde dann relativ schnell auf 23:14 weg. „Es war kein schönes Spiel von uns im Angriff, das ließ der Gegner nicht zu", so Knobbe. Denn Dingelbe nahm in der Abwehr zwei und zeitweise sogar drei Vorsfelder Spieler in Manndeckung. Dass es dennoch zu einem deutlichen Sieg reichte, lag an der sicheren Abwehr der Gäste. Zudem hatte Keeper Thomas Krüger einen guten Tag und konnte zehn klare Chancen des Gegners vereiteln. „Das war ein sicherer Sieg", so Knobbe. Jetzt hat der MTV vier Wochen Pause, um sich auf die letzten acht Spiele vorzubereiten. Trotzdem könnten sich die Vorsfelder freuen – wenn der Zweite Hameln sein Spiel am kommenden Wochenende in Duderstadt verliert. Denn dann würde der MTV auf Rang zwei vorrücken. „Wir wollen uns erst einmal auf uns konzentrieren und die letzten acht Spiele erfolgreich absolvieren", so Knobbe. MTV: Krüger,Funk – Kahler (2), Schwoerke (5), Groenewold, Sokolov (1), Bangemann (3), Frerichs (4), Jovicic (1), Borchers, Johow (4), Basile (7), del Pino (2), Kühlbauch (1)

Update vom 07.03.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

In Dingelbe nachlegen - MTV trifft auf eingespieltes Team – Danach lange spielfrei

(gef) Nach dem genialen Kantersieg zuletzt gegen den MTV Soltau (30:22) müssen die Männer des Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde zum TV Eiche Dingelbe reisen. „Wir sind hochmotiviert und wollen zwei Punkte nachlegen", so MTV-Coach Mike Knobbe voller Tatendrang. Das Hinspiel konnte Vorsfelde noch deutlich mit sieben Toren Vorsprung gewinnen, aber so einfach wird es diesmal in Dingelbe nicht. Auch Spitzenreiter VfL Hameln hat zuletzt zwei Punkte dort lassen müssen. „Aber wir sind gut in Form und werden uns nicht aufhalten lassen", sagt Knobbe selbstbewusst. Die Gastgeber haben ein sehr eingespieltes Team, das bereits seit vielen Jahren in dieser Zusammensetzung spielt. Besonders gefährlich ist beim TV die Mittelachse mit Mittelspieler Markus Wächter, Linkshänder Jirka Strube und Daniel Wolff, der jedoch zuletzt wegen einer leichten Verletzung nicht mitwirken konnte. Nach der Partie hat Vorsfelde drei Wochen spielfrei. Die Pause soll genutzt werden, um sich auf das Restprogramm vorzubereiten. „Wir werden zusätzliche Einheiten einlegen, damit wir gut vorbereitet in die letzten Spiele gehen können", erklärt Knobbe. Wichtig für ihn ist, „dass das Klima im Team passt. Die Jungs gehen gemeinsam feiern, verstehen sich nicht nur auf dem Feld." (Quelle: WAZ vom 07.03.2013)

Update vom 05.03.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

MTV: „Der Aufstieg ist nicht verboten" - Vorsfelde mischt als Dritter ganz oben mit

(dik) Wohin geht die Reise für die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde? Seit dem Wochenende ist das Team von Trainer Mike Knobbe nach dem 30:22-Sieg gegen Spitzenreiter MTV Soltau voll im Titelrennen. „Der Aufstieg ist nicht verboten", sagt MTV-Spartenleiter Michael Schwoerke. Soltau als Tabellenführer hat 31:11 Punkte, der Rangzweite VfL Hameln kommt auf 30:10 Zähler, gleich dahinter liegen die Vorsfelder mit 30:12 Punkten. „Eine Momentaufnahme", meint Trainer Knobbe. „Aber eine richtig schöne." Und Schwoerke fügt hinzu: „In der Kabine denken wir schon mal an den möglichen Aufstieg. Aber nur ein bisschen." Neun Partien muss der MTV in dieser Saison noch absolvieren, hat mit dem Fünften HG Rosdorf-Grone (26:14) aber nur noch einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. „Das leichtere Restprogramm spricht für uns", ist Knobbe sicher. „Allerdings sind wir darauf angewiesen, dass Soltau und Hameln straucheln." Dass das möglich ist, belegen die Zahlen der Rückrunde. Während das Knobbe-Team aus sechs Begegnungen 10:2 Punkte geholt hat, kommen die Aufstiegs-Kontrahenten lediglich auf 6:6 Zähler. „Das gibt natürlich Selbstvertrauen – und so werden wir die restlichen neun Spiele angehen." Dann schließt Knobbe den möglichen Aufstieg nicht aus. „Wir haben keinen Druck, mit uns hat vor der Saison niemand gerechnet", so der MTV-Coach weiter. Der Trainer baut auf seine erfahrenen Spieler wie Schwoerke, Nils Kahler und Torhüter Sebastian Funk, die alle schon höherklassig gespielt haben. „Und mit unserer Abwehr, der besten der Liga, haben wir einen weiteren Trumpf auf unserer Seite", weiß der MTV-Trainer. (Quelle: WAZ vom 05.03.2013)

Update vom 04.03.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde packt den Spitzenreiter - MTV nach 30:22 gegen Soltau oben dran

(gef) Jetzt geht es rund in der Handball-Oberliga der Männer: Vor starker Kulisse setzte sich der MTV Vorsfelde am Samstag gegen Spitzenreiter MTV Soltau mit 30:22 (16:12) durch. Eine Topleistung des MTV (30:12 Punkte), der nicht nur Soltau (jetzt 31:11) auf den Pelz rückt. Der Tabellenzweite VfL Hameln (nun 30:10 Punkte) verlor nämlich auch. „Wir haben hochverdient gewonnen und es war eine super Stimmung", strahlte MTV-Coach Mike Knobbe nach dem Erfolg. „Wenn immer so viele Zuschauer kämen, wäre das super." Von der ersten Minute an stand die Vorsfelder Abwehr gut, sehr konzentriert, leidenschaftlich und diszipliniert spielten die Gastgeber auf. In der ersten Halbzeit konnte sich lange kein Team richtig absetzen, ehe sich Vorsfelde ab der 25. Minute ein kleines Polster verschaffte. Vorsfelde hielt sein Tempo, den Biss und so auch den Vorsprung, lag nach 50 Minuten mit 24:19 immer noch klar in Führung. Die Vorentscheidung. Soltau fand nun gar nicht mehr ins Spiel, wurde total nervös und verzweifelte an der Vorsfelder Abwehr. Da war für die Gäste weiterhin kaum ein Durchkommen, und dahinter stand immer noch der gut aufgelegte Torhüter Thomas Krüger. „Hut ab vor meiner Mannschaft, wir haben den Gegner vor allem in der Abwehr zermürbt und das war ausschlaggebend", analysierte Knobbe. Auch Vorsfeldes Rückraumspieler und Spartenleiter Michael Schwoerke war nach dem Erfolg glücklich, sagte: „Ich bin total fertig, das Spiel war super anstrengend aber wir wurden belohnt." MTV: Krüger, Funk, Poley – Kahler (2), Schwoerke (4), Groenewold, Sokolov (7), Bangemann (3), Frerichs (7), Jovicic (5), Borchers (1),Johow, Basile (1), del Pino (Quelle: WAZ vom 04.03.2013)

