Am Samstag um 19:30 Uhr bestreiten die Razorbacks bereits ihr drittletztes Heimspiel der Saison. In der heimischen Halle empfängt der MTV Vorsfelde den VfL Hameln, aktuell Tabellenachter der Liga. Nach dem ersten doppelten Punktverlust in diesem Jahr, will die Thiele-Sieben vor eigenem Publikum an die überzeugenden Auftritte der letzten Wochen anknüpfen.

Die Auswärtspartie in Schaumburg ist aufgearbeitet und verdaut, sodass sich der Blick schnell wieder nach vorn richtet. Immerhin möchten die Razorbacks im Saisonendspurt möglichst noch ein bis zwei Tabellenplätze nach oben klettern.
Das Hinspiel in Hameln verlief aus Vorsfelder Sicht enttäuschend. Die deutliche 35:29-Niederlage zählt zu den schwächeren Auftritten dieser Spielzeit. Insgesamt spielen die Aufsteiger aus der Rattenfängerstadt eine solide Saison. In der von Euphorie getragenen Hinrunde holte der VfL aus 13 Begegnungen acht Siege und etablierten sich früh im oberen, gesicherten Mittelfeld. In der Rückrunde hingegen blieb der VfL bislang ohne Zähler und ist durch sechs Niederlagen am Stück mittlerweile bis auf Rang acht abgerutscht. Als Tabellensiebter beträgt der Vorsprung der Razorbacks fünf Punkte auf die Hamelner, die damit die untere Tabellenhälfte anführen. Diesen Abstand gilt es weiter auszubauen. Im Offensivspiel der Gäste liegt der Schwerpunkt im bisherigen Saisonverlauf vor allem auf der linken Angriffsseite. Tim Jürgens, Andre Brodhage und Janne Siegesmund sorgen dort für viel Dynamik und Abschlussstärke. Darüber hinaus ist der isländische Rückraumspieler Kári Tómas Hauksson auf der rechten Rückraumposition ein weiterer, wichtiger Faktor im Hamelner Spiel.
Für Vorsfelde wird entscheidend sein, mit dem Selbstbewusstsein der vergangenen Wochen aufzutreten und von Beginn an Leidenschaft, Kampf und Einsatz auf das heimische Parkett zu bringen. Dabei steht in erster Linie wieder die eigene Defensive im Fokus, als Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Handballabend in der Carl-Hahn Sporthalle. Personell gibt es dafür auch positive Nachrichten: Tim Gronde und Tjark Unger kehren ins Team zurück und erweitern die Möglichkeiten der Razorbacks.
