Für die Razorbacks steht am Samstag um 19:30 Uhr das nächste Heimspiel in der Sporthalle der Carl-Hahn-Schule an. Zu Gast ist mit dem SV Alfeld der aktuelle Tabellenzwölfte – eine Mannschaft, die im Saisonendspurt noch unter gehörigem Druck steht.

Die „Piraten von der Leine“ belegen derzeit den ersten regulären Nichtabstiegsplatz. Durch die unklare Anzahl möglicher Absteiger aus der 3. Liga könnte sich die Situation jedoch verschärfen, sodass bis zu vier Teams den Gang in die Oberliga antreten müssten. Zusätzliche Dynamik erhielt die Situation beim SVA diese Woche durch einen Trainerwechsel: Nach interner Analyse entschied sich der Verein, für die verbleibenden vier Spieltage einen neuen Impuls zu setzen. Robin Thiele, der erst vor der Saison aus Schaumburg gekommen war, wurde durch den bisherigen Co-Trainer Leo Meomartino und Stand-by Spieler Fynn Wiebe ersetzt.
Das Hinspiel dürfte bei den Razorbacks noch in ärgerlicher Erinnerung geblieben sein. In Alfeld musste man sich denkbar knapp mit 32:31 geschlagen geben, obwohl man über weite Strecken geführt hatte. Es gelang damals nicht, sich entscheidend abzusetzen, obwohl die Möglichkeiten dafür einige Male da waren. Am Ende musste man die Heimreise wohl oder übel ohne Punkte antreten. Offensiv verfügen die Gäste über einige Akteure die dem Alfelder Spiel ihren Stempel aufdrücken. Allen voran Rechtsaußen Sören Lange, der mit 120 Treffern zu den treffsichersten Spielern der Liga zählt. Zudem bringen Knut Friedemann Stasch auf Rückraumlinks mit seiner Dynamik und Fynn Thorge Riesch auf Linksaußen viel Torgefahr ein. Auch Pascal Schuldes im rechten Rückraum gehört zu den prägenden Offensivspielern der Leinestädter.
Die Razorbacks erwarten somit einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und entsprechend alles reinwerfen wird. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an dagegenzuhalten, das eigene Spiel durchzudrücken und das Tempo zu bestimmen. Vor heimischer Kulisse sollen die nächsten zwei Punkte eingefahren werden, um den Anschluss an Platz fünf zu halten. Gleichzeitig ist es das letzte Spiel vor der zweiwöchigen Osterpause – ein zusätzlicher Anreiz, sich mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Unterbrechung zu verabschieden.