Update vom 28.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Oberliga-Topspiel: Soltau in Vorsfelde

Handball: MTV-Coach hofft gegen Liga-Primus auf Zuschauer

(gef) Spitzenspiel in der Handball-Oberliga: Der Dritte MTV Vorsfelde erwartet am Samstag (19.30 Uhr) im Eichholz Spitzenreiter MTV Soltau. Der MTV will sich weiter oben ranschieben, Coach Mike Knobbe hofft dazu auf den Extra-Kick von den Rängen. Gerade gegen den Liga-Primus sei die Unterstützung durch das Publikum von großer Bedeutung. „Ich hoffe auf eine volle Halle. Das wäre total wichtig, zumal auch Soltau sicherlich mit einem Fanbus anreisen wird", sagt Knobbe. Das oberste Ziel auf dem Parkett: Den Hinspiel-Sieg wiederholen. Die Vorsfelder sind die einzigen, die den Tabellenführer in dessen Halle schlagen konnten (37:35). Der Respekt der Soltauer dürfte daher vor dem Rückspiel groß sein. Die Devise der Gastgeber für das Top-Duell: „In der Abwehr dürfen wir uns keine Hänger erlauben und vorn müssen wir unsere Chancen nutzen, das kann

in so einem Spiel entscheidend sein", sagt Vorsfeldes Trainer, der lediglich auf den verletzten Lasse Wernecke verzichten muss. Einen Hänger erlaubte sich Vorsfelde zuletzt gegen Alfeld. Zwar gab's einen deutlichen Sieg, aber zwischen- durch zog der Schlendrian ein, das Knobbe-Team hätte gut und gerne zehn weitere Tore erzielen müssen. Das wäre auch nicht unwichtig für das Torverhältnis gewesen. Denn nach diesem Wochenende könnte das Oberliga-Spitzenfeld noch ein wenig enger zusammenrücken. Parallel muss der Tabellen- zweite VfL Hameln zur heimstarken HSG Nienburg. Verliert Hameln und gewinnt Vorsfelde, wären es gerade einmal zwei Punkte auf den ersten Platz – und Knobbes Team nochmal richtig dick im Geschäft. Aber dafür muss erst einmal am Samstag alles passen – auf dem Feld und auch auf der Zuschauertribüne. (Quelle: WAZ vom 28.02.2013)

 

Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 28.02.2013

Spitzenreiter Soltau in Vorsfelde

Wie spannend wird der Titelkampf in der Handball-Oberliga der Männer noch? Das wird sich am Samstag in der Halle im Eichholz entscheiden.

Von 19.30 Uhr an ist Spitzenreiter MTV Soltau zu Gast beim Tabellendritten MTV Vorsfelde. MTV-Trainer Mike Knobbe richtet einen flammenden Appell an alle Handballfans: „Wir hoffen, dass so viele Leute wie möglich in die Halle kommen. Es wäre schön, wenn die Vorsfelder und Wolfsburger Handballfreunde uns helfen, das Titelrennen noch einmal spannend zu machen." Die Ausgangslage bietet jedenfalls alles, was ein Spitzenspiel braucht. Soltau (9 Minuspunkte) belegt im Moment Platz 1, der Zweitplatzierte aus Hameln (8) steht nur aufgrund des weniger ausgetragenen Spiels dahinter. Vorsfelde (12) könnte Soltau mit einem Sieg mächtig auf die Pelle rücken. Hameln hat beim Tabellenfünften Nienburg ebenfalls ein schweres Spiel. Zudem spricht die Bilanz für den MTV: Nach der Winterpause haben die Vorsfelder 8:2 Punkte geholt, die beiden Top-Teams 6:4. „Wir wollen unsere Ausbeute auf 10:2 Punkte verbessern", verdeutlicht Knobbe, dem die Lust auf das Spitzenspiel schon jetzt anzumerken ist. „Die Jungs haben sich viel vorgenommen. Wir wollen unbedingt gewinnen." Soltau steht etwas überraschend so weit oben – und ist zudem in der Liga offenbar nicht sonderlich beliebt. „Die Mannschaften mögen sich nicht besonders", sagt Knobbe vor dem Spiel, in dem die Vorsfelder Top-Abwehr den besten Angriff der Liga erwartet.

Mit Lasse Wernecke fällt nur ein Spieler des MTV aus. Knobbe: „Ansonsten können wir in Bestbesetzung antreten. Und die wird konzentrierter zu Werke gehen als am vergangenen Sonntag." Hoffentlich vor vielen Zuschauern.

Update vom 26.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Klare Sache! Vorsfelde schlägt Alfeld mit 35:20

Handball-Oberliga: Coach Knobbe rügt aber Fahrlässigkeit

(gef) Das war deutlich! In der Handball-Oberliga hatte Vorsfelde gegen den SV Alfeld keine größeren Schwierigkeiten, gewann mit 35:20 (20:7). Und ganz nebenbei darf der Tabellendritte MTV auch noch hoffen, ganz oben in der Tabelle anklopfen zu können. Denn: Soltau entthronte im Topspiel Tabellenführer Hameln

(24:19), das Spitzenfeld rückt so noch enger zusammen. Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe: „Beide Teams haben noch schwere Spiele, aber wir schauen trotz alledem erst einmal auf uns. Denn auch wir müssen erst einmal alles gewinnen." Und das gleich am kommenden Samstag (19.30 Uhr), wenn Soltau sich im Eichholz die Ehre gibt. Die Generalprobe dazu gelang gegen Alfeld, das allerdings ersatzgeschwächt antreten musste. Knobbe: „Deswegen sollte man den hohen Sieg auch nicht überbewerten." Nur die ersten 15 Minuten konnten die Gäste so mithalten. Nach dem zwischenzeitlichen 5:5 zog Vorsfelde dann mit voller Kraft davon. „Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit waren richtig gut, leider haben wir nicht konsequent so weitergespielt", lobte und rügte Vorsfeldes Coach zugleich. Die Gastgeber taten gegen einen angeschlagenen Gegner auf einmal nicht mehr als nötig, nach einer 13-Tore-Führung zur Halbzeit betrug die Tordifferenz am Ende gerade einmal 15. Und deshalb wurde Knobbe trotz des Kantersieges deutlich: „Wir haben in der zweiten Halbzeit nachgelassen und das Spiel zu locker gesehen. Denn auch das Torverhältnis ist vielleicht am Ende wichtig. Wir hätten zehn Tore mehr werfen müssen!" VfL: Funk, Krüger – Kahler, Schwoerke (6), Groenewold (8), Sokolov (4), Bangemann (4), Frerichs (3), Jovicic (1), Kühlbauch (2), Borchers (3), Johow (2), Basile (1), del Pino (1). (Quelle: WAZ vom 25.02.2013)

Update vom 21.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde: Verbessert Gipfeltreffen die Perspektive?

