Der MTV Vorsfelde muss nach der laufenden Saison den Abgang von Lasse Giese verschmerzen. Nach dann drei gemeinsamen Jahren kehrt der Rückraumspieler zur Saison 2026/2027 zum Drittligisten MTV Braunschweig zurück.

Giese war im Sommer 2023 nach Vorsfelde gewechselt, nachdem er in Braunschweig – auch verletzungsbedingt – nicht mehr die Rolle einnehmen konnte, die er sich sportlich vorgestellt hatte. In Vorsfelde fand er schnell zu alter Stärke zurück und entwickelte sich vom ersten Tag an zu einer tragenden Säule im Angriffsspiel. Bereits in seiner ersten Saison hatte Giese maßgeblichen Anteil daran, dass das Team lange Zeit im Aufstiegsrennen mitmischte. Ein Achillessehnenriss Anfang der Rückrunde stoppte ihn jedoch jäh und nahm der Mannschaft damals in der entscheidenden Phase eine zentrale Offensivoption.
Giese kämpfte sich zurück, stand bereits in der Folgesaison wieder auf dem Feld und zeigte nach kurzer Anlaufzeit erneut seine Qualitäten. Spätestens in der aktuellen Spielzeit unterstreicht er seinen Stellenwert für die Vorsfelder Offensive eindrucksvoll: Mit seiner konstant hohen Trefferquote führt er die Regionalliga Torschützenliste an und ist einmal mehr der Fixpunkt im Vorsfelder Angriffsspiel.
„Der Wunsch und die Chance mindestens nochmal 3. Liga zu spielen sind ausschlaggebend, dass ich mich am Ende gegen Vorsfelde entschieden habe. Ich hatte hier eine sehr gute Zeit, sowohl auf der Platte als auch neben dem Feld, wo ich viele neue Kumpels gefunden habe. Mir wurde von Anfang an großen Vertrauen entgegen gebracht und ich denke, dass ich mich nochmal ein bisschen weiterentwickeln konnte. Der Reiz ist groß mich nochmal auf größerer Bühne zu beweisen“, zeigt sich der in Braunschweig lebende Rückraumshooter dankbar.
Auch der MTV Vorsfelde blickt mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. „Lasse hat unser Spiel über mehrere Spielzeiten hinweg entscheidend mitgeprägt, schnell zu alter Stärke zurückgefunden und hat sich damit verdient für Aufgaben auf höherem Niveau empfohlen. Auch abseits der Platte verlieren wir einen tollen Typen, der einen wichtigen Teil in der derzeitigen Mannschaft eingenommen hat. Auch wenn es schwer fällt, sind wir trotzdem stolz, dass wir ihm hier das nötige Umfeld und die Plattform bieten konnten, damit er sich wieder auf die Zettel höherklassiger Vereine spielen konnte“, hat auch Manager André Frerichs nur lobende Worte für seinen „Noch-Schützling“ über.