Die Razorbacks mussten sich am Sonntag beim TvdH Oldenburg deutlich mit 40:20 (17:12) geschlagen geben. Im direkten Duell um Platz fünf blieb die Mannschaft über fast die gesamte Dauer des Spiels weit hinter den eigenen Ansprüchen und Erwartungen zurück.

Dabei war die Ausgangslage vielversprechend: Mit der Chance, in der Tabelle an Oldenburg vorbeizuziehen, trat man die Reise an. Auf dem Spielfeld war davon, das Ziel zu erreichen, jedoch nur wenig bis gar nichts zu sehen. In den ersten zehn bis fünfzehn Minuten gestaltete sich die Partie noch relativ ausgeglichen, auch wenn sich bereits früh andeutete, dass die nötige Konsequenz und Präsenz vollends fehlten. Die Gastgeber agierten zielstrebiger, waren griffiger in der Defensive und klarer in ihren Aktionen nach vorne. Folgerichtig setzten sie sich im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ab und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:12 aus.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb eine Reaktion der Gäste aus. Statt eines Aufbäumens ergaben sich die Razorbacks vollends ihrem Schicksal. In so ziemlich allen Situationen fehlte der Zugriff, sowohl im Abwehrverbund als auch in der Offensive. Oldenburg nutzte die sich bietenden Geschenke konsequent und kam immer wieder zu einfachen Toren, während die Razorbacks kaum Lösungen fanden. So entwickelte sich eine einseitige zweite Hälfte, in der die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Am Ende stand eine deutliche 40:20-Niederlage, die den Spielverlauf klar widerspiegelt und nicht annähernd dem entspricht, was die Mannschaft sich in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeitet hat.