Handball-Oberliga Männer: Alfeld kommt – MTV will Platz drei verteidigen – Wernecke fällt aus – Del-Pino-Einsatz wackelt

(gef) Heimspiel gegen den SV Alfeld: Am Sonntag (17 Uhr) wollen die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde ihren dritten Platz verteidigen. „Das wird aber sicher nicht so einfach werden, denn Alfeld hat letzte Woche in Duderstadt einen Punkt holen können", warnt MTV-Coach Mike Knobbe. Mit den beiden Ungarn Laszlo Nahaj und Laszlo Koncz hat Alfeld einen guten Torhüter und einen guten Mittelspieler. „Nahaj hat es uns im Hinspiel nicht so einfach gemacht – er ist ein super Rückhalt im Tor", weiß Knobbe. Trotzdem konnte sein Team den ersten Saisonvergleich mit 33:27 für sich entscheiden. „Alfeld ist eine Mannschaft, die sich im Umbruch befindet und viele junge Spieler hat. Aber mittlerweile haben sie sich an die Liga gewöhnt und spielen einen guten Handball", urteilt Knobbe. Der Coach wird am Wochenende auf Lasse Wernecke verzichten müssen, da er sich im letzten Spiel (32:27 in Stadtoldendorf) am Fuß verletzte. Und hinter dem Einsatz von Raul Del Pino, der zuletzt krank war, steht noch ein Fragezeichen. Mit Spannung blickt man in Vorsfelde auch auf das Oberliga Gipfeltreffen zwischen dem MTV Soltau (29:9 Punkte) und dem VfL Hameln (30:6) am Samstag. Je nach Ausgang kann sich die Konstellation an der Spitze auch für den MTV (26:12) noch aussichtsreich entwickeln. Knobbe dazu: „Unser derzeitiges Ziel ist es, Platz drei zu halten – und mit einem Sieg können wir uns eine gute Ausgangsposition schaffen." (Quelle: WAZ vom 21.02.2013)



Zwei Neue und vier Abgänge beim MTV Vorsfelde

Vorsfelde Handball-Oberligist MTV Vorsfelde kann am Sonntag (17 Uhr) wieder einen großen Schritt nach oben machen.

Dabei bestreiten die Eberstädter gegen den SV Alfeld in der Halle im Eichholz aber gar kein Spitzenspiel. Doch am Abend zuvor treffen die Top-Teams aus Soltau und Hameln aufeinander. Da schauen die Vorsfelder als Tabellendritter natürlich ganz genau hin. „Je nachdem, wer gewinnt, können wir entweder wieder näher an Platz 1 heranrücken oder eine Woche später Soltau von Platz 2 verdrängen", erklärt MTV-Trainer Mike Knobbe. Denn schon eine Woche drauf kommt Soltau, das derzeit drei Punkte vor dem MTV steht, nach Vorsfelde. Damit dieses Spitzenspiel aber auch stattfindet, muss das Knobbe-Team am Sonntag erst einmal seine Heimaufgabe gegen Alfeld lösen. „Im Hinspiel haben wir ganz gut gespielt", erinnert sich der Coach. Mit 33:27 gewann der MTV. „Die Mannschaft liegt uns, weil sie auch schnellen Handball spielt. Es könnte ein ganz interessantes Spiel werden", berichtet Knobbe. Die ungewöhnliche Anwurfzeit hängt damit zusammen, dass am Samstag die deutsche Meisterschaft der Show-Gruppen im Rollkunstlauf stattfindet. Ausfälle hat Knobbe kaum zu verschmerzen. Lasse Wernecke muss wegen einer Sprunggelenksverletzung noch passen. Raul del Pino wird aber wieder in die Mannschaft zurückkehren. „So haben wir eine Alternative mehr auf der Mitte", freut sich Knobbe. Apropos Personal: Im Hintergrund laufen die Kaderplanungen für die neue Saison bereits auf Hochtouren – und sind sogar fast schon abgeschlossen. Mit Claas Nikolayzik (MTV Braunschweig, Verbandsliga) und Marius Thiele (MTV Warberg, Oberliga) stehen die ersten beiden Neuzugänge für die Saison 2013/14 bereits fest. Das bedeutet aber im Gegenzug auch, dass der eine oder andere Spieler gehen wird. Auch da haben die Vorsfelder weitestgehend Klarheit. Mit Kreisläufer Niels Kahler und Torwart Sebastian Funk werden zwei Akteure ihre Laufbahn beenden. Auch del Pino wird den Verein verlassen. Wie es bei ihm weitergeht, ist noch offen. Das Gleiche gilt für Wernecke, der ebenfalls gehen wird und eventuell ins Ausland wechselt. Thiele ist als Ersatz für del Pino und Wernecke für die Rückraum-Mitte geholt worden. Nikolayzik soll Kahler ersetzen. Daher fehlt dem MTV eigentlich nur noch ein neuer Torwart. (Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 21.02.2013)

Update vom 20.02.2013

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Neuzugänge für den MTV Vorsfelde

Claas Nikolayzik und Marius Thiele wechseln zur neuen Saison zum Oberligisten

(gef – Wolfsburger Allgemeine Zeitung)

Beim Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde stehen zwei Neuzugänge für die kommende Saison schon fest: Claas Nikolayzik und Marius Thiele wechseln ins Eichholz. „Ich freue mich über die Zusage der beiden, damit haben wir wieder zwei neue junge Spieler im Team," so MTVCoach Mike Knobbe. Der 29-jährige Nikolayzik hat in der Jugend in der Bundesliga gespielt und ist noch beim Verbandsligisten MTV Braunschweig aktiv. „Er kann am Kreis spielen, ist athletisch und dynamisch", freut sich Knobbe. Thiele (22), der zurzeit beim Ligakonkurrenten MTV Warberg spielt, ist variabel einsetzbar. „Ich habe ihn als Spielmacher eingeplant, da er die nötige Übersicht fürs Spiel hat", so Vorsfeldes Trainer.

