Nach einem spielfreien Wochenende geht es für den MTV Vorsfelde am Samstag (19:00 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Afferde beim VfL Hameln weiter. Es ist das erste von insgesamt noch acht Partien bis zur Winterpause – und gleichzeitig der nächste Anlauf sein Punktekonto positiv zu stellen und weiter nach oben zu schielen.

Der Aufsteiger aus Hameln hat einen starken Saisonstart hingelegt und steht mit 8:4 Punkten auf Rang sechs der Tabelle. Vier Siege aus den ersten sechs Spielen sprechen für sich – lediglich in Großenheidorn und Northeim musste sich die Mannschaft von Trainer Marc Siegesmund geschlagen geben. Nach dem souveränen Aufstieg in der letzten Saison trägt das Team weiter eine Menge Euphorie und Unbekümmertheit in sich, was sich bislang auch auf dem Feld bemerkbar macht.
Aus einer jahrelang eingespielten Mannschaft stechen an den ersten sechs Spieltagen mit Rückraumspieler Janne Siegesmund und Linksaußen Tim Jürgens zwei Spieler heraus, die mit 53 bzw. 38 Toren zu den treffsichersten Akteuren der Liga zählen. Zudem konnte der VfL seinen Kader gezielt verstärken: Andreas Lüer (zuvor HSG Schaumburg) und der isländische Linkshänder Kári Tómas Hauksson bringen zusätzliche Qualität und Erfahrung mit. Besonders Lüer sorgt zusammen mit dem ehemaligen Vorsfelder Ayke Donker im Innenblock für Stabilität in der Defensive und ist damit bereits jetzt ein zentraler Faktor im Spiel der Rattenfänger. Mit André Brodhage, der nach einer Handballpause zurückgekehrt ist, steht dem VfL zudem eine weitere Option im Rückraum wieder zur Verfügung.
Für den MTV Vorsfelde wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert und körperlich präsent aufzutreten. Die Mannschaft von Trainer Niklas Wosnitza will sich von der erwarteten Heimkulisse und dem druckvollen Hamelner Spiel nicht überraschen lassen. Entscheidend wird eine kompakte Abwehrarbeit, eine starke Rückzugsbewegung und ein geduldiges Angriffsspiel sein – gepaart mit der eigenen Stärke im schnellen Umschaltspiel.
Die freie Zeit wurde für die Regeneration genutzt, aber natürlich auch, um an Stellschrauben sowohl in der Abwehr als auch in Angriff zu drehen. Personell kann Wosnitza am Samstag aus dem Vollen schöpfen – alle Spieler sind einsatzbereit.
