Heimspiel gegen formstarke Cloppenburger – Razorbacks vor anspruchsvoller Aufgabe

Am kommenden Samstag um 19:15 Uhr steht für die Razorbacks das nächste Heimspiel in der Carl-Hahn-Sporthalle an. Zu Gast ist der TV Cloppenburg, der sich nach einem schwierigen Saisonstart inzwischen auf Tabellenplatz neun vorgearbeitet hat – und mit fünf Siegen in Folge derzeit zu den formstärksten Teams der Liga zählt.

Die Gäste aus dem Oldenburger Münsterland erwischten einen denkbar schlechten Start in die Spielzeit. Nach acht Spieltagen standen lediglich 2:14 Punkte zu Buche. Zwei Unentschieden waren zu wenig: In der Folge trennten sich die Verantwortlichen von Trainer Bence Lugosi, der die Mannschaft erst im Saisonendspurt der Vorsaison übernommen hatte. Mit Barna Akacsos an der Seitenlinie folgte jedoch eine klare Trendwende: 13:5 Punkte unter seiner Regie sprechen für einen enormen Aufschwung, das Selbstvertrauen ist sichtbar zurückgekehrt.

Cloppenburg präsentiert sich wieder als erfahrene, eingespielte Mannschaft, die ihre Abläufe auf den Punkt spielt und vor allem im Angriff über viel Qualität verfügt. Der beste Vollstrecker im Team des TVC ist Kapitän Michal Skwierawski auf Rechtsaußen. Der Pole ist nicht nur aus dem Spiel torgefährlich, sondern zeigt sich auch vom Siebenmeterpunkt extrem sicher. Mit 123 Treffern, davon 45 Siebenmeter, rangiert er aktuell auf Platz vier der Torschützenliste. Im Zentrum zieht Dejan Karan als Rückraummitte die Fäden, bestimmt das Tempo und setzt seine Nebenleute immer wieder geschickt in Szene. Einer der davon am meisten profitiert ist der portugiesische Kreisläufer Tomás Chicharro, der sowohl offensiv als auch defensiv ein wichtiger Baustein ist.

Das Hinspiel in Cloppenburg endete 29:29, nachdem man acht Minuten vor Schluss noch aussichtslos 27:20 hinten lag. Entsprechend gewarnt geht man im Vorsfelder Lager in die Partie. Die Razorbacks strotzen nach den letzten Auftritten aber ebenfalls vor Selbstvertrauen und wollen Platz sechs festigen und sich gegebenenfalls noch weiter nach vorne arbeiten. Vor heimischem Publikum sollen demnach möglichst die nächsten zwei Punkte eingefahren werden. Personell gibt es für dieses Vorhaben positive Nachrichten: Jakob Nowak wird nach zwei Spielen Abstinenz wieder in den Kader zurückkehren.