 

Nikolayzik und Thiele wechseln nach Vorsfelde

Von Nico Mohrmann (Wolfsburger Nachrichten)

VorsfeldeDie ersten beiden Neuzugänge stehen fest: Zur nächsten Saison werden Marius Thiele und Claas Nikolayzik den Kader von Männer-Handball-Oberligist MTV Vorsfelde verstärken. Thiele ist mit seinen mehr als zwei Metern ein echter Hüne und soll vorzugsweise in der Rückraum-Mitte zum Einsatz kommen. Er wechselt von Ligakonkurrent MTV Warberg. „Marius kann auch auf den anderen Rückraumpositionen spielen", sagt MTV-Trainer Mike Knobbe über den Rechtshänder. Flexibel einsetzbar ist auch Nikolayzik, der aus der Verbandsliga vom MTV Braunschweig (wo seit dieser Saison Christoph Geis Trainer ist) nach Vorsfelde wechselt. „Er soll bei uns am Kreis spielen, kann aber auch im Rückraum eingesetzt werden", erklärt Knobbe.

Update vom 18.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Knobbe bemängelt lustloses Spiel - Vorsfelde schlägt Stadtoldendorf glanzlos.

Von Nico Mohrmann

Zwei Punkte eingefahren – das ist auch schon alles, was für den MTV Vorsfelde nach diesem Spiel zählt. Glanzlos haben sich die Oberliga-Handballer mit 32:27 (16:15) beim Tabellenvorletzten TV Stadtoldendorf durchgesetzt. „Das war kein schönes Spiel. Das war nicht unser Tag", konstatiert MTV-Trainer Mike Knobbe, der letztlich aber froh war, dass sich sein Team durchsetzen konnte. „Wir haben die zwei Punkte eingefahren, jetzt geht es weiter", sagte Knobbe. Am Sonntag- abend entwickelte sich in Stadtoldendorf ein ausgeglichenes Spiel. In der ersten Halbzeit zogen die favorisierten Gäste, die auf Lasse Wernecke und Raul del Pino verzichten mussten, lediglich vom 6:5 auf 10:6 weg. Doch diesen Rückstand holte Stadtoldendorf in der ersten Halbzeit fast noch auf. Mit einer knappen Führung ging der MTV denn auch in die Pause. Auch nach dem Wechsel konnten sich die Vorsfelder erst einmal nicht absetzen. Bis zur 40. Minute blieb es spannend. Dann aber setzten sich die Gäste ab und hielten den Vorsprung bis zum Ende. „Am Ende hat sich die Mannschaft mit den besseren Spielern durchgesetzt", sagte Knobbe, der sonst aber nicht so zufrieden war. „Wir sind im gesamten Spiel nicht gut reingekommen und haben nicht so aggressiv gedeckt wie sonst. Das sah ein bisschen lustlos aus. Wir haben nicht mehr gemacht, als wir mussten."

Immerhin: Vorsfeldes Kapitän Michael Schwoerke ragte mit zehn Treffern heraus und der MTV bleibt durch diesen Erfolg auf Platz 3.

MTV: Krüger, Funk, Poley – Jovicic (3), Kühlbauch, Schwoerke (10), Basile (3), Johow, Kahler (2), Groenewold (2), Bangemann (3), Frerichs (5), Sokolov (1), Borchers (3). (Quelle: WN vom 18.02.2013)

 

Vorsfelde erfüllt die Pflichtaufgabe

(gef) Pflichtaufgabe erfüllt – mehr aber auch nicht:

In der Handball-Oberliga gewann Vorsfelde bei Abstiegskandidat TV Stadtoldendorf mit 32:27 (16:15). MTV-Coach Mike Knobbe befand: „Es war kein schönes Spiel. Das habe ich mir sehr viel einfacher vorgestellt!“ Bis zur 45. Minute war es bei einer 22:21-Führung für die Gäste ein völlig ausgeglichenes Spiel. „Dann hatten wir einfach die bessere Phase und mit Michael Schwoerke einen treffsicheren Spieler“, lobte Knobbe. Rückraumspieler Schwoerke traf insgesamt zehnmal ins Schwarze und das war gerade in der Schlussphase enorm wichtig. Da zog Vorsfelde auf fünf Tore davon und ließ so nichts mehr anbrennen. „So ein Spiel kann man dann aber auch ganz leicht verlieren, am Ende hat die Kraft entschieden“, so Knobbe durchpustend. Zwar war es gut für die Vorsfelder, endlich wieder einmal mehr als 30 Tore zu werfen. „Aber 27 zu bekommen, ist zu viel, unsere Abwehr stand nicht gut genug“, bemängelte der MTV-Coach. Da die HG Rosdorf-Grone gegen Spitzenreiter VfL Hameln verlor, hat Vorsfelde seinen dritten Platz gefestigt. MTV: Funk, Krüger, Poley – Kahlert (2), Schwoerke (10),Groenewold (2),Sokolov (1), Bangemann (3), Frerichs (5), Jovicic (3), Kühlbauch, Borchers (3),Johow, Basile (3). (Quelle: WAZ vom 18.02.2013)

Update vom 14.02.2013

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

MTV bei Abstiegskandidat: „Sind nicht ungefährlich"

(gef) Nach der Pause am vergangenen Wochenende geht?s für den Oberliga-Dritten MTV Vorsfelde jetzt weiter: Die von Maik Knobbe trainierten Handballer spielen am Sonntag (17 Uhr) bei Abstiegskandidat TV Stadtoldendorf. Vier Punkte aus drei Spielen gegen die direkte Konkurrenz – der MTV hat einen Lauf. Was gerade nach der Spielpause allerdings nicht passieren darf: den abstiegsbedrohten Gegner unterschätzen. „Genau das ist die Gefahr, Stadtoldendorf ist nicht ungefährlich", weiß MTV-Spieler Michael Schwoerke. Im Hinspiel fehlte Schwoerke, saß eine Rotsperre ab. Allerdings gewann Vorsfelde die Partie auch ohne ihn deutlich mit 38:26. Stadtoldendorf hat die vergangenen sechs Spiele in Folge verloren und musste zuletzt auf seine beiden Leistungsträger Timo Heiligenstadt und Dominik Niemeyer verzichten. „Diese zwei Rückraumspieler sind am gefährlichsten. Wenn wir deren Spiel unterbinden können, dann gewinnen wir", ist sich Schwoerke sicher. Einziger Nachteil ist die weite Fahrt, kombiniert mit der späten Anpfiffzeit am Sonntag. „Wir müssen einfach an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Dann ist es kein Problem, die beiden Punkte mit nach Hause zu nehmen." (Quelle: WAZ vom 14.02.2013)

Update vom 04.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde: Sieg in Spitzenkrimi

