Doch noch ein Neuzugang beim MTV Vorsfelde – Auftakt in Beckdorf rückt näher

Kurz vor dem Start in die neue Regionalliga-Saison hat der MTV Vorsfelde noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Norweger Snorre Grading hat sich den Razorbacks angeschlossen. Der 31-Jährige Rückraumspieler lief zuletzt noch für Vålerenga Håndball auf und bringt einiges an Erfahrung aus den norwegischen Handballligen mit. Durch den Transfer seiner Freundin zu den Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg, zieht es auch Grading für mindestens zwei Jahre in die VW-Stadt.

„Das ist natürlich ein glücklicher Umstand, dass wir uns so kurz vor Saisonstart unverhofft nochmal verstärken können“, sagt Teammanager André Frerichs. „Er bringt vorallem Größe und Stabilität in den Innenblock und der junge Kader kann von seiner Routine profitieren. Wir haben noch mehr Tiefe im Team und damit zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Mit seiner offenen, sympathischen Art hat er sich schon gleich beim ersten Training sehr positiv eingefügt.“

Die Verpflichtung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn nächste Woche Samstag, am 6. September, startet Vorsfelde auswärts beim SV Beckdorf in die Saison. Hinter der Mannschaft liegt eine intensive Vorbereitung und in den zahlreichen Testspielen blitzte das große Potenzial des Teams immer wieder auf – starke Phasen, in denen das Spiel schnell, druckvoll und variabel lief. Doch über die volle Distanz gelang es bislang noch nicht, diese Leistung abzurufen.

„Wir sehen viele gute Ansätze, aber uns ist auch bewusst, dass es nach dem Umbruch nicht alles auf Knopfdruck funktionieren kann“, zeigt sich Trainer Niklas Wosnitza zufrieden und geduldig. „Hier und da gibt es Abstimmungsprobleme und kleinere Fehler kosten uns noch zu oft die Souveränität. Das ist schade, weil sich die Mannschaft damit schnell um den verdienten Lohn im Spiel bringt. Genau da setzen wir im Training an und wenn die Jungs weiterhin so mitziehen, sehe ich uns auf einem guten Weg.“

So blickt man beim MTV vorsichtig optimistisch auf den Saisonstart in Beckdorf. Der Umbruch ist wie angesprochen groß, die Abläufe und Absprachen müssen sich weiter festigen – doch mit dem breiten Kader, einer guten Mischung aus jungen Spielern und erfahrenen Kräften will man schnell in die neue Spielzeit finden und die nötige Konstanz entwickeln.