Drittes Spiel in sieben Tagen: Razorbacks treten in Northeim an

Für die Razorbacks steht am kommenden Sonntag um 17 Uhr das dritte Spiel in dieser Woche auf dem Plan. In der Schuhwallhalle in Northeim wartet mit dem Northeimer HC der aktuelle Tabellendritte auf die Vorsfelder. Die Gastgeber stehen bei 24:8 Punkten (12 Siege, 4 Niederlagen) und mischen weiterhin voll im Aufstiegsrennen mit.

Beide Mannschaften sind im Kalenderjahr 2026 noch ungeschlagen. Northeim startete mit einem Heimerfolg gegen Schaumburg ins neue Jahr und setzte am vergangenen Wochenende mit einem Auswärtssieg in Hameln nach. Durch die jüngsten Punktverluste von Großenheidorn sind die Südniedersachsen bis auf einen Zähler an Rang zwei herangerückt. Entsprechend klar ist die Marschroute: In den anstehenden Spielen sollen die Hausaufgaben erledigt werden, bevor im Februar und April die direkten Duelle gegen Spitzenreiter Burgdorf und Großenheidorn anstehen. In eigener Halle ließ der NHC bislang lediglich beim knappen 27:28 gegen Großenheidorn Punkte liegen.

Das Hinspiel haben die Razorbacks noch in guter Erinnerung. Nach einer sehr starken ersten Halbzeit und einer zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung setzte sich Vorsfelde am Ende knapp, aber verdient mit 35:33 durch. Auffälligster Akteur war dabei – wie auch in vielen anderen Partien in dieser Spielzeit – Mateusz Wróbel, der in Northeim sehr flexibel eingesetzt wird und sowohl im Rückraum als auch am Kreis Akzente setzt. Mit 108 Treffern rangiert er aktuell auf Platz sechs der ligaweiten Torschützenliste. Weitere Qualität bringen Moritz Beltzer und Felix Liebing aus dem Rückraum, ergänzt durch den nachverpflichteten südkoreanischen Nationalspieler Tan Wang mit starker Eins-gegen-eins-Qualität. Defensiv ist Northeim mit der Rückkehr von Yurii Sokhorovych, der neben Joe Schuster eine zentrale Rolle übernimmt, wieder deutlich stabiler aufgestellt.

Die Vorsfelder reisen mit breiter Brust an und wollen an die überzeugende zweite Halbzeit in Großenheidorn anknüpfen. Der Schlüssel wird erneut in einer konsequenten, beweglichen Abwehr liegen, unterstützt von einem stabilen Torhüterspiel. Offensiv gilt es, die technischen Fehlerquote niedrig zu halten, um einfache Gegentore über den Gegenstoß zu vermeiden und im Positionsangriff mit Geduld und Klarheit zu agieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass in Northeim ein dickes Brett zu bohren ist. Dennoch will die Mannschaft von „Meggi“ Thiele nichts unversucht lassen, auch aus dieser Partie etwas Zählbares mitzunehmen.