(rau) Spannender geht es kaum! In einer Nervenschlacht bis zur letzten Sekunde bezwang Handball-Oberligist MTV Vorsfelde am Samstag den TV Jahn Duderstadt im Spitzenspiel mit 24:23 (14:13). Vorsfelde sprang damit wieder auf Platz drei. Zehn Minuten lang sah es nach einer klaren Sache aus. Vorsfelde führte erst 6:1, dann wenig später 7:2. Doch was heißt das im Handball schon? Der MTV hatte relativ sicher abgeschlossen, Sebastian Funk im Tor hatte gut gehalten, die Gäste oft schlecht geworfen. Doch dann wandelte sich das Bild. Funk hatte einige Male Pech, Duderstadt wurde bissiger, nach 16 Minuten stand es nur noch 7:6. Von nun an blieb es eng. Zum 20:19 (45.) gingen die Gäste erstmals in Führung. Das MTV-Angriffsspiel war zu statisch geworden, die Deckung stand zwar nicht so schlecht, aber Duderstadts litauischer Linkshänder Grazvydas Sereicikas konnte zu oft mit Anlauf kommen – und traf. Es kam die Zeit des zweiten MTV-Keepers Thomas Krüger. Beim Stand von 21:20 für Vorsfelde wehrte er zwei Siebenmeter und etliche Chancen ab, hielt seine Mannschaft so im Spiel. Zu oft schloss Vorsfelde in dieser Phase zu überhastet ab, sah sich plötzlich in Unterzahl, führte allerdings mit 23:22 (56.). Nun kassierten die Gäste eine Zeitstrafe, ausgerechnet jetzt verwarf André Frerichs einen Siebenmeter. Duderstadt glich aus, 44 Sekunden vor Schluss wuchtete Routinier Michael Schwoerke den Ball zum 24:23 ins Netz, Duderstadt brachte einen siebten Feldspieler, schaffte kein Tor mehr. MTV-Coach Mike Knobbe: „Sieg im Spitzenspiel, ich bin zufrieden." MTV: Funk, Krüger – Kühlbauch (1), Schwoerke (3), Johow (1), del Pino (1), Basile, Kahler (1), Groenewold, Frerichs (7), Bangemann (6), Wernecke (3), Borchers (1). (Quelle: WAZ vom 04.02.2013)

Update vom 01.02.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Vorsfelde: Das nächste Top-Spiel gegen Duderstadt

(gef) Das dritte Top-Spiel in Folge steht für Handball-Oberligist MTV Vorsfelde auf dem Programm. Nach dem Sieg gegen den Rangfünften Northeimer HC (22:20) und der knappen 29:30-Niederlage beim Tabellenzweiten Hameln gastiert am Samstag (19.30 Uhr) der Dritte TV Jahn Duderstadt im Eichholz. „Das ist wieder ein sehr spielstarker Gegner", meint Spartenleiter Michael Schwoerke. Das bekam das Team von Trainer Mike Knobbe schon im Hinspiel zu spüren, das mit 20:24 verloren ging. Allerdings kassierte der MTV im September des vergangenen Jahres zwei Rote Karten, unter anderem für Schwoerke. „Das war eine sehr fragwürdige Entscheidung", erinnert sich der Mittelblock-Spieler. Wegen eines „Scheibenwischers", der nicht dem Schiedsrichter galt, wurde Schwoerke des Feldes verwiesen, bekam zwei Spiele Sperre. Damals war Pascal Bock Schwoerkes Partner in der Defensive, diesmal muss der MTV auf seinen Abwehrchef verzichten. Grund: Bock absolviert ein Auslandssemester in Afrika. Eine Alternative für die Position könnte Finn Groenewold sein. Auch wenn die Gäste aus Duderstadt eine starke erste Sieben haben, „die fast immer durchspielt" (Schwoerke), will der MTV engagiert zur Sache gehen. Um mit einem Erfolg gegen den TV Jahn Duderstadt in der Tabelle auf Rang drei zu klettern. (Quelle: WAZ vom 31.01.2013)

Update vom 28.01.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Kurz vor Schluss geht Vorsfelde im Hit in Hameln die Puste aus

(gef) Schade! Der MTV Vorsfelde hätte den Meisterschaftskampf in der Handball-Oberliga der Männer noch spannender machen und sich selbst mit hineinschieben können. Doch am Samstag gab es mit 29:30 (14:16) eine knappe Niederlage beim Tabellenzweiten Hameln. Der VfL hat nun 26:6 Punkte, Spitzenreiter Soltau 27:7, der MTV rutschte mit 22;12 Zählern auf Platz vier. „Ein schnelles Spiel auf hohem Niveau, Hameln machte weniger Fehler als wir und war einfach sicherer", gab MTV-Coach Mike Knobbe nach der Niederlage neidlos zu. Es war bis zum Schluss ein ausgeglichenes Spiel, jede Mannschaft hatte mal die Führung, keine konnte sich deutlich absetzen. In der 50. Minute führte Hameln mit 27:26, es kam der Bruch. Denn Hameln traf zwar eine Weile nicht, doch Vorsfelde ließ viermal die Chance zu einem Treffer aus. Die Würfe waren zu schlecht oder es unterliefen den Gästen technische Fehler. „Danach ließ bei uns die Konzentration leider nach", so Knobbe. Hameln zog auf 30:26 davon, was dann blieb, war nur noch Ergebniskosmetik. Für Pascal Bock war es bitter, er hätte vor seinem Auslandssemester in Afrika gern noch einmal gewonnen. Knobbe urteilte: „Schade, dass es nicht gereicht hat. Aber ich bin nicht unglücklich. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt." MTV: Funk, Krüger – Jovicic (1), Kühlbauch (3), Schwoerke (10), Johow (1), Kahler, del Pino, Groenwold, Bock (1), Frerichs (5), Bangemann (4), Sokolov (1), Borchers (3). (Quelle: WAZ vom 28.01.2013)

 

Und so sieht´s der Gegner:

Kanngießer wirft VfL zurück in die Erfolgsspur!

Koß-Team gewinnt Spitzenspiel gegen Vorsfelde / „Im Angriff heute überragend"

Der VfL ist zurück in der Erfolgsspur! Im Spitzenspiel besiegten die Hamelner den Tabellendritten aus Vorsfelde und bleibt damit das Oberliga-Team mit den wenigsten Minus-Punkten (24:6). Spitzenreiter Soltau (27:7) gewann zeitgleich gegen Großenheidorn, hat aber zwei Spiele mehr absolviert. „Unser Angriff war heute überragend", lobte Trainer Sönke Koß, der in Halbzeit eins vor allem einen herausragenden Thorben Kanngießer sah, der im ersten Durchgang sechs Treffer markierte, kurz nach der Pause das 19:16 erzielte und fortan in Manndeckung genommen wurde. „Thorben hat eine bärenstarke Leistung gezeigt", so Koß. Die Gäste waren nur einmal obenauf, als nach einem Hamelner 10:8 plötzlich ein 11:12 auf der Anzeigetafel leuchtete. Ansonsten hatten Glatz & Co. das Spiel aber unter Kontrolle und hielten den Gegner zumeist mit zwei Toren auf Distanz. In der 52. Minute drohte die Partie zwar noch einmal zu kippen. Doch nach Vorsfeldes 27:26-Anschlusstreffer sorgten Jannik Henke, Torben Höltje und Tobias Walter für die wichtigen Tore zum vorentscheidenden 30:26. Die letzten drei Treffer gehörten dann dem MTV, der den VfL-Sieg aber nicht mehr gefährden konnte. „Das war ein Big-Point, ein absolutes Spitzenspiel mit unglaublich hohem Tempo", freute sich Koß: „Wir haben teilweise zu einfache Gegentore kassiert. Vorsfelde hat aber im Angriff eine sehr hohe Qualität."

Update vom 24.01.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Topspiel: Vorsfelde mit Chancen in Hameln, Bock-Abschied – Bustour mit Fans

(gef) Der Dritte muss zum Zweiten, der MTV Vorsfelde gastiert am Samstag (19.15 Uhr) beim VfL Hameln. Die Chancen für den MTV stehen in dem Topduell der Handball-Oberliga in der aktuellen Verfassung aber alles andere als schlecht.

Denn Hameln steht unter Druck, hat bei einem Spiel weniger als Spitzenreiter Soltau auch einen Minuspunkt weniger. Verliert der VfL auch das Spitzenspiel, spürt er zudem den Atem von Verfolger Vorsfelde, das dann nur noch zwei Zähler Rückstand auf die Hamelner hätte. „Wir haben realistische Chancen und werden locker zu diesem Spiel fahren", so MTVTrainer Mike Knobbe optimistisch. Das Hinspiel verlor Vorsfelde nur knapp (21:23), war da noch nicht in optimaler Form. Ein Torfestival wird es mutmaßlich nicht geben, beide Teams haben ihre Stärken in den Deckungsreihen. „Hameln hat eine gute erste und zweite Welle und eine kompromisslose Deckung mit einem guten Keeper", so Knobbe, der fordert: „Wir müssen versuchen, unser Sorgenkind, den Angriff, optimal einzustellen." MTV-Abwehrchef Pascal Bock wird sein letztes Saisonspiel bestreiten, „und ich hoffe, dass er die zwei Punkte mit in den Flieger nehmen kann", so Knobbe. Bock wird ein Auslandssemester in Afrika absolvieren. „Wir müssen schauen, wie wir den Abgang von Pascal kompensieren können", so Knobbe. Vorsfelde wird mit einem Bus gemeinsam mit den eigenen Fans nach Hameln fahren und hofft auf viele Mitreisende. Wer noch mitfahren möchte, kann sich bei Spartenleiter Michael Schwoerke (0176/32116229) melden. (Quelle: WAZ vom 24.01.2013)

Update vom 21.01.2013

1. Herren – Oberliga Niedersachsen

Stark! Vorsfelde putzt Northeim : MTV gewinnt 22:20

(gef) Lange Zeit fehlte Vorsfelde die letzte Konsequenz – am Ende biss der MTV aber noch zu: Gegen den Northeimer HC gelang dem Team von Mike Knobbe in der Handball-Oberliga ein 22:20 (8:10)-Erfolg, bleibt somit weiterhin Dritter. Es war der nächste Teil der Spitzenspiel-Wochen für den MTV. Und Vorsfelde erwischte einen guten Start, führte mit 5:1. Dann allerdings gaben die Gastgeber die Partie aus der Hand, Northeim ging mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause. „Wir haben unsere Chancen im Angriff nicht genutzt, zumindest war die Abwehr stabil", befand Knobbe. Bis zur 48. Minute lag der HC so vorn, dann langte es dem MTV-Trainer, er nahm eine Auszeit und appellierte an die Einstellung seiner Akteure: „Uns fehlte einfach der Biss." In der Schlussphase machten die Vorsfelder es besser, führten kurz vor dem Ende mit 22:18 und hatten den Sieg in trockenen Tüchern. Knobbe: „Letztendlich war's verdient, wir waren einfach stärker." Am Samstag geht's zum nächsten Topspiel nach Hameln. Beim Zweiten will der MTV Revanche, fährt gemeinsam mit dem eigenen Anhang in die Rattenfänger-Stadt. Knobbe: „Wer Lust hat, kann uns gern begleiten." Für Pascal Bock ist es übrigens das vorerst letzte Spiel im Vorsfelder Dress, er geht für ein Studiensemester nach Afrika. Knobbe: „Ein herber Verlust – menschlich und in der Abwehr." MTV: Funk, Krüger – Kahler (5), Schwoerke (2), Groenewold (3), Bock (1), Sokolov (2), Bangemann (2), Frerichs (1), Jovicic (1), Kühlbauch (1), Borchers (4), Basile. (Quelle: WAZ vom 21.01.2013)

Update vom 18.01.2013

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

MTV freut sich auf Spitzenspiel - am Wochenende beginnen die Hammerwochen für den MTV Vorsfelde in der Handball-Oberliga der Männer.

Von Nico Mohrmann

Der MTV hat drei schwere und wichtige Spiele vor der Brust. Los geht es am Samstag (19.30 Uhr, Im Eichholz) mit der Heimpartie gegen Northeim. Die Northeimer sind Vierter, stehen damit einen Platz hinter dem MTV. Beide Teams sind punktgleich. „Das ist ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, ein Spitzenspiel", stellt MTV-Trainer Mike Knobbe die Wichtigkeit der Partie heraus. Eine Woche später geht es dann zum Tabellenzweiten Hameln. Danach steht die Heimbegegnung gegen Duderstadt (Platz 5) auf dem Programm. „Wir wollen uns die Chance auf weitere Spitzenspiele wahren, indem wir am Samstag gewinnen."

Leicht wird das aber nicht. Immerhin: Die Vorsfelder müssen nicht nach Northeim reisen. Dort waren sie in den vergangenen Jahren chancenlos. Zu Hause ist die Bilanz etwas besser. Knobbe jedenfalls ist guter Dinge: „Wir dürften genug Selbstvertrauen haben. Wir spielen zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 3, wir haben gegen Nienburg schon eine sehr gute Partie abgeliefert. Es ist alles dabei, was ein Spitzenspiel braucht", sagt Knobbe. In der Hinserie gab es vom Start weg drei Niederlagen aus diesen drei Spielen. „Wir haben uns seitdem ziemlich schadlos gehalten", betont der Coach. Zehn Siegen standen lediglich eine Niederlage und zwei Remis gegenüber. „Wenn wir dieses Mal vier Punkte holen würden, wäre es schon gut", formuliert Knobbe ein Ziel. Beim Erreichen dessen kann er auch wieder auf seinen ganzen Kader zählen. „Es sind alle fit", meldet der Vorsfelder Trainer, der somit am Samstag wieder die Qual der Wahl hat. Aus seinem 17-köpfigen Kader müssen drei Spieler aussetzen, da nur 14 zum Einsatz kommen dürfen. (Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 17.01.2013)

Update vom 17.01.2013

1. Herren – Oberliga Braunschweig

Oberliga-Hit in Vorsfelde: MTV empfängt Northeim

Verfolgerduell – Der Dritte MTV Vorsfelde erwartet am Samstag (19.30 Uhr) im Eichholz den punktgleichen Vierten Northeimer HC.

Kurios: Seit Jahren beginnt der MTV seine Spielzeiten in Northeim. „Eine Reihenfolge, die ich kommende Saison ändern werde", weiß MTV-Spieler und Spartenleiter Michael Schwoerke schon jetzt. Denn beim HC kassierte Vorsfelde eine empfindliche 21:34-Niederlage. Um sich davon zu erholen, brauchte das Team von Trainer Mike Knobbe eine Weile, verlor auch die folgenden zwei Spiele. Inzwischen hat sich der MTV gefunden, wird das dritte Heimspiel in Serie mit viel Selbstvertrauen angehen. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen und die Punkte zu Hause behalten", gibt Schwoerke die Marschroute vor. „Wir freuen uns auf dieses Spiel. Es wird sicher sehr eng zugehen, aber wir haben bisher hart trainiert", so der Vorsfelder zuversichtlich. Aufpassen muss der MTV auf die Northeimer Rückraum-Achse mit Kai Effler und Jan-Niklas Falkenhain sowie auf den alten Hasen im Tor, Marc-Oliver Wode. Schwoerke: „Der kennt uns schon seit Jahren und kennt so auch unser Wurfbild. Aber auch der wird nicht jünger." (Quelle: WAZ vom 17.01.2013)

Update vom 15.01.2013

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

28:23! Vorsfelde locker auf Rang drei – Abwehr als Schlüssel zum Erfolg

(gef) Das war einfacher als gedacht: Gegen die HSG Nienburg hatten die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde wenig Mühe, gewannen deutlich mit 28:23 (13:11). Der Lohn: Tabellenplatz drei, weil Konkurrent Duderstadt bei Spitzenreiter Soltau unterlag. „Das ist schon ein tolles Gefühl, mit ganz oben dabei zu sein“, freute sich MTV-Coach Mike Knobbe. Allerdings: Die Vorsfelder
fanden nicht richtig gut ins Spiel und lagen mit 6:7 zurück. Aber nach zehn Minuten fingen sich die Gastgeber, gingen mit 12:9 in Führung und nahmen das Spiel in die Hand. Nach der Pause hatte der MTV dann noch eine gute Phase und zog auf 25:17 davon. „Unsere Abwehr stand super, mit nur 23 Gegentoren war das eine 100-prozentige Steigerung zum Remis gegen Hohnhorst“, lobte Knobbe. „Wir haben verdient gewonnen und auch die Höhe des Sieges geht völlig in Ordnung.“ Mit TV Jahn Duderstadt, Northeimer HC und VfL Hameln folgen jetzt drei schwere Spiele, „aber auf meine Abwehr kann ich mich verlassen, die steht gut – damit können wir gefestigt in diese Spiele gehen“, so Knobbe. Dieser Topspiel-Dreierpack ließ den MTV in der Hinrunde noch mit 0:6 Punkten starten. Jetzt besteht Hoffnung, dass es anders wird.

MTV: Funk, Krüger – Kahler (2), Schwoerke (3), Gronewold (5), Bock (1), Sokolov, del Pino, Bangemann (3), Frerichs (5), Jovicic (3), Kühlbauch (2), Borchers (4).. (Quelle: WAZ vom 14.01.2013)

Update vom 10.01.2013

1. Herren - Oberliga Niedersachsen

Vorsicht, Vorsfelde! Gegner hat einen Lauf

(gef) Zweites Heimspiel in Folge für Handball-Oberligist MTV Vorsfelde: Für die Partie gegen die HSG Nienburg (Samstag, 17 Uhr) sollte die Vorbereitung glatt laufen, nachdem in der Vorwoche das Abschlusstraining wegen Hallenbelegung
ausgefallen war. „Das war schlecht", ärgerte sich MTV-Coach Mike Knobbe, „auch wenn das sicher nicht der Grund dafür war, dass wir gegen Hohnhorst/Haste nur remis gespielt haben." Doch einfacher wird es gegen Nienburg nicht. Die Gäste
landeten zuletzt fünf Siege in Folge. In der Hinrunde hatten zwei Leistungsträger
länger gefehlt – sonst stünde Nienburg wahrscheinlich noch besser da als drei Punkte hinter dem Vierten aus Vorsfelde. Linkshänder Arnar Gudmundsson, vergangene Saison in der 1. Liga Islands aktiv, ist ein Schlüsselspieler bei den Gästen. Kristaps Ence und Steffen Kaatze sind die Torjäger. „Das wird diesmal nicht so einfach werden", ist sich Knobbe sicher, obwohl der MTV mit Nienburg in eigener Halle selten Probleme hatte. Vorsfelde muss im Angriff mehr tun. „Wir haben Lade- hemmungen – die Deckung funktioniert, aber der Angriff stottert".

(Quelle: WAZ vom 10.01.2013)

Update vom 07.01.2013
1. Herren - Oberliga
Fast verloren, fast gewonnen: Der MTV Vorsfelde spielt 23:23
(rau) Zwei Plätze geklettert, Vierter – aber alles andere als glücklich. Handball-Oberligist MTV Vorsfelde kam gestern im Nachholspiel zu einem 23:23 (10:16) gegen die SG Hohnhorst/Haste. Zwar hatten die Gäste zuletzt ordentlich gepunktet, doch MTV-Coach Mike Knobbe urteilte: „Wir haben schlecht gespielt.“ Schlecht war es vor allem vor der Pause. Da fand der MTV keinen Zugriff. Er lag hoch hinten, hatte fast schon verloren. Und konnte über einen Punkt froh sein, oder? Knobbe traurig: „Dann starten wir eine Aufholjagd, verwerfen dabei noch etliche Gelegenheiten und 7meter, liegen vorn. Aber es reicht nicht....“ 22:20 hieß es kurz vor Schluss, Knobbe nahm noch eine Auszeit, um die Konzentration zu fördern. Doch das haute nicht ganz hin. Knobbe: „Einmal zu schnell abgeschlossen, einmal ein zu schnelles Anspiel an den Kreis, das nicht durchkommt. Wir kassieren deswegen zwei Tore durch Tempogegenstöße. Das war ärgerlich, auch wenn ich der Mannschaft nach der Vorstellung in der zweiten Halbzeit keinen Vorwurf machen kann.“ Mit einem Sieg wäre Vorsfelde dem Spitzen-Duo Soltau und Hameln enger auf den Pelz gerückt, so liegt Tabellenführer Soltau weiter fünf Punkte vorn. MTV: Krüger, Poley – Bangemann
(1), Frerichs (3), Kühlbauch (2), Schwoerke (2), del Pino (3), Basile (2), Kahler (2), Gronewold (3), Bock (3), Wernecke (1), Borchers (1) (Quelle: WAZ vom 07.01.2013)
Update vom 03.01.2013
1. Herren
Traumstart nach Traumhochzeit?
(hot) Platz vier in Sicht: Mit einem Nachholspiel starten die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde in das Jahr. Am Sonntag (17 Uhr) kommt die abstiegsbedrohte SG Hohnhorst/Haste ins Eichholz. „Eigentlich sollte das ein Pflichtsieg für uns werden. Ich hoffe, es haben sich alle seit dem letzten Spiel fit gehalten“, so Michael Schwoerke. Die erste Trainingseinheit nach dem 20:24 bei der HG Rosdorf-Grone gab´s erst gestern. Der MTV-Kapitän nutzte die Pause zwischen den Jahren, um seine Freundin Cathrin Tews, Torfrau der Vorsfelder Landesliga-Handballerinnen, zu heiraten. Nach der Traumhochzeit soll jetzt der Traumstart ins neue Handball-Jahr her. Schwoerke warnt aber: „Hohnhorst hat sich verstärkt, wir dürfen die SG nicht unterschätzen.“ Nachdem die Partie in Vorsfelde wegen eines Todesfalls im SG-Team verlegt worden war, kehrte in der Zwischenzeit Regisseur Stefan Schmidt-Kolberg von Drittligist TSG Großburgwedel zurück. Und mit ihm gab?s zwei der bisher erst drei Saisonsiege für den Drittletzten. Trotzdem will Vorsfelde in die Spur zurückkehren. Vor dem Rosdorf-Spiel hatte der MTV eine Serie von neun Partien ohne Niederlage hingelegt. Klappt das, klettert das Team von Coach Mike Knobbe zudem vom sechsten auf den vierten Platz. (Quelle: WAZ vom 03.01.2013)

Update vom 17.12.2012

1. Herren

20:24! Vorsfeldes Serie ist gerissen
Die Serie ist gerissen! Die Oberliga-Handballer des MTV
Vorsfelde mussten nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge bei der HG Rosdorf-Grone eine 20:24- (11:10)-Niederlage einstecken. MTV-Coach Mike Knobbe erkannte an: „Das war leider verdient, Rosdorf hat mit seiner jungen Mannschaft ein super Spiel gemacht.“ „Wir waren alle nicht gut aufgelegt und sind unter anderem an einer Person gescheitert“, so Knobbe. Und das war SG-Torwart Julian Krüger, Cousin von Vorsfeldes Keeper Thomas Krüger. Im direkten Duell hielten beide gut. Aber der Gastgeber-Keeper kassierte weniger. „Das war eine Super-Leistung des jungen Rosdorfer Torhüters“, lobte Knobbe, der weiter sagte: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel verworfen. Rosdorf hatte die bessere Einstellung und verdient gewonnen.“ Bis zur Pause hatten die Gäste das Spiel noch diktiert, aber danach lief es schlecht und die SG zog auf 18:13 davon. Diesen Rückstand konnte Vorsfelde nicht mehr wettmachen, „dafür hatten viele zu viele Totalausfälle“, so der MTV-Coach. Rosdorf spielte sich in einen Rausch und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Vorsfelde geht in eine kurze Winterpause und empfängt in einem Nachholspiel am 6. Januar die SG Hohnhorst/Haste.
MTV: Poley, Krüger – Kahler, Schwoerke (2), Groenewold, Bock (1), Sokolov, del Pino, Basile (1), Bangemann (6), Frerichs (6), Jovicic (1), Kühlbauch (3), Borchers.
(Quelle: WAZ vom 17.12.2012)

Neu: 1. Herren

Schwoerke: „Die Jungs sind heiß“

Den direkten Tabellennachbarn weiter distanzieren: Die Handballer des MTV Vorsfelde haben sich in der Spitzengruppe der Oberliga festgesetzt, jetzt will der Fünfte den Abstand auf das Tabellenmittelfeld vergrößern – mit einem Sieg bei der HG Rosdorf-Grone am Samstag (15.12.2012, 18.30 Uhr). „Das wird nicht einfach werden. Rosdorf hat sich neuformiert“, weiß MTV-Spieler Michael Schwoerke.

Aber die von Mike Knobbe trainierten Vorsfelder kommen mit mächtig viel Selbst-vertrauen und dem Rückenwind von neun ungeschlagenen Partien in Serie. Schwoerke: „Die Jungs sind heiß!“ Das müssen sie auch, denn in Rosdorf kämpft der MTV auch gegen eine schwarze Serie: In den vergangenen Jahren war für Vorsfelde in dem Göttinger Vorort nichts zu holen. Schwoerke ist zuversichtlich, sagt: „Das waren immer merkwürdige Spiele. Doch jetzt haben wir einen Lauf und werden das schaffen.“ Gut für die Gäste: Alle Spieler sind fit, nur Coach Knobbe ist krank, dürfte bis Samstag aber auch fit sein. (Quelle: WAZ vom 13.12.2012)

Nächste events/spiele

Samstag, den 23.09.2017
13:00 HF Helmstedt weiblich D
13:00 weiblich E JSG Isenhagen
15:00 männlich D VfL Lehre
17:00 2. Herren HSC Ehmen
19:00 Großenheidorn 1. Herren
Sonntag, den 24.09.2017
14:30 JSG Isenhagen weiblich C
14:45 Northeim 1. Damen
15:00 Velpker SV 2. Damen
15:00 weiblich B Braunschweig

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www.es-lebe-der-sport.de

mtv-eintrittspreise Saison 2017/2018

Team bis 14  14-17 

ab 18

 
1. Herren frei 2,50 € 5,00 €  
2. Herren frei 1,50 € 2,50 €  
1. Damen frei 2,00 € 4,00 €  
2. Damen frei 1,50 € 2,50 €  

 

Schiedsrichter haben nach Vorlage eines gültigen Schiedsrichterausweises freien Eintritt zu den Heimspielen des MTV Vorsfelde.

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